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Hygraph – ein Content Management der neuesten Generation

Das Berliner Startup Hygraph sollte jeder auf dem Schirm haben. One Peak, SquareOne, OpenOcean und Business Angel Boris Lokschin investierten zuletzt üppige 30 Millionen US-Dollar in das Unternehmen, das sich als "Enterprise-Content-Management-Plattform" positioniert.
Hygraph – ein Content Management der neuesten Generation
Freitag, 28. Juli 2023VonTeam

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört Hygraph (früher als GraphCMS bekannt). Das Berliner Unternehmen, 2017 von Michael Lukaszczyk und Daniel Winter in Gießen gegründet, positioniert sich als “Enterprise-Content-Management-Plattform, die es Erstellern von Inhalten ermöglicht, die vernetzten digitalen Ereignisse von morgen schnell und in großem Umfang zu entwickeln”.

“Die Nachfrage nach vernetzten digitalen Services bleibt riesig, doch individuelle Entwicklung ist kostspielig und ein Engpass für Innovationen. Heutzutage müssen Unternehmen nicht nur ihre Inhalte auf eine Vielzahl von Geräten verteilen, sondern auch auf Inhalte aus zig Quellen zugreifen und diese dann bereitstellen. Auf die gleiche Weise, wie das Headless CMS die Content-Verteilung transformiert hat, revolutioniert Hygraph jetzt die Integration von Inhalten und Daten, um neue digitale Services und Geschäftsmodelle zu ermöglichen”, sagt Gründer Lukaszczyk.

One Peak, SquareOne, OpenOcean und Business Angel Boris Lokschin investierten zuletzt üppige 30 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. “Unsere Finanzierungsrunde schafft für uns die Voraussetzungen, unser Geschäft weiter auszubauen. Wir wollen im Content Management das bewegen, was MuleSoft als Integrationsplattform geschafft hat”, führt Lukaszczyk aus. OpenOcean, Peak und SquareOne sowie Angel-Investoren wie Mirko Novakovic investierten zuvor bereits 10 Millionen Dollar in das Unternehmen. Insgesamt flossen schon rund 44 Millionen in Hygraph.

2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 2,5 Millionen Euro (Vorjahr: 1,1 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau der Jungfirma bis Ende 2021 gerade einmal rund 5,3 Millionen. Das Hygraph-Team verfügt somit noch über reichlich Kapital, um sein Konzept auch in schwierigen Zeiten im Markt etablieren zu können.

Tipp: Mehr aufstrebende Startups gibt es in unserer Startups To Watch-Rubrik.

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Foto (oben): Hygraph