freitimer verbindet echte Freunde

Mit dem Claim “Einfach was ausmachen” geht freitimer (www.freitimer.net) nach einer kurzen, internen Beta-Phase im Freundeskreis an den Start. Das junge Start-up bietet ein einfaches Tool für Handy und PC zur Freizeitplanung- und […]

Mit dem Claim “Einfach was ausmachen” geht freitimer (www.freitimer.net) nach einer kurzen, internen Beta-Phase im Freundeskreis an den Start. Das junge Start-up bietet ein einfaches Tool für Handy und PC zur Freizeitplanung- und gestaltung. Auf Community-Schnickschnack verzichten die Macher dabei. “Wir wollen die Organisationszeit für Freizeitaktivitäten mit Freunden verkürzen”, sagt Fabian Angerer, neben den beiden weiteren Wirtschaftsgeographiestudenten Ralph Buchfelder und Alexander Fischer, Mitbegünder des mobilen Dienstes. Entstanden ist freitimer aus einem Projekt an der Universität Regensburg heraus, der Domstadt, in der das Unternehmen auch weiterhin seinen Sitz haben wird.

“Weil wir absolute Privatsphäre garantieren wollen” so Angerer weiter, “funktioniert der Service nur über ein Authentifizierungssystem.” Erst, wenn die Handynummer von beiden Personen ins System eingetragen und damit bestätigt wurde, erkennt es die Freundschaft an. Dann sind Nutzerprofile sichtbar und Verabredungen für den Grillabend am See oder einen netten Kinobesuch möglich. Freunde erhalten die entsprechende Einladung und sehen auf einen Blick, wer teilnimmt und wer abgesagt hat. Anschließend werden die Aktivitäten automatisch in den persönlichen Freizeitkalender eingetragen, der einen Überblick über die nächsten Termine gibt. “Wir sind also wie ein Freizeitoutlook”, sagt der Gründer.

Lokale Werbekampagnen geplant

Bislang ist der Dienst konfiguriert für alle deutschsprachigen Länder. Geld will das Team künftig über Werbung einnehmen. In weiteren Schritten soll unter anderem ein SMS-Gateway folgen, der Premium-Nutzern Zusatzdienste per SMS ermöglicht. “Wir wollen zudem eine Art lokale Werbeplattform aufbauen”, so Angerer. Bekanntheit wollen die drei Jungs in den kommenden Wochen über lokale Werbeaktionen in fünf bayrischen Städten erlangen. “Es reicht nicht aus, nur virtuell stattzufinden”, ist sich der Gründer sicher.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.