Here Comes Another Bubble
Zur Abwechslung mal etwas zum Schmunzeln. In der Vorweihnachtszeit muss auch für so etwas Zeit sein. Die amerikanische Gesangsgruppe The Richter Scales vertritt mit dem Liedchen “Here Comes Another Bubble” die Ansicht, dass eine neue Blase naht. Ein sehr amüsantes Kunstwerk, leider ohne einen Blick auf den deutschen Markt. Neben dem Video gibt’s auch eine MP3-Datei mit dem Song.
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17 Kommentare »
3 Trackbacks »
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[...] hat es nicht nur uns gefallen: 1, 2 und [...]
Pingback von Here Comes Another Bubble | MyAlikes - Blog — 05. Dezember 2007 @ 13:30
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[...] Nein! Zum Beispiel hier, dort, da und hier! Außerdem in diesem Blog, hier und natürlich dort! Darf ich da fehlen? [...]
Pingback von Benjamin Kowalski » Blog Archiv » Das nenne ich mal Viral! — 06. Dezember 2007 @ 23:07
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[...] Wäre cool, wenn die deutschen Blogger mal ihre Links fixen. Man stößt nämlich ständig auf das nicht mehr vorhandene [...]
Pingback von » Der Bubble Song ist zurück! — 19. Dezember 2007 @ 18:28
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Ungeachtet dieses lustigen Videos bleibt die Frage: Gibt es wirklich eine Blase? Ich finde nicht. Selbstverständlich befinden wir uns derzeit in einer Hochphase und selbstverständlich wird es einige junge Unternehmen in wenigen nächsten Jahren nicht mehr geben. Aber im Gegensatz zur ersten Hochphase stimmen die Rahmenbedingungen: Die Zahl der Menschen mit Online-Zugang ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen – und steigt weiter. Für eine ganze Generation gehört das Internet zur Mediennutzung dazu. Läuft oftmals sogar dem TV den Rang ab. Zudem sind dank DSl inzwischen viel mehr Sachen im Netz möglich. Also: Hochphase ja, Blase nein.
Kommentar von Alexander Hüsing — 05. Dezember 2007 @ 12:07
Meiner Meinung nach hat sich in den letzten 10 Jahren primär eine geändert: Die Kosten der Software-Entwicklung.
Noch vor 10 Jahren wurden in simple Web-Anwendungen hunderttausende von Dollar investiert. Heute erzielen Startups(sogar mit Innovationsfaktor) oftmals für weniger als 10.000 Euro Investitionsaufwand identische Ergebnisse wie zur damaligen Zeit.
Imho bauen wir auf gesundem Boden auf. Ideen können kostengünstig umgesetzt werden und Beta`s können präsentiert werden, gute Beta Projekten finden Investoren und werden gepushed.
Jene Ideen und Projekte, welche keine Seed- oder sonstige Finanzierung erhalten, werden eingestellt. Dann heisst es oftmals: Wir haben 10k Euro versenkt – aber es sind keine hunderttausende wie damals.
Daher meine Meinung: KEINE BUBBLE 2.0 was die Gründer betrifft.
Wie es um die exorbitanten Exits steht, erlaube ich mir kein Urteil. Damals haben wir alle bei dem StudiVZ Exit gedacht: WOW – Das ist zuviel. Heute denken wir darüber anders…
Kommentar von Tobias Hieb — 05. Dezember 2007 @ 12:20
großartiges Werk!
Kommentar von Tobias — 05. Dezember 2007 @ 12:39
…eindeutig eine Blase…ich war mal bei einer dabei – ich erkenne es also
Es ist mir absolut schleirhaft, wie viele dieser ganzen “Netzwerke” jemals ernsthaft geld verdienen wollen. Leute (egal mit welchem Hobby – ob Hunde, Sport oder Flirt) miteinander zu verbinden, ist kein Geschäftsmodell…
Kaum ein Startup hat ein echtes “Produkt”, das man braucht, will oder toll findet, geschweige denn Informationen, Kontakte oder einen Service, für den man bereitwillig ein paar Euro ausgeben würde….
Die allermeisten Gründer werden sich innerhalb eines Jahres mal nach einem Job umsehen müssen, der Ihnen die Butter aufs Brötchen zahlt….
Klingt grausam, ist aber ein Fakt.
