Infografik Die spannende Geschichte des #Hashtags

Heute nutzt es fast jeder ganz selbstverständlich: Das #Hashtag. Das Wort für die allbekannte Raute setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern 'Hash' = Doppelkreuz und 'Tag' = Schlagwort. Eine Infografik visualisiert anschaulich die (erstaunlich kurze) Geschichte des Hashtags.
Die spannende Geschichte des #Hashtags

Alles begann mit diesem Tweet von @Chris Messima

Er schlug vor, Tweets eines Themas zum Zeichen ihrer Zusammengehörigkeit mit einem gemeinsamen Hashtag zu versehen, also die Tweets eines Themas mit einem gemeinsamen Schlagwort zu versehen.

Und Verschlagwortung und damit leichtere Auffindbarkeit beim Suchen ist noch heute das Ziel, wenn jemand das Hashtag nutzt.

Es heißt übrigens tatsächlich DAS Hashtag, nicht DER Hashtag, wie oft fälschlicherweise zu lesen. (Mir rollen sich ja auch immer die Fußnägel hoch, wenn jemand von DER Blog spricht – obwohl das laut Duden sogar auch zulässig ist – aber egal, das gehört nicht hierher.)

Wie wir alle wissen, setzte sich der Vorschlag Messinas in der Community schnell durch, aber erst 2009 wurden die Hashtags twitterseitig verlinkt, wie die Infografik unten von Offerpop zeigt.

hashtag-businesshackweekend
hashtag-dmwUnd seitdem verbreiten sie sich wie ein Lauffeuer in andere Social Networks, ja sogar in Printanzeigen, in mündliche oder schriftliche Vorstellungsrunden, wie hier beim baldigen BusinessHackWeekend in Hamburg oder gar in die Logos von Unternehmen und Netzwerken, wie zum Beispiel in das der Digital Media Women.

Und wann habt Ihr den ersten # gesetzt?

Wetten, jetzt überlegt so mancher: ‘Hm, wann und in welchem Zusammenhang hab ich eigentlich mein erstes Hashtag gesetzt?’

hashtag-tweetbookDas lässt sich ja leicht herausfinden. Einfach das eigene Tweetbook durchstöbern, das man gratis mit tweetbook.in erstellen lassen kann.

Einfach mit Twitter connecten, einen Wunschzeitraum eingeben und zack: hat man ein paar Minuten später ein hübsch designtes PDF mit all seinen Tweets des gewünschten Zeitraums. Besonders cool: Alle Links in den eigenen Tweets sind klickbar – prima Twitter-Archiv, das man sich so anlegen kann.

Alternativ kann man sich auch Tweetbooks der favorisierten Tweets anlegen. Wer vor dem 01.06.2010 begonnen hat zu twittern und sich nicht vorher schon Tweetbooks angelegt hat, hat Pech gehabt. Weiter zurück archiviert das Tool inzwischen nicht mehr.

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Elke Fleing aus Hamburg unterstützt Start-ups und SMB bei Positionierung, Kommunikation und Wachstum. Sie wird gerufen als strategische Sparrings-Partnerin, Business-Coach und Workshop-Leiterin. Folgerichtig widmet sie sich auch hier vor allem Tools und Themen, die der Erfolgs-Maximierung von Unternehmen dienen. Außerdem ist sie Texterin und Webdesignerin, Speakerin und Moderatorin bei diversen Business-Events.

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