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18 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags:

want2do verwaltet Wünsche

Dienstag, 26. August 2008 08:00

Auf der To-do-Liste von Daniel Thomaser und Michael Bohmeyer stand in den vergangenen Wochen ein Punkt ganz weit oben: Das eigene Projekt an den Start bringen. Diesen Punkt können die Berliner nun abhaken. Ihr Termin- und Aufgabenplanungsdienst want2do (www.want2do.de) ist seit wenigen Tagen online. “Wir wollen Menschen eine Plattform bieten, sich über all ihre Vorhaben, Wünsche, Träume und Ziele auszutauschen und sie gleichzeitig darüber verbinden”, erklärt Thomaser das Konzept. Die Bandbreite der bisher eingetragenen Vorhaben ist breit: Nutzerin Luise will Thomas Manns Zauberberg lesen, eine Hand voll User will diesen Sommer öfter nackt im See baden und eine ganze Reihe Leute will sich mal wieder verlieben. In den meisten Fällen geht es somit um ganz alltägliche, fast schon banale Dinge. Wobei die Nutzer selbst entscheiden, wie weit ihr Projekt der Allgemeinheit verkündet wird – auch rein private Vorhaben sind möglich.

Screenshot want2do

Um die Wünsche und Vorhaben herum haben Thomaser und Bohmeyer ein klassisches Netzwerk gestrickt. Die User von want2do können sich untereinander vernetzen, sich Nachrichten schicken und über die Vorhaben der anderen plaudern. So kann sich selbst ein simples Vorhaben schnell zu einem Tummelplatz entwickeln. Zumal es viele Dinge gibt, die mehrere Nutzer auf der Liste haben und alle dies sehen können. Zu guter Letzt kommt noch die Kontrollinstanz ins Spiel: Wer ein Vorhaben erledigt hat, kann es abhaken. Wer es nicht schafft, sein Ziel zu erreichen, muss dieses aufgeben und zu den Akten legen. Betrieben wird want2do von der im Februar dieses Jahres gegründeten want2do AG. Als Kapitalgeber mit an Bord ist die AKD Private Equity AG von André Kolbinger (wallstreet-online). Geld in die Kasse der Berliner, deren Dienst komplett auf Ruby on Rails läuft, sollen Werbung und Kooperationen spülen. “Wir glauben, dass want2do aufgrund der speziellen Struktur großes Potenzial hat, um kreativ und eigenständig vermarktet zu werden”, sagt Thomaser. Entscheidend wird dabei allerdings die Intensität der Nutzung sein. Ein paar banale Ziele einzutragen ist am Anfang vielleicht spaßig. Auf lange Sicht aber vermutlich kein Magnet zur dauerhaften Identifikation mit dem Dienst.

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18 Kommentare »

1.

Sensationell, das ist die “Wunsch & Kontroll-Liste” – da nehmt ihr ja dem Weihnachtsmann ganz schöln Arbeit ab, Super – Viel Erfolg –
Thomas wünscht sich ” http://www.Monster.de ” zu überholen : -) wir blinken schon – http://www.spirofrog.de

Kommentar von Thomas Schulze — 26. August 2008 @ 08:11

2.

Wenn es gelingt, den Menschen die Träume und Visionen zu entlocken, die dann auch noch lesenswert sind, dann könnte das eine nette Verweil- und Inspirationsseite werden. Ich drück den Gründern die Daumen!

Kommentar von S W — 26. August 2008 @ 08:55

3.

@Thomas: Respekt für die Mühe dem Monster-Link sogar ein nofollow mitzugeben!

Kommentar von Patrick — 26. August 2008 @ 09:28

4.

LOL :) Manchen Leuten ist nichts peinlich.

Kommentar von Martin — 26. August 2008 @ 10:03

5.

@Patrick: gut aufgepasst, vielleicht mag alex die attribute mal tauschen :) echt peinlich…

Kommentar von Sven — 26. August 2008 @ 10:17

6.

Ist doch klar, dass Thomas kein SEO für seine Konkurrenz machen will – wo ist das Problem?

Kommentar von Max — 26. August 2008 @ 10:27

7.

Vielen Dank für die Kommentare und vielen Dank für den Artikel Alex.

Insgesamt triffst er den Nagel schon ziemlich auf den Kopf, auch wenn wir unser eher nicht als pragmatischen Termin- und Aufgabenverwaltungsdienst sehen, da gibt es andere, die das weitaus besser können.

