Kurzmitteilungen: bab.la, Gimahhot, wissen.spiegel.de, markt start!, ClickandBuy, eBay

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Die Sprachplattform bab.la (bab.la) kooperiert mit dem europaweiten Englisch-Wettbewerb “The Big Challenge”. Potenzielle Teilnehmer finden nun hunderte Testfragen aus früheren Wettbewerben bei bab.la. “Mit bab.la […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Die Sprachplattform bab.la (bab.la) kooperiert mit dem europaweiten Englisch-Wettbewerb “The Big Challenge”. Potenzielle Teilnehmer finden nun hunderte Testfragen aus früheren Wettbewerben bei bab.la. “Mit bab.la haben wir den idealen Partner gefunden, um noch mehr Schülerinnen und Schüler zu erreichen und für unseren Wettbewerb zu begeistern”, sagt Stefanie Hohn,
Wettbewerbsleiterin für Deutschland.

* Der Online-Marktplatz Gimahhot (www.gimahhot.de) nennt Zahlen zum Weihnachtsgeschäft. Demnach wurden in den vergangenen Wochen Waren im Wert von über einer Millionen Euro bestellt. Im Vergleich zum Vorjahr angeblich eine Verzehnfachung des Umsatzes.

* Der Spiegel-Ableger Spiegelnet und die Bertelsmann-Tochter Wissen Media Group (Wissen Media Verlag und wissen.de) gründen ein Joint Venture. Das Gemeinschaftsunternehmen soll ab Frühjahr 2008 die frei zugängliche Rechercheplattform wissen.spiegel.de. Zu den kostenlosen Inhalten des neuen Dienstes zählen unter anderem alle Spiegel-Artikel seit der Gründung des Blattes im Jahr 1947 und die Artikel von “Spiegel Online”. Die Vermarktung der werbefinanzierten Plattform übernimmt die Spiegelnet-Tochter Quality Channel.

* Auf marktstart-dasbuch.de soll unter Mitwirkung der Leser Kapitel für Kapitel ein Gründerhandbuch entstehen, welches im Frühjahr des kommenden Jahres als Hardcover erscheinen soll. Ins Leben gerufen wurde das Buchprojekt von Sebastian Voss und Sebastian Wartenberg. MitRat und Tat zur Seite steht den Berlinern die Gründerplattform förderland.

* Der Machtkampf beim Web-Bezahlsystem ClickandBuy geht munter weiter. “Der Plan der Investoren, den derzeitigen Chef des Unternehmens auf einer Generalversammlung an diesem Dienstag abzusetzen, ist gescheitert”, berichtet “Welt Online“. Wie es nun weitergehe sei fraglich. “Denkbar ist ein langer Rechtstreit, der das Unternehmen allerdings lähmen würde. Vorstellbar ist auch, dass Stangl seinen Anteil an die übrigen Investoren verkauft. Doch offenbar gehen die Preisvorstellungen auseinander”.

* Das Auktionshaus eBay plant nach einem Bericht von “Focus Online” eine neue Gebührenstruktur. Viele frustrierte Händler kehrten der Plattform demnach wegen zu hoher Gebühren den Rücken zu: “Allein von Oktober 2006 bis September 2007 gaben weltweit 53.000 Händler ihre Ebay-Shops auf”.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Cheater

    Die Vorgänge bei Click & Buy solltem jeden Gründer eine Warnung sein. Das Glück über das viele Geld eines VCs oder BAs weicht dann schnell dem puren Entsetzen, wenn diese nur Kasse machen wollen und rücksichtslos ein vielversprechendes Unternehmen zerschlagen. Man sieht das oft im Kleinen, wenn BPs nicht erfüllt werden, und dann die Gründer aus dem Unternehmen gedrängt werden, um einen eigenen GF zu installieren. So selten kommt das gar nicht vor, denn welches Startup erfüllt schon seinen BP?



  2. Mark

    @Cheater
    Ich geib dir vollkomen Recht.
    Das Problem ist aber das man als Gründer meist nicht das nötige Kapital hat um das Unternhemen professionell aufzubauen.



  3. Mr. Wulf

    @ Mark
    Das “nötige” Kapital…nun, in einzelnen Fällen mag es ja sein, das eine Firma in der Gründung viel viel Kaptital braucht aber meist werden Luftblasen finanziert und da ist es dann schon fast wurscht, ob viel oder wenig Geld verballert wird, wenn es kein einleuchtendes Geschäftsmodell hat.
    Ich kekke einige Unternehmen, die mit wirklich fast nichts anfingen – gut, dann wächst man eben langsamer aber dafür hat man dann, wenn sich das Konzept dann nach überschaubarer Zeit trägt, keine VCs an Bord, die Probleme machen. Wenn sich das Konzept nicht trägt, sieht man das dann allerdings auch schon früh (und muß dem schlechten Geld nicht noch das Gute nachwerfen).

    Mr. Wulf



  4. Jessia

    @Wulf
    Ich versteh dein Punkt. Ich meine aber garnicht große Beträge, sondern ich denke an Beträge um 120K.

    Die meisten Start-Ups scheitern, nicht weil deren Idee schlecht ist, sondern weil sie keine solide Finanzierungsbasis haben. Viele Startups fangen sofort an, wenn Sie das Seed-Kapital zusammen bekommen ohne eine Finanzierungsplan für die nächsten 6 Monate. Das ist aber verdammt gefährlich, denn entweder man konzentriert sich auf das Produkt oder man sucht Kapital von Monat zu Monat.

    Die Startups wundern sich dann, wenn Sie von einem Newcomer kopiert werden, welcher viel Kapital in der Hand hat und damit die Marktführerschaft erorbert.

    P.S: Alle e-Business Geschäftsmodelle werden heute schnell kopiert. Wenn ein Startup zudem keine solide Finanzierungsbasis hat, hat es schon verloren, denn die Newcomer ist meist mit einer soliden Kapitalbasis ausgestattet.

    Vgl. z.B. Brands4Friends, BuyVip und jetzt Ventree-Prevee

    Jetzt stell dir vor, Brands4Friends hätte keine starke Kapitalbasis, wie die beiden Anderen, um sich mit denen auf gleichen Augenhöhe im Wettbewerb zu bewegen.

    Was würde denn passieren?

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