Nach einer längeren geschlossenen Betaphase geht VerkehrsmittelVergleich.de (www.verkehrsmittelvergleich.de) nun endlich online. Wie der Name es bereits sagt, können Nutzer über die Plattform Verkehrsmittel wie Bahn, Flugzeug, das eigene Auto, Fernbus und Mitfahrgelegenheit für eine bestimmte Strecke vergleichen und so für eine bestimmte Strecke die “beste Reiseverbindung” finden. Die Reise bei VerkehrsmittelVergleich.de, ein Spin-off der Universität RWTH Aachen, beginnt mit der Eingabe des Start- und Zielorts sowie des Reisedatums. Umgehend spuckt der junge Dienst die passenden Verbindungen aus – samt Preis und Verbindungsdauer.

“Dabei vergleicht der komplexe Algorithmus nicht nur alle relevanten Verkehrsmittel, sondern kombiniert diese miteinander, sodass auch die tatsächlichen Gesamtkosten und die Gesamtreisedauer in der Reiseplanung berücksichtigt werden können”, teilt das Start-up mit. Ausgedacht haben sich die verkehrstechnische Gegenüberstellung Johannes Grassmann, Veit Blumschein und Daniel Nolte. Künftig will das Trio seinen Dienst um weitere Funktionen wie einen Tür-zu-Tür-Dienst erweitern. Damit soll es möglich sein, die Kosten einer Reise von der Haustür aus berechnen zu lassen. Ein Konzept für eine Internationalisierung liegt ebenfalls schon bereit.


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Kommentare
Ein wirklich super Projekt, dem ich einfach nur die Daumen drücken kann und eigentlich auch denke, dass es sich etablieren wird. Die Idee ist super und einfach so noch nicht da, obwohl sie wirklich sehr viel Mehrwert bietet!
Kommentar von Medienflackern.de 16. März 2009 @ 08:23Wow, wenn das wirklich so gut klappt wie die Jungs hier vermelden, sicherlich keine schlechte Idee. Mich wuerde mal interessieren, wo die ihre Feeds herbekommen (auch bzl. Preis-Upates)…
Kommentar von Kai 16. März 2009 @ 08:47gute Idee, gut umgesetzt, hübsch anzusehen…
Was will man mehr? :)
Kommentar von Nico Barelmann 16. März 2009 @ 09:52Viel Glück mit dem Projekt!
Kann mir nicht vorstellen, dass so eine Lösung im Detail funktioniert, gerade mit kombinierten Verbindungen. Zu viele Variablen und Unsicherheiten müssten hier berücksichtigt werden.
Kommentar von Britta 16. März 2009 @ 09:58Super timing mit klasse Konzept!
Eine bessere Zeit, so ein Konzept auf den Markt zu bringen, hätten sich die Jungs kaum aussuchen können. Ich bin vor allem sehr auf die Reaktionen anderer Meta-Suchmaschinen gespannt.
Ich wünsch Euch ein breites Kreuz und eine Menge Traffic!
Kommentar von Jasper 16. März 2009 @ 10:29“Ein Konzept für eine Internationalisierung liegt ebenfalls schon bereit.”
Liegt denn auch schon ein Konzept zur Monetarisierung bereit? ;)
Kommentar von wolfgang 16. März 2009 @ 10:51Chapeau!
Hoher Nutzwert, einfache Bedienung, angenehmes Layout.
Einzig und allein der Name erscheint mir etwas zu lang, da hätte mir ein kurzes einprägsames Synonym besser gefallen.
Dennoch: Besser gehts kaum – viel Erfolg der Plattform.
Gruß,
Kommentar von Sven Günzel 16. März 2009 @ 10:53Sven
@wolfgang: Du nimmst mir die Frage aus dem Mund. Aber vermutlich ähnlich wie die billigflieger-Metasuchmaschinen über Provisionen der von den Nutzern gewählten Reiseanbieter.
Kommentar von Heinz 16. März 2009 @ 10:58So gut wie bei einem Spin-Off einer Uni möcht ich es auch haben. Selbständigmachen mit Know How das man sich vorher gegen Gehalt erarbeitet hat oder hat erarbeiten lassen – quasi mit Steuergeldern. Da ist nicht viel Risiko. Wahrscheinlich stehen die Rechner auch noch in der Uni. Und noch eine Förderung vom Bund. Eigentlich kann da nix schiefgehen ausser wir als Bürger wären mal an einer Umsatzbeteiligung oder Gewinnbeteiligung interessiert.
Ansonsten ganz gute Idee bei der man hoffentlich nicht nachrecherchieren muss ob die Ergebnisse auch wirklich stimmen.
Kommentar von mick 16. März 2009 @ 11:26Tja leider wohl extreme Serverprobleme…….
