#StartupTicker
+++ 468 Capital +++ Venture Capital-Krise +++ Fernride +++ Quantum Systems +++ KRUU +++
Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 6. Januar).
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#STARTUPTICKER
468 Capital
+++ Ein ganz großer Rückschlag! Der umtriebige Berliner Investor 468 Capital, der 2020 an den Start ging, legt im Zuge der allgemeinen VC-Krise keinen weiteren Fonds mehr auf. Das Team rund um Alexander Kudlich, Ludwig Ensthaler und Florian Leibert geht künftig getrennte Wege. „Konkret werden sich nun der frühere Rocket-Internet-Investor Ensthaler und der frühere Twitter-Manager Leibert weiter um die Bestandsfirmen der ersten beiden Fonds kümmern, während der ehemalige Rocket-Internet-Vorstand Kudlich den kleineren, auf Schwellenländer fokussierten Fonds 468 Global Opportunities (GO) verantwortet“, schreibt das Handelsblatt. 468 Capital scheiterte zuletzt daran, einen milliardenschweren Wachstumsfonds auf die Beine zu stellen. Zuvor sammelte das Team mit seinen beiden klassischen Fonds mehr als 600 Millionen US-Dollar ein. Hinzu kommt 468 Capital GO mit rund 60 Millionen Dollar. In den vergangenen Jahren investierte das 468-Team in mehr als 240 Unternehmen – darunter viele bekannte Namen aber auch einige Flops. Seit 2020 waren Kudlich mit einem enormen Tempo unterwegs. Brachten nebendabei auch en Hörspielboxen-Hersteller Tonies via SPAC an die Börse. Alles in allem ein herber Rückschlag für die deutsche VC-Szene. Leider aber Alltag in einem Umfeld, in dem IPOs und Exits fehlen. (Handelsblatt) Mehr über 468 Capital
Venture Capital – VC-Krise
+++ VC-Krise! „Die Zahl der aktiven Risikokapitalgeber in Deutschland fällt auf den Stand von 2020“ – berichtet das Handelsblatt. Konkret ging die Zahl der aktiven Risikokapitalgeber um ein Fünftel zurück. „Europaweit brach die Zahl der aktiven VCs sogar um fast 22 % ein. Das ist der niedrigste Stand seit 2019“, heißt es weiter. Die Flaute hat einen simplen Grund: Es fehlen Börsengänge und Exits. Die Geldgeber können ihren Geldgebern deswegen kaum Rückflüsse überweisen. (Handelsblatt)
Fernride
+++ Lesenswert! Ende Dezember wanderte das Münchner Mobilitäts-Startup Fernride, das kurz zuvor erst 18 Millionen eingesammelt hatte, unter das Dach des millionenschweren Münchner DefenseTech Quantum Systems, das auf elektrisch angetriebene Drohnen samt Multisensor-Technologie setzt. Nun gibt es einige unbestätigte Hintergründe zum Deal! „Etwa 15 Millionen Euro. Das ist der Preis, den die Münchner Drohnenfirma Quantum Systems laut Insidern für das Start-up Fernride zahlen soll. Damit ist der Spezialist für ferngesteuerte Lkw beim Verkauf im Dezember weniger wert, als Investoren noch im Sommer hineingesteckt haben“, berichtet das Handelsblatt. Fernride, 2019 gegründet, verkündete zuletzt seinen Fokus aufs Verteidigungsgeschäft. Das Startup testete zuletzt gemeinsam mit der Bundeswehr bereits autonome Lkw. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 75 Millionen Euro in Fernride. Da ein Teil der Fernride-Kaufsumme mit Quantum Systems-Anteilen bezahlt wurde, bleibt zumindest die Hoffnung, dass sich der Deal irgendwann doch noch rechnet. Der englische Investor Balderton Capital und Co. investierten zuletzt 180 Millionen Euro in Quantum-Systems. Die Bewertung des Unternehmens stieg dabei auf 3 Milliarden. (Handelsblatt) Mehr über Quantum-Systems
KRUU
+++ KRUU aus Bad Friedrichshall bei Heilbronn ist und bleibt ein waschechter Hidden Champion. Für 2025 peilte das Team, das auf Fotoboxen setzt, zuletzt rund 20 Millionen Euro Umsatz an. 2026 möchte das Unternehmen diese Erfolgsgeschichte weiterschreiben. Mehr über KRUU
Startup-Radar
+++ Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: Cellbyte, Cynrise, teamcare, Loosh und Mietzekater. Mehr im Startup-Radar
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