“Die meisten Player haben sich in das günstigere Segment geschmissen” – Marc Philipp Clemens von Sommelier Privé

Mit Sommelier Privé (www.sommelier-prive.de) versucht ein weiteres Start-up im Weinsegment zu reüssieren. Die Jungfirma richtet sich an “erfahrene und weniger erfahrene Wein-Genießer. Im Gründer-Kurzinterview mit deutsche-startups.de spricht Gründer Marc Philipp Clemens, der das […]

Mit Sommelier Privé (www.sommelier-prive.de) versucht ein weiteres Start-up im Weinsegment zu reüssieren. Die Jungfirma richtet sich an “erfahrene und weniger erfahrene Wein-Genießer. Im Gründer-Kurzinterview mit deutsche-startups.de spricht Gründer Marc Philipp Clemens, der das bisher eigenfinanzierte Start-up gemeinsam mit dem Sommelier Arno Steguweit aufbaut, über Premium-Wein, zu geringe Handelsmargen und ein ganzheitliches Kauferlebnis.

Welche Idee steckt hinter Ihrem Start-up?
Bei unserem Start-up handelt es sich um ein E-Commerce Modell für Premium-Wein, genauer gesagt um ein Curated Shopping-Modell für Wein von bester Qualität. Dabei knüpfen wir eng an die Kultur des Weintrinkens an, indem wir ein ganzheitliches Kauferlebnis von der Auswahl bis zum Trinken liefern. Im Detail heißt das, wir ermitteln durch einen “Geschmacksfinder” die Vorlieben unseres Kunden und bieten ihm daraufhin monatlich drei perfekt auf ihn abgestimmte Weine im Paket an. Dabei werden alle Weine von Arno, unserem Sommelier aus der 2-Sterne Gastronomie, mit viel Leidenschaft und Fachwissen ausgewählt, verkostet und beschrieben. Das Paket kommt dann in einer hochwertigen Verpackung monatlich ins Haus geflattert, ist aber natürlich jederzeit modifizierbar, kündbar oder aussetzbar.

Wie sehr bzw. in welchen Punkten hat sich ihr Konzept von der ersten Idee bis zur Gründung verändert?
Wir haben uns vor der Gründung sehr intensiv mit der Analyse des Marktes beschäftigt, so dass das Geschäftsmodell über die Zeit weitestgehend bestätigt wurde. Ein paar Nachbesserungen wird es aber sicher in den nächsten Monaten noch geben.

Wer sind Ihre Mitbewerber und wie grenzen Sie sich von ihnen ab?
Es fällt ein wenig schwer, Mitbewerber zu nennen, da sich im Premium-Markt online noch nicht so viel getan hat. Die meisten Player haben sich in das günstigere Segment geschmissen, da dort die absolute Marktgröße imposanter ist. Betriebswirtschaftlich ergibt das unserer Ansicht nach wenig Sinn – Stichwort: zu kleine Warenkorbgrößen und zu geringe Handelsmargen -, genauso wie eine Preisführer-Strategie für den gehobenen Weinmarkt nicht taugt. Einen Teil davon hat Wine in Black (www.wine-in-black.de) verstanden.

Was ist der entscheidendste Faktor, damit Ihr Start-up den Durchbruch schafft?
Ganz klar: Ob wir es schaffen, den Wein nicht immer vor unseren Kunden auszutrinken! Das, und die Frage, ob wir es schaffen, unsere Kundschaft bei einem für unser Produkt vernünftigen CPO aus der Offline-Werbung zu Online-Kunden zu konvertieren.

Wie wollen Sie Geld verdienen und wann schreiben sie schwarze Zahlen?
Am besten mit Sommelier Privé – also einem super Produkt, einem Top-Team und viel Spaß bei der Arbeit. Und das Ganze in den üblichen 18 bis 24 Monaten.

Welche Märkte wollen Sie mittel- und langfristig erobern?
Alles kann ich noch nicht verraten, aber nur bei DACH wird es nicht bleiben.

Welche Meilensteine wollen Sie in den kommenden zwölf Monaten auf jeden Fall erreichen?
Den Abschluss einer sauberen Medienkooperation und den Start unserer Markterweiterung wollen wir in den kommenden Monaten auf jeden Fall erreichen.

Im Fokus: Weitere Interviews mit jungen Gründern gibt es im Special Gründerinterviews

Zur Person
Marc Philipp Clemens, Jahrgang 1985, studierte an der in Marburg, St. Gallen und Paris. Berliner Gründerluft schnupperte er 2010 beim bekannten Inkubator Team Europe. Nun will er mit Sommelier Privé “die Bequemlichkeit des Online-Einkaufs mit der Beratung vom Spitzen-Sommelier“ verbinden.

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