Kurzmitteilungen: fabidoo, TeleBid, Tradingbird, nugg.ad, Jajah, Web-Werbemarkt, Utarget, Pizza.com

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Die Figürchenfabrik fabidoo (www.fabidoo.com) liegt nun auch in einer englischsprachigen Version vor. “Wir liefern nun in die gesamte EU, die Schweiz, USA und Kanada”, sagt […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Die Figürchenfabrik fabidoo (www.fabidoo.com) liegt nun auch in einer englischsprachigen Version vor. “Wir liefern nun in die gesamte EU, die Schweiz, USA und Kanada”, sagt Gründer Steffen Rusitschka. Der Münchner Dienst öffnete Mitte November des vergangenen Jahres seine Pforten. Über den Cyber-Shop kann jeder kleine Figuren sowie Objekte (Kleeblätter, Herzen, Würfel) individuell gestalten und anfertigen lassen. Möglich wird diese Einzelproduktion durch einen 3-D Drucker.

* Das Online-Auktionshauses TeleBid (www.telebid.de) nennt neue Nutzerzahlen. Demnach sind derzeit 515.000 Internet-Nutzer der Plattform. Wie bereits angekündigt steht nun die weitere Internationalisierung auf der Agenda des 2005 gegründeten Unternehmens. “Wir sind auf absolutem Expansionskurs und planen in Kürze den Markteintritt in einem weiteren europäischen Land”, sagt Gründer Gunnar Piening. Seit Dezember ist das Auktionshaus in Großbritannien mit einem Ableger vertreten.

* Die Börsen-Community Tradingbird (www.tradingbird.de) aus dem Hause OnVista liegt nun in einer geschlossenen Betaversion vor. Ein ausgewählter Kreis darf die neue Plattform bereits auf Herz und Nieren prüfen. “Zu Beginn der Beta-Phase haben wir vor allem Privatanleger und Finanzprofis angesprochen, die gerne eine Börsen-Community aktiv mitgestalten wollen”, sagt Robert Kaiser, Leiter von www.tradingbird.de. “Ziel ist, möglichst viel hochwertigen Content zu bekommen, damit Tradingbird schon bald wertvolle Investmentsignale für Anleger liefern kann.”

* Der Behavioral-Targeting-Dienstleister nugg.ad (www.nugg.ad) will Social Networks und Communitys mit dem neuen Produkt nugg.ad|social “die Nutzung von Predictive Behavioral Targeting unter voller Beachtung des Datenschutzes ermöglichen”. Das Unternehmen setzt dabei auf Informationelle Gewaltenteilung. “nugg.ad|social bietet erstmalig die Möglichkeit zur werblichen Nutzung von Communitys ohne die direkte Nutzung von Profildaten”, sagt Stephan Noller, Vorstand Produkt & Technologie bei nugg.ad. “Nutzer können sicher sein, dass keine personenbeziehbaren Daten genutzt werden, dennoch sind Werbetreibende in der Lage Werbung bei relevanten Zielgruppen zu schalten und die Plattformbetreiber können so profitabel arbeiten.”

* Der österreichisch-amerikanische Telefonieanbieter Jajah (www.jajah.com) und die Personensuchmaschine 123people.com (www.123people.com) kooperieren. “Jede Telefonnummer, die ein User mit Hilfe von 123people.com findet, kann ab sofort mit einem einfachen Klick über Jajah angewählt werden”, teilen die Unternehmen mit.

* Der Online-Werbemarkt wächst weiter. Im ersten Quartal dieses Jahres stiegen laut Hightech-Verband Bitkom die Umsätze aus Online-Werbung auf 305 Millionen Euro – ein Zuwachs von 75 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. “Der Online-Werbemarkt setzt seinen Höhenflug mit spektakulären Zuwachsraten fort”, sagt Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Grundlage für die Zahlenerhebung ist eine exklusive Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control.

* News Corp, das Medienunternehmen von Rupert Murdoch, sichert sich über seinen Ableger Fox Networks die Mehrheit am europäischen Web-Vermarkter Utarget (www.utarget.co.uk). “Mit dem Erwerb will Murdoch seine Internet-Angebote besser kommerzialisieren, darunter vor allem MySpace”, schreibt “kress.de“. Die neue NewsCorp-Tochter firmiert ab sofort unter dem neuen Namen Utarget.Fox.

* Unter der Überschrift “Reich durch Domaingrabbing” berichtet Ben Schwan in der “taz” über den Verkauf der Adresse Pizza.com. Für stolze 2,6 Millionen Dollar verkaufte Besitzer Chris Clark die Domain kürzlich an einen anonymen Bieter. “Mit dem Millionen-Betrag dürfte Pizza.com zu den teuersten Internet-Adressen gehören”, schreibt Schwan.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.