Keep on running 5 Fitness-Apps, die jeden (wieder) fit machen

Die guten Vorsätze sind futsch? Von allem weniger, aber bitte mehr Sport. Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät, dem Schweinehund entgegenzutreten und endlich die Sportschuhe anzuziehen. Mit wenigen Mitteln lassen sich so meist schnell die ersten Erfolge erzielen. Wir stellen fünf Apps vor, die dazu bewegen, die eigene Fitness und Gesundheit zu verbessern.
5 Fitness-Apps, die jeden (wieder) fit machen

Wo sind sie hin, die guten Vorsätze, die sich zum Jahreswechsel vorgenommen wurden? Von allem weniger, aber bitte mehr Sport. Hat nicht funktioniert. Aber es ist nie zu spät, dem inneren Schweinehund entschlossen entgegenzutreten und endlich die Sportschuhe anzuziehen. Mit wenigen Mitteln lassen sich so meist schnell die ersten Erfolge erzielen. Wir stellen fünf Apps vor, die dazu bewegen, die eigene Fitness und Gesundheit zu verbessern.

1. Withings Health Mate
Schrittzähler: Die Health Mate App von Withings spornt alle Lauffaulen dazu an, hin und wieder auf die Busfahrt ins Büro zu verzichten und lieber Schritte zu sammeln. Wer keine Fitnessuhr von Withings besitzt, kann die täglich gegangenen Stecken einfach direkt via App tracken lassen. Das funktioniert über über Beschleunigungssensoren im Smartphone. Die Daten werden im persönlichen Nutzerprofil gespeichert. Zusätzlich zur Möglichkeit, mit Freunden und Kollegen in einen Schritt-Wettkampf zu treten, sammeln User je nach zurückgelegten Kilometern Badges, die die Motivation stärken sollen. Wer zusätzlich noch auf einer Withings-Waage sein Gewicht verfolgt, oder mit dem Aura seinen Schlaf trackt, bekommt einen noch detaillierteren Einblick in die eigenen Gesundheit. Über die Handykamera misste die App sogar die Herzfrequenz. Alle Ergebnisse werden in Health Mate visualisiert, sodass Fortschritte leichter sichtbar werden. Die Anwendung steht kostenfrei im Google Play Store und im Apple App Store zum Download zur Verfügung.

2. 7-Minuten-Trainingseinheit
Im Schnelldurchlauf: 7 Min. Fitness Challenge ist die richtige Fitness-App für alle mit wenig Zeit. Die sieben Minuten beinhalten zwölf Übungen, die von einem virtuellen Coach angeleitet werden: Ob dieser männlich oder weiblich sein soll, kann der User nach persönlichen Vorlieben selbst entscheiden. Jede Übung wird 30 Sekunden lang durchgeführt, dazwischen darf sich eine zehnsekündige Verschnaufpause gegönnt werden. Fortgeschrittene können mehrere Zyklen hintereinander absolvieren.

Das Erreichen von Auszeichnungen, wie beispielsweise nach einer doppelten Trainingseinheit oder der längsten Trainingseinheit, soll zum Weitermachen motivieren. Über den Aktivitätskalender lässt sich die Work-out-Historie nachverfolgen. Manuell kann zusätzlich das eigene Gewicht hinterlegt werden. Für iOS und Android gibt es zahlreiche 7-Minutes-Apps. Die wohl bekanntesten sind die kostenpflichtige 7 Min. Fitness-Challenge und die kostenlose App “Seven”.

3. Runtastic
Motivationsschub: Runtastic zeichnet Aktivitäten wie Laufen, Radfahren und Walken via GPS auf. Dabei wird nicht nur die zurückgelegte Distanz und Dauer, sondern auch die Geschwindigkeit sowie der entsprechende Kalorienverbrauch errechnet. Die Kartenansicht visualisiert den Nutzern die zurückgelegte Strecke. Wer beim Sporteln nicht auf Musik verzichten mag, kann über den integrierten Musikplayer seine Lieblingssongs auswählen. Hobbyläufern dürfte die kostenfreie Lite-Version von Runtastic genügen.

Sind jedoch zusätzliche Features wie Intervalltraining, Routenerstellung oder die Verknüpfung mit einer Smartwatch gewünscht, muss auf Runtastic Pro gewechselt werden. Die Vollversion kostet im Apple App Store und im Google Play Store 4,99 Euro. Egal ob Lite oder Pro – via Live Tracking können Freunde das Work-out in Echtzeit verfolgen und mit der Anfeuern-Funktion die richtige Motivation liefern, die dem Läufer direkt auf die Kopfhörer gespielt werden. Auch Windows-Phone-User können über den Miscrosoft Store die App laden.

4. Runkeeper
Wunschpensum: Ähnlich wie Runtastic trackt auch Runkeeper die Aktivität der Nutzer über GPS. Nach dem Download der kostenfreien App ist eine Registrierung notwenig, um die Funktionen nutzen zu können. Bevor es losgeht, können persönliche Ziele festgelegt werden: Wunschgewicht, längste Route oder totale Distanz. Außerdem erstellt Runkeeper, wenn gewünscht, je nach Aktivitätsziel individuelle Trainingspläne. Vor dem Start besteht noch die Möglichkeit, die Lauf-Session beispielsweise nach Dauer, Distanz oder Schnelligkeit auszulegen.

Und weil alleine laufen keinen Spaß macht, kann der Account mit Freunden verbunden werden, um Fortschritte und Motivationen zu teilen. Live Tracking kostet bei Runkeeper allerdings extra: entweder 9,99 Euro monatlich oder einmal jährlich 39,99 Euro. Alle Aktivititässtatistiken können in der App angesehen werden und wer möchte, postet diese auf Facebook und Twitter. Kompatibel ist Runkeeper mit iOS und Android.

5. Freeletics
Work-out: Freeletics bietet ein effizientes Work-out, das speziell von Athleten und Wissenschaftlern entwickelt wurde. Der Schwerpunkt der Anwendung liegt auf dem Trainieren ohne Gewichte oder Geräte, also lediglich mit dem eigenen Körper. Freeletics ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet und kann zu jeder Zeit und überall angewendet werden. Nach der Anmeldung legt der Nutzer fest, welches Fitness-Level zu ihm oder ihr passt.

Freeletics lässt die User selbst entscheiden, ob sie ein ganzes Work-out machen wollen, nur einzelne Übungen oder ob gelaufen wird. Hierfür ist der Download einer extra App nötig ist. Die einzelnen Übungen der Work-outs und Übungen allerdings werden durch Videoanleitungen direkt in der Anwendung dargestellt, damit sie korrekt ausgeführt werden. Der persönliche Fortschritt kann im eigenen Profil verfolgt werden. Wie so oft ist auch hier ein sportlicher Wettstreit mit Freunden möglich.

Foto: Unrecognizable young runner tying her shoelaces. Studio shot on wooden floor background. from Shutterstock

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.