5 neue Deals: Knusperreich, qLearning, labfolder, Rayneer, Ingenious Technologies

Jeden Tag prasseln in das Postfach von deutsche-startups.de unzählige Nachrichten aller Art ein – darunter auch viele Investitionsmeldungen – siehe Deal-Monitor. Leider können wir nicht diese Meldungen in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In dieser […]
5 neue Deals: Knusperreich, qLearning, labfolder, Rayneer, Ingenious Technologies

Jeden Tag prasseln in das Postfach von deutsche-startups.de unzählige Nachrichten aller Art ein – darunter auch viele Investitionsmeldungen – siehe Deal-Monitor. Leider können wir nicht diese Meldungen in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In dieser “Neue Deals”-Rubrik gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Geldströme in Kurzform. Heute geht es um Knusperreich, qLearning, labfolder, Rayneer und Ingenious Technologies.

Knusperreich sammelt Kapital ein

Knuspergeld: Der Business Angel Wolf Michael Nietzer (Wolfman Holdings GmbH) und Peter Nietzer (Kites Industriebeteiligungen GmbH) investieren einen sechsstelligen Betrag in Knusperreich (www.knusperreich.de). Das frische Kapital soll in den weiteren Ausbau der Marketingaktivitäten der Keksmacherei fließen. “Der Teamspirit und die Gründerleidenschaft bei knusperreich haben uns überzeugt, in ihr junges Unternehmen zu investieren”, sagt Investor Wolf Michael Nietzer. “Wir freuen uns, den Premium-Partner im Food-Bereich auf seinem Wachstumskurs finanziell unterstützen zu können”, ergänzt Peter Nietzer. Knusperreich wurde 2011 gegründet.

hub:raum investiert in qLearning

Zuwachs: hub:raum, der Inkubator der Telekom, bekommt erneut Zuwachs. Diesmal zieht qLearning (www.qlearning.de) in den Brutkasten des Telkos. Zuvor zogen bereits Blinkist, Frestyl, Salonmeister, stylemarks, Reputami und Vigour in den hub:raum. qLearning wurde von Lukas Murmann, Korbinian Weisser, Jonas Hoffmann, Felix Klühr und Silviu Apostu gegründet. Das Start-up macht das Smartphone oder das Tablet zur mobilen Lernhilfe. “Die Idee zu qLearning kam uns nach der Klausurphase an der Universität. Wir dachten, effizientes Lernen muss heutzutage auch einfacher gehen”, sagt Klühr. Neben der Telekom haben sich auch die Münchner Investoren K5 Ventures und M-Investar an qLearning beteiligt.

Finanzspritze für labfolder

Frisches Kapital: Vogel Ventures, das Beteiligungsvehikel des Würzburger Fachmedienhauses Vogel Business Media, die IBB Beteiligungsgesellschaft und der Business Angel Jan Bohl investieren einen hohen sechsstelligen Betrag in labfolder (www.labfolder.com). Das Unternehmen, welches ein “digitales Laborbuch für Wissenschaftler” (Eigenwerbung) entwickelt, wurde von Simon Bungers, Florian Hauer und Mathias Schäffner gegründet. “Mit labfolder gibt es jetzt ein modernes, digitales Laborbuch, das neueste Trends und Technologien nutzt, um den Benutzern ein intuitives und angenehmes Arbeiten zu ermöglichen. Auch die Informationssicherheit und Vertraulichkeit werden durch die Nutzung professioneller Rechenzentren in Europa sichergestellt”, sagt Clemens Kabel, Prokurist bei der IBB Beteiligungsgesellschaft.

Rayneer sammelt Kapital ein

Finanzspritze: Die Internet-TV-Plattform Wilmaa, die Zürcher Kantonalbank sowie Business Angels wie Andreas Widmer und Helmut Dietl investieren 2 Millionen Schweizer Franken in Rayneer (www.rayneer.tv). Das Start-up “bietet kostenloses, personalisiertes Musikfernsehen basierend auf Facebook-Profilen”. “Jeder Mensch hat andere Interessen und Präferenzen. Herkömmliches Fernsehen lässt uns aber immer nur gerade das Programm sehen, was Sender ausstrahlen. Rayneer geht weiter und stellt relevante Inhalte automatisch zusammen: ein persönliches Fernsehprogramm, dass jeden User garantiert interessiert!”, sagt Rayneer-Macher Oliver Flueckiger.