Es kommen massenweise kopien von Kopien einer Idee online, die man nach einmaligem ansehen nie wieder anklickt und nur die allerwenigsten haben das Glück von z.B. spickmich, dass es irgendeinen Grund für Berichterstattung und damit kostenlose PR im Wert von einigen zig Tsnd. Euro gibt.
Bleibt den meisten also der Weg, die Domain und das Logo und die paar Zeilen Code und die 328 unbrauchbaren “Kunden” Adressen bei Ebay zu verhökern…
Kein Produkt – keine PR – keine zahlenden Kunden – massenweise Nachahmer – BLASE
Kommentar von Castor Troy — 05. Dezember 2007 @ 12:41
Ich finde wir sind mitten in der “Bubble”.
Ich stimme meinen vorpostern zu, dass in vielen Projekten nur noch geringe Summen (einige 10k Euro) investiert werden, aber dafür gibt es auf der anderen Seite die Extreme.
Z. B. Facebook, StudiVZ, MySpace (oder eine der anderen 100.000 08/15 Communities)
Klar haben die Ihre Daseinsberechtigung und teilweise sogar einen Nutzen, aber man sollte doch genau hinterfragen welchen “Wert” ein solches Unternehmen hat.
Beim besten willen, ich weiß nicht was an Facebook 15 Milliarden wert sein soll? Selbst 80 Mio für StudiVZ finde ich persönlich absolut übertrieben.
Die Blase ist da, aber auf einem anderen Niveau.
Im Jahr 2000 hat jede Omi in Startups investiert, das ist zum Glück nicht mehr der Fall. Im Moment investieren doch nur Unternehmen / Unternehmer in die Blase.
Kommentar von Peter R. — 05. Dezember 2007 @ 12:53
Eine Konsolidierung wird es in einigen Markt-Bereichen sicher demnächst geben. Eine echte Blase wie vor acht Jahren sehe ich derzeit allerdings auch nicht.
Kommentar von Tobias Worzyk — 05. Dezember 2007 @ 12:56
Wenn ich sehe wo investiert wird, kann man nur zu dem Schluß kommen, daß wir in einer sehr großen Blase sind, da offensichtlich selbst bei VCs / BAs der Verstand und ein normales menschliches Maß aussetzt.
Kommentar von Tim — 05. Dezember 2007 @ 13:03
War das gerade ein Werbefilm?
Kommentar von Heiko — 05. Dezember 2007 @ 13:34
@Castor Troy: ich war auch bei “der Blase” dabei. Jeder hat gesagt, es ist ne Blase und dennoch hat jeder mitgemacht und sich dann beim Platzen gewundert.
Das Argument “braucht keiner” ist aber billig. Kein mensch brauchte SMS (und schon gar nicht Twitter) und wer brauchte vor 7 Jahren Google? Gab doch genug Suchmaschinen, wenn man was nicht wusste, wusste mans halt nicht (und ist nicht wie jetzt sofort panisch zum PC gerannt) und mit ner SuMa Geld verdienen? Gar noch mit Werbung? Absurd! Damals!
Heute verdientz man Geld mit Suchmaschinen-Werbung, SMS und Klingeltönen (noch was was die Welt vorher nicht brauchte).
ICH komm ja sogar noch aus ner Zeit als in Werbeagenturen gesagt wurde: Internet? Spielerei, braucht man nicht, vorübergehender Hype … war so 96/97 …
Also einfach reinhauen und loslegen (jammern auf hohem Niveau machen genug Deutsche!) …
Kommentar von Steffen — 05. Dezember 2007 @ 14:43
@ steffen
Klar macht jeder mit in der Blase – warum auch nicht – kann man ja gut geld verdienen
ICH komm aus einer Zeit, wo man noch Disketten benutzt hat und Grafiken mit KOALA PAINT aufm c64 erstellen musste
Muss so 85 gewesen sein….
Kommentar von Castor Troy — 05. Dezember 2007 @ 15:18
Wenn wir uns tatsächlich im “Age of Access” befinden, wird es im Wesentlichen darum gehen, dass die Unternehmen ihr Geld wert sind, die den Zugang zum Konsumenten haben bzw. in Zukunft haben werden.
Und genau diese Wette wird jetzt gemacht. Wenn ich mir die Nutzerzahlen von facebook und StudiVZ angucke, dann ist mir klar: Ja, die haben Zugang zu ihren Mitgliedern und das gleich mehrmals am Tag (ich frag mich ja schon fast, ob die Studis neben dem Kruscheln überhaupt noch zum Studieren kommen).
