Zahlen, Daten und Fakten: Wie die T-Shirtfabrik Spreadshirt mit Retouren umgeht

Retouren sind für jeden, egal ob großen oder kleinen Online-Shop ein Thema – denn nichts schmälert die Rendite mehr, als eine hohe Retourenquote. Die T-Shirtfabrik Spreadshirt (www.spreadshirt.de) gibt nun erstmals einen detaillierten Einblick […]
Zahlen, Daten und Fakten: Wie die T-Shirtfabrik Spreadshirt mit Retouren umgeht

Retouren sind für jeden, egal ob großen oder kleinen Online-Shop ein Thema – denn nichts schmälert die Rendite mehr, als eine hohe Retourenquote. Die T-Shirtfabrik Spreadshirt (www.spreadshirt.de) gibt nun erstmals einen detaillierten Einblick in sein Retourenwesen. Bei Spreadshirt liegt die Retourenquote nach eigenen Angaben, das Unternehmen wertete dafür die europaweiten Bestellungen im ersten Halbjahr dieses Jahres aus, gerade einmal bei 1,9 %. 16 % davon kommen durch Produktionsfehler wie ie fehlerhafter Druck oder falsche Motivpositionierung zustande. Häufigster Rückgabegrund ist aber die Größe, die für 51 % des Retourenaufkommens sorgt.

Frauen reklamieren doppelt so oft wie Männer

“Vor allem Frauen schätzen ihre Kleidergröße meist ‘zu klein’ ein und geben diesen Grund in 80 % aller Reklamationsfälle an. ‘Zu groß’ hingegen bewerten sie sich nur äußerst selten (6 %). Männer haben da bei sich offenbar einen realistischeren Blick: 41 % ‘zu klein’ bestellter Shirts stehen hier 42 % zu großer Shirts gegenüber”, teilt der Mass Customization-Anbieter, der dem Nutzer T-Shirts mit ihren Wunschmotiven bedrucken können, mit. Festzuhalten bleibt zudem: Frauen reklamieren doppelt so oft wie Männer. Kinderprodukte und Accessoires machen dagegen “in der Reklamationsübersicht nur einen marginalen Anteil aus (zusammen 8 %)”.

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Und wie versucht Spreadshir Retouren zu vermeiden? „Ob ein Kunde etwas zurück schickt, entscheidet sich nicht erst, wenn er das Produkt in den Händen hält. Maßgeblich ist, welche Erwartung während des Kaufs bei ihm geweckt werden“, sagt Elmar Kühn, Global Manager Customer Service bei Spreadshirt. „Deshalb bemühen wir uns sehr um detaillierte Produktbeschreibungen und -darstellungen. Außerdem machen wir unsere Kunden darauf aufmerksam, dass Rücksendungen nur noch für die Spendenkiste oder den Schredder taugen, d.h. wir sensibilisieren sie für einen bewussten Kauf, statt mit ‘bestell und probier’ zu werben. Und dennoch, wenn jemand etwas zurückgeben möchte, dann kann er das ohne Umstände tun, denn schließlich wollen wir nicht auf Biegen und Brechen eine niedrige Rückgabequote, sondern vor allem zufriedene Kunden.”