Ingenious Technologies sammelt Kapital ein

Millionensegen: Ingenious Technologies (www.ingenioustechnologies.com), ehemals Zieltraffic, sammelt im Rahmen einer Finanzierungsrunde einen siebenstelligen Betrag ein. Das frische Kapital soll in Expansion und Produktentwicklung fließen. “Mit diesem Schritt haben sich alle Aktionäre und Partner zu dem erfolgreichen Kurs unseres Technologie Unternehmens bekannt und werden weitere Produktinnovationen und die Expansion nachhaltig stärken”, sagt Christian Kleinsorge, Vorstandschef von Ingenious Technologies. Der ehemalige zanox-Mann war im Sommer des vergangenen Jahres bei Zieltraffic eingestiegen. Im Frühjahr dieses Jahres erfolgt die Umfirmierung zu Ingenious Technologies.

Im Fokus: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor



  1. Anwalt

    Knusperreich: Ok, der Preis ist ganz schön happig. 8,90 € für 100g? Im Aldi bekomme ich die gleichen Kekse (kein Scherz, die Schoko Cookies sehen genauso aus…) für 1,89 € oder so. Ich weiß, jetzt kommen wieder alle und bashen die “Geiz ist geil”-Mentalität. Ich kenne keinen, der derart viel für 6 Kekse ausgeben würde und ich habe täglich mit Leuten mit etwas Klimpergeld zu tun. Das ist auch kein Luxusprodukt, für das Geld gerne locker sitzt. Ich bin nicht geizig und stehe allen neuen Konzepten aufgeschlossen gegenüber. Die Preisgestaltung ist jedoch nicht nachvollziehbar. Aber bitte…welcher Investor lässt sich auf so etwas ein? Welche Zahlen wurden zugrundegelegt, um das Business zu rechtfertigen?



  2. Dieter

    @Anwalt: das habe ich mich damals auch bei MyMuesli gefragt. Die Realität sieht anscheinend so aus, dass es genügend Leute gibt, die sich mindestens einmal den Luxus gönnen. Und jetzt rechne mal Hoch, wenns x Millionen Bürger in Deutschland gibt, die auch nur 1 x sowas in 10 Jahren bestellen, dann kann schon gut was verdienen (man kann, nicht man wird).

    Auch wenn ich mir selber die Kekse zu dem Preis nicht kaufen würde, kann ich mir doch vorstellen, dass es viele gibt, die sie verschenken würden.

    Ob da nun ein lukratives Geschäft für einen Investor entsteht, dass muss man abwarten, man wird es aber relativ schnell verifizieren können (6 – 12 Monate).



  3. Anwalt

    @Dieter: Das Geschäftsmodell bei MyMuesli ist grundlegend anders. Hier hast du keinen Custom-Ansatz. Du kaufst Kekse “aus dem Katalog” und stellst nichts zusammen. Außerdem ist deine Rechnung falsch, wenn Du sagst, es gibt Millionen, die als potentielle Käufer in Frage kommen. Dem ist nicht so. Wir haben zwar 83 Millionen Deutsche. Diese stehen jedoch nicht als Käufer zur Verfügung. Du kannst jetzt mal Alter, Geschlecht, Zugang zum Internet, Internetnutzung etc. in die Waagschale werfen. Deine Millionen schmelzen so dramatisch zusammen. Auch das “wenn auch nur einmal das gekauft wird, dann…”-Modell ist schlicht zu kurz gedacht. Solche Berechnungen habe ich schon in hunderten Businessplänen gelesen. Das geht nie auf. Wo sind die USPs hier? Der Luxuskeks? Beim Müsli sind die USPs klar, aber hierbei?



  4. Dieter

    Da hab ich mich doch glatt verguckt, dachte es wäre auch der Custom-Ansatz, aber man “mixt” nur die Dose mit vorhandenen Kreationen.
    Ok, dann sieht die Sache wirklich schon wieder anders aus, bezogen auf DEN Gesamtpreis.

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