Aber wie werthaltig wird dieser Zugang sein? Kann ich eine direkte Wertschöpfung durch den Vertrieb eigener Produkte und Dienstleistungen erzielen? Oder kann ich anderen Unternehmen eine Wertschöpfung ermöglichen und als Vermittler mit entsprechender Vermittlungsgebühr fungieren?
Das Faszinierende an den neuen Unternehmen ist ja, dass sie den Zugang ungeheuer günstig herstellen können. Wenn ich mir die großen Medienunternehmen anschaue, müssen die einen wahnsinnigen Aufwand einkalkulieren, um diesen Zugang zu ermöglichen. Da haben die großen Internetplayer ein vergleichsweise leichtes und billiges Spiel. Dadurch sind riesige Margen möglich.
Kommentar von Sörn — 05. Dezember 2007 @ 15:24
Super video. Ich finde schon, dass es eine blase gibt – wenn man sich die Umsätze vieler Unternehmen ansieht, rechtfertigen diese keinesfalls solche Milliarden/Millionenbewertungen.
Kommentar von Sascha — 05. Dezember 2007 @ 15:26
Unternehmen werden gegründet – Unternehmen scheitern manchmal. Ist das nicht wie im realen Leben ausserhalb des Netzes? Ist es nicht so wie es schon immer war? Ist es nicht so wie es immer sein wird? Wäre ja noch schöner wenn jede Idee und jedes Vorhaben gleich Erfolg bringen würde und jedes Unternehmen überleben würde oder jede Idee DIE Idee wäre. Wo bleibt da der Spaß und das Risiko?
Ich finde es gut wie es jetzt ist. Da Netz bewegt sich meiner Meinung nach. Und wenn VC/BA investieren ….. was interessiert Euch das? Das bleibt doch jedem selbst überlassen WO und WARUM investert wird!
Kommentar von Jens Lange — 05. Dezember 2007 @ 15:28
Also bei mir im Ort haben letztes Jahr 5 Nagelstudios aufgemacht. Dieses Jahr nochmal 3. Ist das jetzt auch ne Blase??
Kommentar von derMatze — 05. Dezember 2007 @ 17:45
@derMatze: wie viele davon werden, Deiner Meinung nach, in 3 Jahren noch bestehen? (Anmerkung: “Ort” bedeutet für mich <10 000 Einwohnern)
Kommentar von Michael — 05. Dezember 2007 @ 17:50
@Michael: Willst Du diese Frage ernsthaft beantwortet haben, du kennst doch die Antwort. Dir ist doch auch klar das es mir nicht um die Nagelstudios ging sondern um dieses typische verpassen eines “Labels”. Wenn Du mal Deine örtliche IHK Zeitschrift durchblätterst, dann findest Du meistens am Ende einige Seiten über Firmen Eintragungen und/oder Löschungen. So ist das nunmal, Firmen werden gegründet und sehr oft führt das zu nichts. Und es werden auch offline Firmen gegründet die auf nicht “lebensfähigen” Ideen fusen. Das Gute ist das sich noch immer die Spreu vom Weizen trennt. Oder wenn ichs auf New Economy deutsch sagen soll “die Blase platzt”.
Kommentar von derMatze — 05. Dezember 2007 @ 18:48
Nagelstudios sind Beschäftigungs-Einrichtungen für Ehefrauen deren Kinder aus dem Haus sind. Irgendeine Aufgabe braucht die Gute ja
Ich sehe die Diskussion um Blase oder nicht eher gelassen. Nach dem ersten Hype war das Netz auch einen riesigen Schritt weiter und so wird es auch diesmal sein. Die Geschwindigkeit mit der es sich evolutioniert ist atemberaubend. Blieben nach dem ersten Mal Amazon, Ebay und Co übrig werden es diesmal halt die erfolgreichsten Konzepte des Web 2.0 sein.
Die Interessen und Bedürfnisse der Menschen werden sich aber nicht so rasant ändern. Bequemlichkeit, Geiz und Trieb werden die Hauptmotoren bleiben. Zugegeben: Informations-Beschaffung verlagert sich für viele Menschen auch dorthin.
Gruss,
Kommentar von Hendrik — 05. Dezember 2007 @ 23:02