shoppero expandiert

Nico Lumma, Gründer und Geschäftsführer von “shoppero” gibt Vollgas. Keine zwei Monate nach dem offiziellen Start des Social-Shopping-Dienstes liegt “shoppero” nun auch in einer englischsprachigen Version vor. In seinem Blog zieht Lumma ein […]

Nico Lumma, Gründer und Geschäftsführer von “shoppero” gibt Vollgas. Keine zwei Monate nach dem offiziellen Start des Social-Shopping-Dienstes liegt “shoppero” nun auch in einer englischsprachigen Version vor. In seinem Blog zieht Lumma ein erstes Fazit der wilden Anfangszeit: “Wir waren nicht untätig, haben unter der Haube viele Sachen verbessert und hinzugefügt, wie sich das für ein Startup in der Beta-Phase gehört. So langsam kommen wir dahin, wo wir längst schon sein wollten, wie das eben immer so ist”.

Um das komplizierte Konzept von “shoppero” der breiten Masse näherzubringen haben die Hamburger inzwischen eine gelungene Erklärungseite gebastelt. Hier noch einmal das “shoppero”-Konzept im Schnelldurchlauf: Jeder Nutzer, der bei “shoppero” Produktbesprechungen schreibt bekommt 20 % von den Werbe-Einnahmen ab, die auf diesen Produktseiten entstehen. Außerdem bekommt jeder User 60 % der Werbe-Einnahmen, die entstehen, wenn ein Leser über einen seiner Links, beispielsweise in einem Adget genannten Widget, zu “shoppero” kommt und dort über das Portal surft.

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* Erste Lebenszeichen von shoppero

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. das konzept ist überhaupt nicht kompliziert, es ist sehr simpel: wer artikel schreibt und verlinkt, kann damit geld verdienen. :)

  2. Schreiben, verlinken, Geld verdienen hört sich schön an. Viele Nutzer wollen es aber nun einmal ganz genau wissen. Ist auch ihr gutes Recht.

  3. klar. aber wenn man es genau wissen will, dann darf man nicht überrascht sein, wenn man es ganz genau erzählt bekommt und länger als nur zwei zeilen zu lesen hat. :)

  4. Frage: Wenn ich einen Artikel im Wert von 100 Euro erfolgreich empfehle, dann kassiert shoppero sagen wir mal 10% also 10 Euro.

    Davon bekomme ich 20% also 2 Euro.
    Sagen wir mal, ich will pro Monat 1000 Euro verdienen, es müssten also pro Monat ein Umsatz von 500 Bestellungen des von mir empfohlenen Artikels, also 50000 Euro Umsatz generiert werden.

    Mal ganz ehrlich: Denkt da keiner mit?

  5. @ Johnny
    Mal ganz ehrlich:
    Mit einer in 5 Minuten verfassten Artikelempfehlung 1000 Euro pro Monat zu verdienen wäre auch zu schön



  6. Kai

    Ich haette mal eine Frage: wenn ich ein Produkt von z.B. MediaMartk empfehle und leite dort 20 Leute hin, die dort das Produkt kaufen – wie verdient dabei dann Shoppero bzw. ich?

    Frage an die Community: was macht Shoppero ueberhaupt besonders im Vergleich zu den ganzen anderen Empfehlungsseite wie Dealjaeger und co?

  7. Johhny, da ist ein kleiner, aber bescheidener Fehler in der Argumentation: es geht nicht primär um die Affiliate-Links, sondern um die gesamten Werbe-Erlöse auf der Produkt-Seite, inkl. Affiliate-Links.

    Das mit den 1000 Eur ist übrigens ein Versprechen, das wir nirgends gegeben haben. Es wäre ziemlich unseriös. Es geht einfach und alleine um sog. Mikro-Monetarisierung, aber Kleinvieh macht eben auch Mist.

  8. @ Nico:
    Aber da steckt doch das Problem: Wieviel Arbeit muss ich leisten um wieviel Geld zu bekommen.

    Oder anders: werde ich, als Tester & Empfehler, auch angemessen entlohnt?

    Ich finde Euren Ansatz ja richtig, den User, der Artikel empfiehlt, dafür auch zu entlohnen.
    Aber die Rechnung geht doch nie und nimmer auf dass die Entlohnung für die geleistete Arbeit auch nur annähernd fair ist.
    Und das wird den Leuten irgendwann aufgehen, nicht nur bei Eurem Konzept, es gibt ja viele die ähnlich basieren….