Im Ideallfall bieten wir für die Leute einfach eine Menge interessanten Content, einen Anreiz ihre Ziele zu verwirklichen und vielleicht sogar etwas Inspiration.

Vielleicht ein paar Worte zu dem Thema “banale Ziele”: Ich muss zugeben, als wir want2do konzipiert haben, hatten wir mit Sicherheit nicht “eine want2do-release party” als populärstes 2DO im Sinn. Den Inhalt der Plattform bestimmen aber komplett die Mitglieder und das müssen wir respektieren.

Unsere Aufgabe wird es jetzt sein, den interessanten/inspirierenden Content stärker hervorzuheben, wie beispielsweise:

http://www.want2do.de/berlinloopbrasil
http://www.want2do.de/sven-meets-obama

So, viel mehr geschrieben als ich eigentlich wollte.

Daniel =)

Kommentar von Daniel Thomaser — 26. August 2008 @ 10:52

8.

Die korrekte Schreibweise lautet “Ruby on Rails” oder kurz “Rails”.

Keinesfalls jedoch “RubyonRails” “Ruby’n Rails” oder “Ruby & Rails”.

Kommentar von Roland Moriz — 26. August 2008 @ 12:26

9.

So, nun mein Kommentar zur Funktionalität:

Das “Original” http://www.43things.com/ scheint bis heute auch in den USA nicht in der Lage zu sein Gewinne zu erwirtschaften sondern dient Gerüchten zu Folge als externer Think-Tank und Popularitätsindikator für Jeff Bezos/Amazon.com, Inc.

Wie möchte die want2do AG Geld verdienen? Mit Adsense?

Kommentar von Roland Moriz — 26. August 2008 @ 12:31

10.

@roland:
Das ist dein kommentar zur funktionalität? Das ist ein Kommentar zum Geschäftsmodell. Auch eine interessante Frage, ciherlich. Aber das Geschäftsmodell wird sicherlich nicht viel anders aussehen, als bei anderen Social Networks auch…

Kommentar von Mike — 26. August 2008 @ 13:24

11.

@roland und mike
Zum Geschäftsmodell: Also wir sind zwar noch relativ jung, leisten uns aber nicht den Luxus einfach Adsense als Geschäftsmodell zu betrachten.
In unseren Augen steckt die Vermarktung von SNs noch in den Kinderschuhen und nutzt die Potenziale bei weitem nicht aus. Also einfach nur Adsense auf die Seite klatschen, wird es bei uns definitiv nicht geben…

Kommentar von Daniel Thomaser — 26. August 2008 @ 14:16

12.

@Alexander Hüsing

entscheidend bitte nicht mit t

Kommentar von Peter — 26. August 2008 @ 17:08

13.

@Alexander Hüsing

Ist das eigentlich Guerrilla Marketing, das beim Kommentarschreiben automatisch

“Jan Ansink”

im Adressfeld und

jan@kazooka.de

im eMail Feld auftauchen oder ist das ein netter Wordpress Bug? :-) Oder hat Euch jemand gehackt?

Kommentar von Peter — 26. August 2008 @ 17:19

14.

@ Peter

Ist ein Bug, wird selbstverständlich behoben.

Kommentar von Alexander Hüsing — 26. August 2008 @ 17:35

15.

@Alexander Hüsing
Ist mein Bugreport eigendlich bei dir eingetroffen?

Kommentar von Christoph Wolff — 26. August 2008 @ 17:39

16.

Ist eingetroffen, danke.

Kommentar von Alexander Hüsing — 26. August 2008 @ 17:42

17.

@Mike

Ich bin gebeten worden weniger Euphemismen einzusetzen und habe deshalb bewusst nicht von einem Geschäftsmodell gesprochen.

Kommentar von Roland Moriz — 26. August 2008 @ 22:17

18.

Aimido scheint ja alles andere als Fuß zu fassen. Was soll daran dann soviel anders sein?

Kommentar von Stefan — 28. August 2008 @ 14:02

2 Trackbacks »

  1. [...] Artikel zum Thema * want2do verwaltet Wünsche [...]

    Pingback von want2do gibt auf :: deutsche-startups.de — 29. März 2009 @ 17:25

  2. [...] zum Thema: * want2do verwaltet Wünsche * want2do gibt [...]

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