Anzeige Auf die richtige Cloud kommt es an

Mit großen Ambitionen neue Ideen umsetzen und dabei finanziell flexibel bleiben: Cloud Computing bietet für Startups handfeste Vorteile. Bei der Anbieter-Auswahl gibt es jedoch bestimmte Dinge zu beachten.
Auf die richtige Cloud kommt es an

Es gab eine Zeit, da scheiterten Geschäftsideen von Startups noch an IT-Ressourcen. Zu teuer der Invest in Hard- und Software – ein echter Ideenkiller. Dank Cloud Computing hat sich das Blatt gewendet. Statt mit hohem Risiko in eine vage Zukunft und IT-Infrastruktur zu investieren, stehen Rechenkapazitäten samt Entwicklungsumgebungen heute auf Knopfdruck zur Verfügung. Gebucht und bezahlt wird nur noch das, was gerade gebraucht wird: aus Capex wird Opex – was Startups Luft zum Atmen verschafft. Die digitale Businessidee wächst mit dem Erfolg.

„Cloud Computing hat viele Startups in die Lage versetzt, ihre Geschäftsideen umzusetzen“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden Telekom Deutschland. „Und weil immer mehr Gründer die Vorteile für sich entdecken, zählt die Startup-Szene mittlerweile zu den wichtigsten Treibern der digitalen Transformation. Für uns ein gewichtiger Grund, Startups mit dem Mittelstand und Großunternehmen zusammen zu bringen.“

Cloud nimmt Startups die Unsicherheit

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Projektbedingte Schwankungen machen den IT-Bedarf schwer kalkulierbar. Was passiert, wenn die Nachfrage deutlich höher ausfällt als erwartet? Oder noch schlimmer, wenn die Kunden wegbleiben? Dann bleibt man auf den teuren IT-Ressourcen sitzen. Für die agile Business-Entwicklung bieten flexible Cloud-Angebote daher große Vorteile. „Die IT-Infrastruktur eines Unternehmens sollte sich in der heutigen Zeit der Geschäftsentwicklung anpassen – unverzichtbar für Startups“, sagt Miriam Mertens, verantwortlich für die Zusammenarbeit mit Startups bei der Telekom Deutschland. „Besonders Startups, die mit wenig Kapital auf eine ungewisse Zukunft zusteuern, können die Vorteile optimal für sich nutzen.“

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Dabei profitieren Startups am meisten von einem System, das ihnen über das Bezahlmodell hinaus größtmögliche Freiheiten lässt: zum Beispiel eine Open-Source-basierte Cloud-Infrastruktur mit frei programmierbaren Schnittstellen (APIs). Das wissen immer mehr Anwender zu schätzen, denn OpenStack-basierte Angebote wie beispielsweise das der Open Telekom Cloud werden immer beliebter. 56 Prozent der befragten Unternehmen einer aktuellen Umfrage im Auftrag von Cisco sehen in OpenStack einen wichtigen Faktor ihrer Cloud-Strategie. Das Cloud-System mit offenem Quellcode gelte mittlerweile sogar als „Treiber für bessere Geschäftsergebnisse“, heißt es in der Studie. Weil es sich um ein offenes System handelt, das auch viele andere Anbieter verwenden, vermeiden Startups darüber hinaus von vorne herein den vielgefürchteten Vendor-Lock-in – also die tückische Abhängigkeit von einem Lieferanten oder Dienstleister.

Skalierbare IT wenn’s drauf ankommt

Welche Vorteile eine flexibel skalierbare IT mit sich bringt, erfahren Startups besonders dann, wenn es darauf ankommt. Diese Erfahrung hat auch der Software-Anbieter Octopus Cloud aus der Schweiz gemacht. Die drei Gründer haben eine Software auf den Markt gebracht, mit der Service Provider Microsoft-Lizenzen viel leichter und schneller abrechnen können. Eine echte Marktlücke. Denn innerhalb von wenigen Monaten wurde die Software von Octopus zur international gefragten Lösung. Um die rasant steigende Nachfrage bedienen zu können, setzten die Schweizer auf die Open Telekom Cloud – und damit auf maximale IT-Flexibilität.

„Wir nutzen das flexible Cloud-Modell zudem für unsere Weiterentwicklung. Hat ein Mitarbeiter eine neue Idee, setzt er über die Cloud kurzfristig einen neuen Server auf und kann rumprobieren. Ist er fertig, deaktiviert er die virtuelle Maschine einfach mit wenigen Mausklicks“, sagt Bruno Pauli von Octopus Cloud. Dank stundengenauer Abrechnung bezahlen die Schweizer dabei immer nur für den Zeitraum der Nutzung. Pauli: „Effizienter kann man kaum entwickeln.“

Versteckter Fallstrick: das Datenschutz-Gesetz

Außerdem erfüllen die Eidgenossen durch den Wechsel in eine deutsche Cloud die hohen Anforderungen der deutschen Kunden an Sicherheit und Datenschutz. Gut fürs Geschäft: Denn auf dem deutschen Markt hatten es die Gründer wegen den hohen Ansprüchen der Kunden an Datenschutz und Sicherheit zunächst schwer. „Erst nach unserem Wechsel in das zertifizierte Rechenzentrum der Telekom bleiben auch für unsere deutschen Kunden jetzt keine Fragen in Sachen Datenschutz und Datensicherheit mehr offen.“

Ein Aspekt, den viele Startups unterschätzen: Denn egal, welche Art von Geschäftsmodell sie verfolgen – sobald Daten deutscher Kunden verarbeitet und gespeichert werden, muss das Startup per Gesetz dafür sorgen, dass die strengen deutschen Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. „Ein Anbieter mit Rechenzentren im Ausland kann das nicht immer zu 100 Prozent garantieren“, so Mertens. „US-amerikanische Unternehmen unterliegen beispielsweise dem Patriot Act. Damit verpflichten sie sich, Daten ihrer Kunden auf Anfrage der amerikanischen Behörden heraus zu geben. Daher: Lieber direkt auf einen deutschen Anbieter mit Rechenzentren in Deutschland setzen, anstatt die eigene Lösung im Ernstfall anschließend nach Deutschland portieren zu müssen.“

Weiterführende Informationen unter telekom.de/startups

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