“Wir wollen nicht gleich zu viele Nüsse in den Mund nehmen” – Philipp Festge von BiteBox

Schlechtes Kantinenessen, danach einen ungesunden Schokoriegel – das Essem am Arbeitsplatz ist nicht immer das Beste. BiteBox (www.bitebox.com) hält dagegen und liefert gesunde Snacks an den Schreibtisch. Die Box besteht aus Snack-Mischungen und […]
“Wir wollen nicht gleich zu viele Nüsse in den Mund nehmen” – Philipp Festge von BiteBox

Schlechtes Kantinenessen, danach einen ungesunden Schokoriegel – das Essem am Arbeitsplatz ist nicht immer das Beste. BiteBox (www.bitebox.com) hält dagegen und liefert gesunde Snacks an den Schreibtisch. Die Box besteht aus Snack-Mischungen und will ernährungsbewussten Snackern eine gesunde Alternative zum schlechten Junk-Food liefern. Im Gründer-Kurzinterview mit deutsche-startups.de spricht Gründer Philipp Festge über Abomodelle und Wachstumschancen im Firmensegment.

Welche Idee steckt hinter Ihrem Start-up?
Unser Ziel ist es Snacken am Arbeitsplatz vielfältig, lecker und gesund zu gestalten. Allerdings ist die BiteBox mittlerweile mehr als nur ein Snack, Sie ist zu einem Kommunikationstool geworden. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen und auch die Beziehung zwischen Kollegen oder zwischen Arbeitgebern und Angestellten kann durch einen leckeren BiteBox Snack stark verbessert werden.

Wie sehr bzw. in welchen Punkten hat sich ihr Konzept von der ersten Idee bis zur Gründung verändert?
Zu Beginn der BiteBox haben wir uns strikt auf Endkunden fokussiert, nun bieten wir zusätzlich Firmen die Möglichkeit unser Produkt für ihre Mitarbeiter und Partner zu bestellen. Ausserdem sind wir mit einem Abo-Modell gestartet und bieten jetzt die Möglichkeit an auch einmalig in unserem Online-Shop zu bestellen.

Wer sind Ihre Mitbewerber und wie grenzen Sie sich von ihnen ab?
Der Food Bereich ist riesengroß und dementsprechend haben wir viele Mitbewerber, die sich dort tummeln. Was uns Produkt seitig unterscheidet ist, dass unsere Snacks keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Farbstoffe, keine Geschmacksverstärker oder Gentechnik enthalten. Zusätzlich versuchen wir vor allem das Leben unserer Kunden, die in Büros sitzen, zu vereinfachen, auf eine leckere und gesunde Art und Weise.

Was ist der entscheidendste Faktor, damit Ihr Start-up den Durchbruch schafft?
Wichtig ist vor allem, dass Firmen unser Produkt als Möglichkeit sehen ihre Bindung zu Mitarbeitern und Partnern zu stärken.

Wie wollen Sie Geld verdienen und wann schreiben sie schwarze Zahlen?
Wir wollen eine leckere und gesündere Alternative zu Keksen und Schokoriegel in Büros werden und damit natürlich auch ein bisschen Geld verdienen. Wir denken, dass wir mit möglichst vielen zufriedenen Kunden schon nächstes Jahr schwarze Zahlen schreiben werden.

Welche Märkte wollen Sie mittel- und langfristig erobern?
Erst die Firmenwelt in Deutschland, dann eventuell auch einige andere Märkte. Wichtig für uns, dass wir einen Schritt nach dem anderen machen und wir nicht zu viele Nüsse in den Mund nehmen und uns dann möglicher Weise verschlucken.

Welche Meilensteine wollen Sie in den kommenden zwölf Monaten auf jeden Fall erreichen?
Wir wollen profitabel werden und den Spaß an der Arbeit beibehalten.

Im Fokus: Weitere Interviews mit jungen Gründern gibt es im Special Gründerinterviews

Zur Person:
Philipp Festge studierte in Kanada und den Niederlanden und arbeitete währenddessen bereits für Shell und Bosch, ehe er sich mit der Gründung von BiteBox erstmalig in die Welt der Start-ups wagte.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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