Von Christina Cassala
Freitag, 29. Mai 2015

“Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein?”

Jeden Freitag beantwortet ein Gründer oder eine Gründerin unseren Fragebogen. Er lebt von der Vergleichbarkeit der Fragen. Heute präsentieren wir die interessantesten und besten Antworten auf die Frage: Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein?

Jeden Freitag beantwortet ein Gründer oder eine Gründerin unseren standardisierten Fragebogen, den es inzwischen auch in gedruckter Form und als eBook gibt – siehe “Hinter den Kulissen deutscher Start-ups“. Der kurze Fragenkatalog lebt von der Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Fragen, die alle Gründerinnen und Gründer beantworten müssen. Heute präsentieren wir die interessantesten und besten Antworten auf die Frage: Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein?

Ich glaube, ich kann nicht anders, zumindest kenne ich es bis jetzt nur so.
Lenard F. Krawinkel von Zoobe

Sehr viel, denn es bedeutet für mich, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen konnte.
Georg Bergheim von Bleecker Street Entertainment

Sehr viel! Insbesondere die Möglichkeit nach eigenem Ermessen handeln zu können. Auch wenn dies oftmals bedeutet weitreichende Entscheidungen treffen zu müssen. Außerdem freue ich mich, mit tollen Kollegen zusammenzuarbeiten, die ich selber ausgesucht habe. Wir sind ein wunderbares Team, und ich genieße die Arbeit jeden Tag.
Mirko Dieseler von EinfachLotto.de

Dass wir unser Ziel umsetzen können, nämlich über 175.000 Händlern alleine in Deutschland eine echte Alternative zu den Haupt-Marktplatzanbietern zu stellen.
Mustafa M. Azim von smartvie

Unabhängigkeit in unseren Entscheidungen und die Möglichkeit schnelle, unbürokratische Entscheidungen zu treffen. In einem Managementjob vermisst man oft beides. Oder ganz prosaisch: Man ist selbst seines Glückes Schmied.
Nicole Klevers von kidisto

Viel, neben der schlechten Bezahlung war sicherlich auch das Büro ohne Tageslicht ausschlaggebend. Nein im Ernst, wir haben nicht gegründet um unsere eigenen Chefs zu sein, sondern um an etwas zu arbeiten, an das wir glauben und an dem wir auch Spaß haben, wenn es mal nicht perfekt läuft. Natürlich reizt aber auch das breite Aufgabenfeld in einem Start-up und die Herausforderung an etwas zu arbeiten, dass es so noch nicht gibt.
Phillip Bellé von MoID

Ich war schon immer ein Macher, habe immer neue Sachen ausprobiert, mich selbst neu erfunden. Selbstständig zu sein, heißt für mich die Erfüllung meines stetigen inneren Drucks, immer nach vorne zu gehen.
Sebastian Galla von appkind

Freitheit und unabhängig zu sein, stellte die Hauptmotivation dar. Ich habe so die Möglichkeit und die Verantwortung, das zu tun, was ich möchte.
Philip Siefer von Stickvogel

Nicht alles, aber sehr viel. Mir geht es gar nicht so sehr um Kohle, Fame oder Chefkochallüren, vielmehr um Möglichkeiten. Selbstständige haben mit Sicherheit weniger Freiheiten als Angestellte, aber ganz sicher haben sie mehr Möglichkeiten. Und das möchte ich nicht aufgeben: Jeden Tag aufs Neue eine Möglichkeit zu bekommen.
Florian Wichelmann von weinkisten24

Die Möglichkeit zu haben neue Ideen umzusetzen und direkt vom Erfolg des eigenen Handels zu partizipieren.
Thomas Hoppe von Schülerkarriere.de

Ich denke, da unterscheide ich mich nicht von anderen: Für mich bedeutet es vor allem Freiheit. Wenn ich eine Idee habe, kann ich diese eigenverantwortlich und unmittelbar realisieren.
Sven Junglas von MeinUnternehmensfilm

Es bedeutet für mich, vorwärts zu kommen, ohne durch ein größeres Rahmenwerk ausgebremst zu werden. Es bedeutet auch, an und für meine Leidenschaften arbeiten zu können und dadurch absolut erfüllt zu sein.
M. Lukaschewski von goldwolf

Für mich ist es wichtig, ein gutes Team zu haben und nicht einfach nur „Chef“ zu sein. Aus diesem Grund haben wir mehrere Geschäftsführer und eine Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft. Unter meiner Aufgabe als Geschäftsführer verstehe ich vor allem, die Vision von TeamDrive unserem Team zu erklären, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren und dafür Sorge zu tragen, dass wir TeamDrive auf dem aktuellen technischen Stand halten. Als Geschäftsführer habe ich die Entwicklungen am Markt genauso im Auge wie die Wünsche unserer Kunden und leiste meinen Beitrag dafür, dass TeamDrive nachhaltig wächst.
Volker Oboda von TeamDrive

Ich war immer schon davon fasziniert, meiner Intuition zu folgen und eigene Ideen umzusetzen. Das hat viel mit Freiheit zu tun, die man sich allerdings erst einmal erarbeiten muss. Dann ist es mir auch egal, welcher Titel oder welche Position dahinter steht, solange diese Faktoren gegeben sind. Es bedeutet aber natürlich auch, mehr Verantwortung zu übernehmen, ein tolles Team aufzubauen und zu führen und gedanklich immer im Thema zu stecken, was wiederum aber auch viel Spaß macht.
Patrick Burkert von Go-PopUp

Das Wort ‘Chef’ ist für mich negativ konnotiert, weshalb ich es überhaupt nicht mag. Ich hoffe, mein Geschäftspartner, Bahman Nedaei, und ich waren in der Lage, eine Firmenkultur aufzubauen, in der man uns nicht als ‘Chefs’ sieht bzw. als Personen, die über allen Anderen entscheidet – und das nur aufgrund der Position!
Zahir Dehnadi von navabi

15 Fragen als eBook und in gedruckter Form

“Hinter den Kulissen deutscher Start-ups: 45 Gründer über den Aufbau ihres Unternehmens”, heißt der erste Titel der neuen Buchreihe von deutsche-startups.de. Unser erstes Buch, ein Best-of der Rubrik 15 Fragen an, steht unter dem Motto: Von Gründern lernen, sich von deutschen Unternehmern inspirieren lassen. 45 Gründer berichten von Ihren eigenen Erfahrungen, geben wertvolle Tipps und teilen ihre Inspirationen mit den Lesern. Weitere Infos über “Hinter den Kulissen”

Foto: Relaxed mature businessman with hands behind head on field from Shutterstock