Aus Clevero wird Experto

Nur knapp vier Wochen nach Start des Internetratgebers Clevero verkündet Gründer Eugen Apeldorn bereits die baldige Umbenennung in Experto. Das Konzept aber bleibt das Gleiche: Clevero ist eine Plattform, die in verschiedenen Kategorien […]
  • Von Christina Cassala
    Mittwoch, 7. November 2007
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Nur knapp vier Wochen nach Start des Internetratgebers Clevero verkündet Gründer Eugen Apeldorn bereits die baldige Umbenennung in Experto. Das Konzept aber bleibt das Gleiche: Clevero ist eine Plattform, die in verschiedenen Kategorien Ratschläge, Tipps und Hilfestellungen gibt. Apeldorn setzt dabei einmal nicht auf Userwissen, sondern auf die Fachkompetenz von Experten. Diese Position kann zwar erst einmal jeder bekleiden, aber der Bewerber wird durch das acht-köpfige Team vorab auf Herz und Nieren gerpüft. “Uns ist die Expertise enorm wichtig”, sagt der Apeldorn.

Der Grund: Die Experten sind künftig für den Inhalt der Rubriken redaktionell und thematisch verantwortlich und betreuen gleichzeitig ein Team an weiteren Mitarbeitern, so genannte Guides. “Wir erwarten Aktualität und kontinuierliche Pflege der Rubriken”, so der hohe Anspruch der Macher von Clevero. Eine Arbeit jedoch, die monetär entlohnt wird: Der Experte erhalten einen Standartsatz der Werbeeinnahmen, die in der jeweiligen Rubrik geschaltet ist. “Allerdings ist dieser Betrag erfolgsorientiert nach oben offen,” lautet das Versprechen. Den Großteil der Werbeeinnahmen behält jedoch Clevero ein. Dafür ist die Vermarktung der Seite und das entsprechende Marketing gesichert.

Breit angelegte Zielgruppe

Durch die breit angelegten Themen haben die Macher von Clevero eine durchaus heterogene Zielgruppe im Visier. Dem entsprechend angelegt sind die Werbemaßnahmen in den kommenden Wochen. Hauptäschlich online setzt Apeldorn auf Werbung, die weniger die Dachmarke im Fokus hat, als vielmehr die einzelnen Kategorien, für die unter anderem Bannerwerbung auf themenverwandten Seiten geschaltet werden soll. Sein Ziel: Die Akquise weiterer Mitarbeiter und User. Eine Forumsfunktion ist auch bei dem künftigen Experto noch nicht integriert, ist aber bereits in Planung.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.