Kommentar von Bob 16. März 2009 @ 11:48Ein test gibt es schon hier bei NetzNews: http://www.netznews.org/?p=2513
Grüsse Toni
Kommentar von Toni 16. März 2009 @ 12:13Interessantes Konzept. Gefällt mir. Obwohl die Kombination von Verkehrsmitteln den meisten nicht zu sagen wird.
Kommentar von Rene 16. März 2009 @ 13:03Warum soll ich so eine Seite nutzen? Der Mehrwert ist lächerlich. Ich kenne Google Maps, DB, Mitfahrzentrale.de, das reicht mir. Für diese Seiten brauche ich keine Suchmaschine, die diese zusammenfassen. Die Kosten hinsichtlich der Autofahrt kann ich mir auch selbst ausrechnen, anhand der Kilometer-Entfernung (siehe Google Maps). Außerdem reicht Google Maps für die Berechnung der Autoentfernung aus, die Kosten kann man einmal kurz im Kopf ausrechnen.
Das ist wirklich kein weltumfassendes riesen Problem worauf die Welt gewartet hat. Typisch deutsches Start-Up. Hauptsache es löst ein existierendes Problem, die sich gut schreiben lässt.
Unsere Steuergelder könnte man auch besser einsetzen!
Kommentar von Mike 16. März 2009 @ 14:28Gerade den Bahnkunden hilft verkehrsmittelvergleich.de leider nicht, denn bei den DB-Preisen fehlen mit den Sparpreisen die wichtigsten Sonderangebote, da nur Fahrten in eine Richtung berücksichtigt werden. Die Sparpreise gibt’s aber nur für gleichzeitig gebuchte Hin- und Rückfahrt. Also listet verkehrsmittelvergleich.de hauptsächlich Deutschland spezial”-Tickets. Regionale Nahverkehrsangebote für Fahrten quer durch ein Bundesland werden ebenfalls nicht berücksichtigt. BahnCards-Besitzer werden vollständig ignoriert.
Dass man bei der DB mit einem Monat Vorausbuchung prinzipiell für 29 Euro von Hamburg nach München kommt und dass das mit dem Taxi über 500 Euro kostet, bekommt man auch ohne Web 2.0 raus. Wen soll die Site also ansprechen?
- Bahnkunden können den DB-Preisdschungel nicht lichten,
- Autofahrer können als Start/Ziel witzigerweise nur Flughäfen und Bahnhöfe wählen. Vollkommen sinnfrei, da die wenigsten User am Bahnhof oder Flughafen (die Armen!) wohnen,
- Taxikunden beschränken sich weiterhin auf Innerortsverkehr,
- Fernbusse gibt’s per Gesetz nur im Berlin-Verkehr,
- Mitfahrgelegenheit – wozu eine Meta-Suchmaschine?
- Flugpreisvergleiche gibt’s anderswo.
Der einzig aufregende Ansatz ist der Verkehrsmittelmix. Geht leider auch schief, da als Start/Ziel nur Bahnhöfe drin sind, enthalten viele Routen Anreise zum/vom Flughafen mit dem Zug und dann den Wechsel in den Billigflieger.
Beispiel für die billigste Route Düsseldorf Hbf – Berlin Hbf. Erst mit dem Zug zurück nach Köln, dann Flieger, dann nochmal Zug. Die Fahrtkosten werden für D-K dummerweise mit 0 Euro angesetzt, ist halt Verkehrsverbundsübergreifend und war den pfiffigen Programmierern wohl ein bißchen zu kompliziert. Sehr hilfreiches Routing – wenn die Kosten unbekannt sind, einfach mal “gratis” ansetzen. Soll man die 50 km schwarzfahren? ;-(
Fazit: BETA mit viel Schieberegler-Feeling und wenig Praxistauglichkeit ist zu betonen! Zu 90% darauf ausgelegt, Kunden in Bahn oder Flugzeug zu locken, dafür aber auch nicht wirklich geeignet. Gebe Britta und Mike bezüglich des mageren Nutzwertes recht. Kann nur sinnvoller werden.
Noch ein paar Hinweise dazu auf http://www.bus-und-bahn-im-griff.de/aktuell/index.html#d060309
Kommentar von Oliver 16. März 2009 @ 20:19Die Idee ist ja grundsätzlich nicht schlecht, aber in der Umsetzung mangelt es am Detail. Beim Fliegen muss man ja rechtzeitiges Ankommen und Hinkommen zum Flughafen, Einchecken, beim Aussteigen auf Gepäck warten und andere Zeitkiller mit einplanen. Daher kann die Reise mit dem Auto direkt von Wohnungstür zum Zielort eben doch effizient sein. Und wenn man sich das Auto per Mitfahrzentrale “vollmacht” dann ist es sogar extrem preiswert.
Kommentar von Bahnfahrer 17. März 2009 @ 10:26Wow – super Idee!
Kommentar von Benjamin Lochmann 17. März 2009 @ 10:36