Kurzmitteilungen: Mister Spex, tolingo, wooga, Lingoschools, claimpicker

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Erneuer Millionenumsatz: Der Brillem-Shop Mister Spex (www.misterspex.de) erwirtschaftete im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von rund 11 Millionen Euro. Im Vergleich […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Erneuer Millionenumsatz: Der Brillem-Shop Mister Spex (www.misterspex.de) erwirtschaftete im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von rund 11 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von fast 150 % (2009: 4,5 Millionen). 2008 lag der Umsatz von Mister Spex gerade einmal bei 0,5 Millionen Euro. “Durch einen guten Mix aus Online- und Offline-Marketingmaßnahmen konnten wir die Bekanntheit von Mister Spex im letzten Jahr deutlich steigern und unsere führende Position am Markt sichern”, sagt Dirk Graber, Gründer und Geschäftsführer von Mister Spex. Im laufenden Jahr will das Start-up im In- und Ausland weiter wachsen. Derzeit bereitet das Mister Spex-Team den Start in Spanien vor. In Frankreich und Großbritannien ist Mister Spex bereits verteten. Das Ziel von Graber ist ehrgeizig: In den kommenden Jahren will er aus Mister Spex “den führenden Online-Optiker Europas machen”.

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* Expansionspläne: Der Übersetzungsdienstleisters tolingo (www.tolingo.de) drängt über die Landesgrenzen. “Der erste Schritt wird der Aufbau von Sales-Teams in Frankreich, Großbritannien und in den USA sein”, sagt Geschäftsführer Gunnar Piening. Die Webseite von tolingo ist bereits in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch und Niederländisch verfügbar. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete tolingo nach eigenen Angaben einen Umsatz “im deutlichen siebenstelligen Bereich”. Im Vergleich zum Vorjahr eine Verfünffachung. Konkrete Zahlen nennt tolingo leider nicht. “Unser Geschäft floriert. Vom Kleinunternehmen bis hin zum Großkonzern – deutsche Unternehmen sind zunehmend international tätig. Wir helfen ihnen beim Geschäft mit dem Ausland”, sagt Mitgründer Hanno von der Decken. Die Mitarbeiterzahl stieg von 2009 auf 2010 von zwölf Mitarbeitern auf 35. Schon bald sollen bei tolingo 70 Mitarbeiter ihre Brötchen verdienen.

* Steiler Aufstieg: Die Spieleschmiede wooga (www.wooga.com) nennt ebenfalls Zahlen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das 2009 gegründete Start-up nach eigenen Angaben bereits einen Umsatz von “mehreren Millionen Euro”. Im laufenden Jahr will das Unternehmen seinen Umsatz vervielfachen und schwarze Zahlen schreiben. Genaue Zahlen nennt die Spieleschmiede leider nicht. “In diesem Jahr steigt wooga zum Top 3-Entwickler auf Facebook auf, bringt fünf neue Spiele auf den Markt, zwei davon schon in der ersten Jahreshälfte, und wächst von 60 auf 150 Mitarbeiter am Berliner Standort an”, sagt Gründer und Geschäftsführer Jens Begemann sehr selbstbewusst. Im internationalen Vergleich rangiert wooga momentan auf dem siebten Platz. In Europa führt das Start-up die Liste der Social-Games-Anbieter bereits an. Rund 2,5 Millionen User daddeln die wooga-Spiele “Brain Buddies“, “Monster World“, „Happy Hospital“ und “Bubble Island” täglich. “Etwa 3 % der Nutzer erwerben virtuelle Güter, die den Spielverlauf beschleunigen oder die Spielewelt dekorieren”, teilt das Start-up mit.

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* Sprachen von Muttersprachlern lernen: Auf der Metaplattform Lingoschools (www.lingoschools.de) finden Nutzer Informationen zu sämtlichen Sprachschulen und deren Kurs- und Freizeitangeboten sowie Unterkünfte. Mit einem Klick erscheinen alle Sprachschulen im gesuchten Zielland. Zu jedem Angebot gibt es die Rubrik “Freizeit und Umgebung”, wo der Ort auf einer Google-Map angezeigt und beschrieben wird. Die Buchung erfolgt direkt auf der Plattform. Das Bochumer Start-up wurde von Thomas Tümp, Eric Salbert, Julian Mikulik, Alexander Terheggen gegründet.

* “Mit Recht Rendite”: Die Rechtsplattform claimpicker (www.claimpicker.com) führt Anspruchsinhaber und potentielle Prozessfinanzierer zusammen. Nutzer veröffentlichen ihren Rechtsanspruch auf der Webseite. Finanzierungs-Interessenten oder Rechtsanwälte, die den Fall vertreten wollen, können so mit dem Fragesteller in Kontakt treten. Der Vorteil für Prozessfinanzierer liegt – bei positivem Ausgang – in den hohen Renditen. Geschäftsführer des Hamburger Unternehmens ist André Müller.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.