  9. @Johnny D: tja, da widerspreche ich Dir gerne. Ich finde es sehr fair, dass wir zum einen die Einnahmen aus der Werbung mit den Usern teilen, zum anderen aber auch dafür sorgen, dass das Ganze auch nachhaltig geschieht. User werden für die gesamte Dauer bei uns immer wieder, also tagtäglich, an den Einnahmen beteiligt. Je mehr User wir haben, desto mehr Produkt-Besprechungen und desto mehr Traffic und somit mehr Werbe-Einnahmen, die wir dann zwischen allen teilen. Wenn Du Dir überlegst, dass sich bei uns nicht um Romane handelt, sondern um kurze knackige Meinungen zu Produkten, dann glaube ich schon, dass es fair ist.

  10. Ich finde es komisch, dass Leute sich beschweren, weil es Teil des Konzeptes ist aktive User monetär zu beteiligen & das ausgerechnet an diesem Punkt die Kritik ansetzt… Also ein Konzept wo der Anbieter die Werbeerlöse nicht teilt wäre also besser?

  11. Die Beschwerde gilt ja nicht, dass User pekuniär beteiligt werden. Aber es sollte transparent sein, dass es sich hierbei letztendlich um minimale, dem Aufwand nicht angemessene Beträge handeln wird.

    Vor allem wenn es sich um eine Unzahl von Artikeln handeln wird.

    Zum Beispiel ganz fiktiv: Der erste User stellt zb den brandneuen ipod vor, absoluter Marktführer mit 80% Anteil. Die nächsten 5 stellen vergleichbare Geräte der Konkurrenz vor; nur, dass die sich die 20% nur noch teilen können…
    Oder: Ein Produktsegment wird von 20 Anbietern mit etwa gleichen Anteilen aufgeteilt, auch hier nachteilig für die Empfehler…

    usw. Nochmals: Grundkonzept ok, vernünftig, nur in der Umsetzung baute es m.E. auf die falschen Hoffnungen, dass manche allen Ernstes glauben sie könnten hier Geld verdienen.
    Natürlich sind alles erwachsene Menschen usw aber so eine Enttäuschung kann leicht nach hinten losgehen.

  12. Ok, Details sind mir unbekannt, aber ich denke halt: es ist besser als für lau, oder? Und wenn zu wenig Geld zusammenkommt, dann werden die User halt entscheiden ob es sich “lohnt”. Mal in den Raum gefragt: Gibt es denn sonst noch Modelle wo User Geld bekommen?

  13. Klar gibt es noch mehr Modelle, bei dem User Geld bekommen. Z.B bei uns bei http://www.edelight.de . Hier bekommen die User, wenn über ihre Empfehlung ein Kauf stattfindet, eine Dankeschön-Provision (natürlich nur, wenn das Produkt aus einem Partnershop ist). Diese Provision ist von Partnershop zu Partnershop in der Höhe unterschiedlich und in unserer Auflistung von Partnershops ersichtlich.



  14. Kai

    Sorry, wenn ich nerve, aber koennte mir jemand die Frage beantworten? Wie verdiene ich/verdient Shoppero an einem Produkt, das ich empfehle und die Besucher auf z.B. die Mediamarkt-Seite weiterleite.

    Heisst das, dass ich nur dann Geld verdiene, wenn ich mit meiner Empfehlung eines der Partnerprogramme treffe, denen Shoppero angehoert?

    Wenn ja, wird dann die Empfehlung nicht etwas start verfaelscht? Es macht fuer mich dann ja nur Sinn, wenn ich Angebot aus diesen Partnerprogrammen empfehle, oder sehe ich das falsch?

  15. @thorsten: ja, aber das ist null planbar für den einzelnen user. die wahrscheinlichkeit, dass gerade das ein produkt aus dem partnershop gekauft wird, ist doch eher gering für einen user. daher nehmen wir die werbe-einnahmen dazu, denn die sind auch bei geringerem traffic fuer den einzelnen user durchaus eine planbare grösse.

    @kai: danke, dass Du nachhakst, die Frage ist vorhin eher untergegangen. Affiliate-Programme machen bei Shoppero nur einen Teil der Erlöse aus. Wir fokussieren uns auf die Werbung. Warum? Weil ja klar ist, dass User nur Gutes schreiben, wenn sie wissen, dass sie nur Geld bekommen, wenn ein Kauf stattfindet. Daher haben wir 3 Werbeformen und 1 Kauflink. Wichtig ist uns, dass die User eine ehrliche Meinung zum Produkt abgegeben können und trotzdem noch Geld sehen. Um direkt auf Deine Frage einzugehen: wir gucken uns die outgoing Links an und wenn wir feststellen, dass es bei einem Produkt zu vielen Clicks führt, dann hängen wir das entsprechende Affiliate-Programm dazwischen. Die reine Werbung hat bei uns allerdings Vorrang.

