#StartupTicker
+++ Instagrid +++ Inkitt +++ Sushi Bikes +++ The Creative Club +++ Stoffe.de +++
Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 11. Februar).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND – where the future begins.
+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
Live im STARTUPLAND: Michelle Calios (Koro)

+++ Das 2014 gegründete Berliner Unternehmen Koro, ein „Online-Vertrieb von haltbaren und naturbelassenen Lebensmitteln sowie Zubehörartikel“ hatte in den vergangenen Jahren einen ziemlichen Lauf. Die Hauptstädter, die zuletzt Kharis Capital als neuen Investor gewinnen konnten, steigerten ihren Umsatz 2024 auf imposante 175 Millionen Euro – nach 117,3 Millionen bzw. 86,9 Millionen in den Jahren zuvor. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 50 Millionen in das Unternehmen. Calios stieg 2023 bei Koro (300 Mitarbeitende) aus. Inzwischen unterstützt sie Firmen bei Themen wie Strategic Procurement und Supply Chain-Management. Ihr Thema im STARTUPLAND: Führung, Delegation und Vertrauen: So wirst du als Gründer:in nicht zum Engpass.
#STARTUPTICKER
Soonicorn: Instagrid
+++ Soonicorn: Zu den deutschen Startups, die bald zum Unicorn aufsteigen könnten (Bewertung: 1 Milliarde), gehört insbesondere Instagrid. Das Ludwigsburger Startup, 2018 von Sebastian Berning und Andreas Sedlmayr gegründet, kümmert sich um die „Entwicklung von tragbaren Batteriespeichern und bietet eine mobile Stromversorgung für Menschen, die an temporären Standorten arbeiten“. Teachers Venture Growth (TVG), The 1GT Fund, Energy Impact Partners und Co. investierten zuletzt 95 Millionen US-Dollar in instagrid. In den vergangenen Jahren flossen insgesamt bereits 140 Millionen Dollar in instagrid. Mehr über instagrid
Inkitt
+++ Zahlencheck! Das Berliner Medien-Startup Inkitt, zu der die Vertriebsplattform Galatea gehört, präsentiert sich weiter als extrem wachstumsstarkes Unternehmen. Im Jahre 2024 erwirtschaftete die Firma, die sich als „erster lesergesteuerte Verlag der Welt“ positioniert, einen Umsatz von 58,4 Millionen – nach 35,5 Millionen bzw. 17,3 Millionen in den beiden Jahren zuvor. „Das starke Wachstum bei der Kundenakquise und beim Umsatz wurde durch kontinuierliche Investitionen in Kernfunktionen und den Ausbau des CandyJar-Teams erreicht“, heißt es im Jahresabschluss. Hinter CandyJar verbirgt sich eine Plattform für „kurze Videoadaptionen der interessantesten Werke von Galatea“. Der Jahresfehlbetrag von Inkitt sank 2024 auf 3,1 Millionen Euro – nach 9,7 Millionen bzw. 21,2 Millionen in den Vorjahren. Insgesamt kostete der Aufbau des Unternehmens bereits mehr als 56 Millionen. 2024 wirkten durchschnittlich gerade einmal 28 Mitarbeitende (Vorjahr: 31) für Inkitt. In den vergangenen Jahren flossen rund 93 Millionen in Inkitt, das 2014 gegründet wurde. Das Unternehmen scheint auf einem extrem guten Weg und ist auf dem Weg zum Hidden Champion. „In Anbetracht des externen Umfelds und der internen Fähigkeiten des Unternehmens erwarten wir ein jährliches Umsatzwachstum von 30 bis 50 % bei gleichzeitiger Verbesserung unserer effizienten Kostenbasis, was im nächsten Geschäftsjahr zu einem leicht besseren Ergebnis mit positiver Entwicklungstendenz führen wird“, teilt das Team mit. Mehr über Inkitt
Sushi Bikes
+++ Rettung für Sushi Bikes! Das insolvente Münchner E-Bike-Startup Sushi Bikes bekommt eine zweite Chance. „Die Käuferin ist Teil der Wealth Collect Holding GmbH, einer Unternehmensgruppe mit Fokus auf zukunftsfähige Geschäftsmodelle. Mit dem Erwerb setzt die WCH-Unternehmensgruppe ein klares Zeichen für den weiteren Ausbau ihrer integrierten Mobilitätsstruktur“, teilt der Insolvenzverwalter mit. Zur Beteiligungsgesellschaft Wealth Collect Holding aus Düsseldorf, die von Rainer Langnickel gegründet wurde, gehören unter anderem UDI Green Energy, die Photovoltaikplattform valuteo und die E-Bike-Marke myco. Sushi Bikes schlitterte im November in die Insolvenz. Das Unternehmen, 2018 von Andreas Weinzierl und TV-Moderator Joko Winterscheidt (2024 ausgestiegen) gegründet, setzt auf „E-Bikes für den modernen Stadtmenschen“. In den vergangenen Jahren flossen rund 5 Millionen in Sushi Bikes. Mehr über Sushi Bikes
The Creative Club
+++ Ende! Aus! Vorbei! Das insolvente Schenefelder Do-it-yourself-Unternehmen The Creative Club (TCC), das den Online-Shop Stoffe.de betreibt, wird komplett abgewickelt. „Inwieweit stoffe.de durch ein neues Unternehmen fortgeführt wird, ist noch in Klärung. Sobald wir hierüber Klarheit haben, informieren wir euch“, teilt das Unternehmen auf seiner Website mit. In den vergangenen Jahren flossen rund 26 Millionen in TCC. Die Mehrheit (75 %) an der Stofffirma hielt zuletzt die luxemburgische Holding Lesing Fabfab, ein Family Office mit Wurzeln in der Textilindustrie. 2021 erwirtschaftete der Stoffhändler ein Rohergebnis in Höhe von 26,1 Millionen Euro (Vorjahr: 21,6 Millionen). Der Jahresfehlbetrag lag bei 3 Millionen (Vorjahr: 2,3 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau des Unternehmens bis Ende 2021 bereits rund 30 Millionen. 2021 wirkten „im Jahresdurchschnitt (ohne Auszubildende) 287 Mitarbeiter (Vorjahr: 235)“ für TCC. Zuletzt waren wohl noch rund 170 Mitarbeitende für das Unternehmen tätig. Während der Corona-Zeit erlebte die Do-it-yourself-Branche ein extremes Hoch. Danach sank die Nachfrage nach Stoffen und Nähzubehör deutlich. Zudem erhielt das Unternehmen von seinem Hauptinvestor wohl kein neues Geld mehr. Mehr über The Creative Club
Sinpex
+++ In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 15 Millionen in Sinpex. „In den vergangenen zwei Jahren hat sich das Wachstum deutlich beschleunigt. Sowohl das Team als auch das Geschäft haben sich spürbar weiterentwickelt“, sagt Gründer Camillo Werdich. Mehr über Sinpex
Startup-Radar
+++ Neue Gründerinnen und Gründer machen sich auf den Weg! Wir präsentieren heute folgende Auswahl frischer Startups, die man kennen sollte: ClariMed, WeLearn, Raumblick360, artefacts und Realist. Mehr im Startup-Radar
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Octopus Energy Generation investiert 40 Millionen in metiundo +++ hellomed sammelt 6 Millionen ein +++ driveblocks bekommt 3,5 Millionen Euro +++ refinq erhält 2,2 Millionen +++ Dcycle übernimmt ESG-X. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
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