Liebhaber von Überraschungs-Eiern, Glückskeksen und Co. können sich nun auch beim Online-Shoppen täglich überraschen lassen. Das Hamburger Start-up Mellowball (www.mellowball.com) präsentiert eine Überraschungskugel, die sich per Anklicken schüttelt und ein zufällig gewähltes Produkt aus einem Partnershop ausspuckt. Alles Weitere entscheidet der Kunde: Kauft er das Angebot, empfiehlt er es weiter oder bringt er die Kugel erneut zum Vibrieren? “Take it or shake it!”
Zu den Überraschungsprodukten gehören zum Beispiel Kleidung von s.Oliver oder Tom Tailor, Angebote von Neckermann und technische Geräte von Sony und Apple. Der Vorteil für die Werbetreibenden liegt in der Exklusivität, mit der ihre Produkte präsentiert werden: Der Artikel springt durch die Einzelpräsentierung förmlich ins Auge. “Als Senior Art Director bei Jung von Matt stand ich immer wieder vor der Herausforderung, gezielt Aufmerksamkeit für Marken und Produkte zu generieren – auch im Web. Mit Mellowball.com haben wir ein Tool entwickelt, das genau diesem Bedürfnis der Werbungtreibenden entspricht”, sagt Geschäftsführer Till Monshausen, der die Plattform zusammen mit Sebastian Hettlage gegründet hat.
Spaßshopper werden ihre Freude haben
Während der Dienst für Nutzer kostenlos ist, zahlen die Partner im “Erfolgsfall” eine Provision an Mellowball.com. Wer Kaufen gerne mit Entertainment verbindet, wird an dem Schüttel-Dienst sicherlich seine Freude haben. Wem diese gewisse spielerische Veranlagung fehlt, dem wird allerdings weder der kleine Ball “Mellow B. All” noch die Überraschungskugel ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

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Kommentare
Ich habe zweimal geklickt, beide Male wurden mir Artikel für Frauen angezeigt… danach habe ich die Seite verlassen und werde sie sicher nicht mehr aufsuchen #fail
Kommentar von Frederik 18. Dezember 2009 @ 13:24@Frederik: Ging mir auch so. Da muss dringend vorab ein Filter rein (Interessen, Geschlecht, Alter etc.)! Sonst geht das am möglichen Kunden vorbei.
Kommentar von Tom 18. Dezember 2009 @ 16:12Da fällt mir spontan ein: “Being useless in new ways does NOT make it fundamentally different from other startups.”
Kommentar von Lars 18. Dezember 2009 @ 17:15@Frederik & Tom:
Da sind sie wieder unsere beliebten ds-Allesschlechtredner. Keine Ahnung, ob das nun wirklich ernst- und dauerhaft eine Chance hat, aber Eure Argumentation ist mal wieder völlig an der Realität vorbeigeschossen.
Dann klickt man halt ein- oder zweimal öfter, so what? Wenn man da VORHER erst zig Daten eingeben müsste, um das erste mal ein Angebot zu erhalten, was meint ihr, wieviele Besucher da schon VORHER abspringen?? Eben, verdammt viele! Und von daher ist dies – unabhängig vom Konzept als solchen – genau richtig so.
Kommentar von Horst 19. Dezember 2009 @ 00:17Ich find die Idee witzig, die Umsetzung ist super und auch sonst eine prima Sache. Bestimmt nicht für jedermann oder -frau aber ist doch mal was anderes.
Ein Filter wäre aber tatsächlich gut. Zumindest Alter und Geschlecht – ist auch für die Betreiber wohl nicht ganz schlecht :)
Kommentar von Roland Waedt 19. Dezember 2009 @ 12:38Ein Ü-Ei kauft ja auch nicht jeder sondern vorallem Kinder – und für Kinder ist auch der Inhalt.
Ich find den Mellowball super! Endlich mal ein Konzept, das Spaß macht und nicht so verkopft den rationalen Hirnlappen des Users anspricht. So erinnert man sich auch noch am nächsten Tag an den Mellowball und will wissen was drin ist. Toll, weiter so!
Kommentar von Volker 21. Dezember 2009 @ 18:20