  16. Ich sehe auch nichts verkehrtes daran wenn Leute Produkte empfehlen die ihnen gefallen und damit noch ein paar Einnahmen erzielen. Was ich gut finde, die Produktempfehlungen heben sich oftmals vom Affiliate Einheitsbrei wie DSL Angeboten, Immobilienanzeigen oder Handyverträgen deutlich ab, sind oftmals sehr originell und werden bestimmt auch vom User als ehrlicher wahrgenommen.



  17. Tim

    Mal ehrlich, shoppero disqualifiziert sich doch selbst mit diesem System. Wnen ich weiß, daß User nur verdienen, wenn ein Kauf erfolgt, werden Sie immer positiv über das Produkt berichten. Und damit hat shoppero für mich als gewillten Käufer dann keinen Mehrwert mehr, sondern andere Foren und Plattformen.

  18. @ nico: bei uns bekommen die User 50% der Affiliate-Provision der Partnershops als Dankeschön-Provision. Das ist schon mal sehr transparent und für jeden zu verstehen. Top-User bei uns haben bisher über 400 € verdient. Gerne lassen wir uns daran vergleichen. Natürlich haben unsere Top-Empfehler daher auch eingesteigertes Interesse, wirklich ausgefallene Produkte einzustellen. Das steigert die Qualität der Empfehlungen automatisch. So gering wie du annimmst ist daher die Wahrscheinlichkeit, dass gerade ein Produkt eines Partnershops gekauft wird nicht. Grüße Thorsten

  19. thorsten, für die top-user mag das vielleicht gut gehen, aber was ist mit allen anderen Usern? Die bekommen vielleicht heute 50 cent und in 2 Wochen wieder 35 cent. das ist nicht planbar und nicht motivierend. Bei uns kann man erkennen, was man täglich verdient und sich dann ueberlegen, ob man seine anstrengungen ver-x-facht, um dann entsprechend mehr geld zu verdienen.

  20. Nico, hier muss ich dir widersprechen. Es kann sogar sehr gut planbar sein. Nämlich, wenn man selbst schon genau weiß, was man vorhat zu kaufen. Dann kann man in den Partnershops schauen, ob es da auch vorhanden ist, empfiehlt oder wünscht sich das Produkt, Anschließend kauft man es über seine eigene Empfehlung und bekommt die Dankeschön-Provision. Und jetzt denke weiter und stell dir das z.B. bei der eigenen Hochzeitsliste vor. Da ist dann fast die eigenen Hochzeitsreise drin an Provisionen ;-) Und die Qualität der Empfehlungen wird auch wieder angehoben. Der eigene Kauf ist schließlich die beste Empfehlung.

  21. thorsten: also eure plattform ist nicht social, sondern nur was für leute, die an prozenten interessiert sind, indem sie ihre eigenen listen durchclickern und dann kaufen? interessant.

  22. nico: gerade du solltest wissen, dass jeder User mit einer ganz eigenen Motivation an einer Community teilnimmt. Genau so ist das auch bei uns. Manche wollen ein wenig Geld sparen, in dem sie beabsichtige Käufe vorher empfehlen. Andere wollen nur super Produkte empfehlen und achten überhaupt nicht darauf, ob etwas aus einem Partnershop ist oder nicht. Und noch zig andere Kombinationen. Gerade das ist doch sehr social, wenn alle Motivationen vorhanden sind. Es geht um den Spaß an Produkten und am Empfehlen. Und wer zusätzlich etwas Geld verdienen oder sparen will, dem geben wir die Möglichkeit. Und quälen ihn nicht mit Modellen, bei dem er einen Taschenrechner braucht.

  23. klar, bei eurem modell braucht man keinen taschenrechner, das kann man sich so ausrechnen, wie wenig dabei rumkommt. :)

    bei uns braucht man auch keinen taschenrechner, sondern einfach nur einen paypal-account, auf dem das Geld dann landet.



  24. Tim

    Oh Mann, benehmt Euch wie Erwachsene und beschädigt Euch doch nicht selbst. Kleinkram gehört doch nicht in einen öffentlichen Blog, den Investoren usw. lesen… :-(

  25. Doch, ich finde die Diskussion Nico/Thorsten sehr vielsagend. Wo das Argument versagt kommt die Polemik.

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  28. Andreas

    shoppero ist dead und leitet jetzt auf deals.de um

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