"Ein hart arbeitendes Team" GymEntry bietet Fitnessstudios ohne Knebelverträge

Die beiden jungen Hamburger Robert Schäfer und Nicholas Fechtner, waren es leid monatlich einen Betrag an ein Fitnessstudio zu überweisen, daher entschlossen sie sich mehr flexibilität in die Sport-Szene zu bringen. Mit GymEntry ist es nun möglich Tages- , Wochen- oder Monatskarten für Fitnesstudios zu kaufen.
GymEntry bietet Fitnessstudios ohne Knebelverträge

Mit GymEntry werden die klassischen Eintrittsbarrieren vertraglicher Bindungen gebrochen. Die App ermöglicht es, in ausgewählten Fitnessstudios ohne Vertragsbindung, flexibel und individuell zu trainieren. Tickets für einen Studiobesuch können dabei kurzfristig via App gebucht werden. “Ohne festen Monatsbeitrag zahlst Du dank GymEntry nur dann, wenn Du auch zum Training gehst”, so das Unternehmen.

Mittlerweile hat das Start-up mehr als 400 Studios und Spas im Repertoire, unter anderem auch in Luxushotels wie dem “Vier Jahreszeiten” in Hamburg. Gegründet wurde GymEntry von den Mittzwanzigern Robert Schäfer und Nicholas Fechtner, welche mittlerweile ihrer Heimat Hamburg den Rücken gekehrt haben. Ihr Büro befindet sich in Berlin – in dem sie bereits zwölf Mitarbeiter beschäftigen. Auf ähnliche Konzepte wie GymEntry setzen Start-ups wie Daytraining, Fitfox, somuchmore und Urban Sports Club.

“Unser Erfolgsfaktor ist: Ein hart arbeitendes und cleveres Team”

Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de erzählt Nicholas Fechter wie er mit seinem Team den Fitness-Markt erobern möchte.

Welches Problem wollen Sie mit GymEntry lösen?
Wer kennt es nicht? Man meldet sich motiviert in einem Fitnessstudio an, geht wenig hin und zahlt nur noch fleißig. Für alle Reisenden und jene, die flexibel bleiben wollen, bieten wir mit GymEntry nun die Lösung: Buche mit unserer App Tages,- Wochen- und Monatstickets für Gyms & Hotel Spas in Deutschland – und das komplett auf “pay- as-you-go”-Basis! Für die Meisten, die momentan eine Fitnessstudio Mitgliedschaft haben, ist dieser flexible Ansatz sogar noch deutlich günstiger. Allein hier in Deutschland werden 512 Millionen Euro von inaktiven Mitgliedern verschwendet.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, gerade im Fitness Berreich, warum wird ausgerechnet GymEntry ein Erfolg?
Das mag ziemlich banal klingen aber 3 Erfolgsfaktoren sind entscheidend: Unser hart arbeitendes und cleveres Team, Geschwindigkeit und natürlich das riesen Potential im Fitnessmarkt. Robert und ich haben GymEntry im Sommer 2015 gegründet und seitdem konnten wir schon über 400 Studiopartner für unsere Plattform gewinnen. Dazu gehören klassische Fitnessstudios, Functional Training aber auch Spas von 5 Sterne Hotels. Unser Ziel ist es, dass man langfristig über unsere App alle möglichen Angebote flexibel buchen kann, ob das nun Sport oder Wellness betrifft. Unser Sales Team macht ein sehr guten Job, unser Marketing Team und IT bringen tollen Input und wir wollen hier alle etwas bewegen! Die Fitnessbranche ist mit einem Jahresumsatz von 4,7 Milliarden Euro in Deutschland das am schnellsten wachsende Freizeitsegment und immer mehr Leute entscheiden sich für einen gesünderen Lebensstil, bei dem sie trotzdem komplett flexibel bleiben wollen. Schon heute gehen 20 Millionen in Fitnessstudios und davon haben nur etwa 9 Millionen eine Mitgliedschaft. Wir glauben, das dies eine Menge Potential beinhaltet und auch Zahlen anderer Märkte in Europa klingen sehr vielversprechend.

Wer unterstützt ihr Start-up finanziell?
Die ersten Monate wurde GymEntry von Robert und mir selbstfinanziert, was uns einen erfolgreichen Launch ermöglichte. Im Herbst 2015 konnten wir über einen Business Angel aus Berlin eine Seed-Finanzierungsrunde abschließen. Diese Investition wurde vor allem dafür verwendet, unser Team auszubauen und die Basis für ein deutschlandweites Studionetzwerk zu schaffen. Die anstehende Finanzierungsrunde wird Hauptteils in den weiteren Teamaufbau und Marketing fließen.

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Conny Nolzen, geboren 1989, arbeitet seit September 2015 als Volontärin bei deutsche-startups.de. Die Hamburgerin konnte bereits, neben ihrer Tätigkeit als Pferdewirtin, verschiedene Start-ups mit kreativen Ideen unterstützen. Ihr besonderes Interesse galt hierbei den Gründerinnen der Szene. Erste journalistische Erfahrungen sammelte sie in der Nachrichtenredaktion eines Hamburger Radiosenders. Mit Conny kam auch der erste Bürohund zu ds - welcher (meistens) auf den Namen Emil hört.