MySuperPets richtet sich an Grund- und Vorschulkinder

Mit MySuperPets (www.mysuperpets.de) drängt eine weitere Kinder-Onlinewelt auf den Markt. Grund- und Vorschulkindern will Gründer Gerhard Schons (früher Unternehmensberater) eine “kindgerechte Internetumgebung bieten, die völlig gewaltfrei und lehrreich ist”. Dafür setzt der Wald-Michelbacher gemeinsam mit dem Trendvertrieb Funny Farm auf eine Kombination aus Kinderschutz-Software, Zeitkontrolle, geschützem Online-Angebot und USB-Lesegerät”. Die entsprechenden Zugangspakete, die Kinder “behutsam an die moderne Technik heranführen” sollen, werden im stationären Handel verkauft. Eltern haben dabei jederzeit die Kontrolle, wie lange ihre Kleinen sich bei MySuperPets tummeln und mit wem sie dort in Kontakt treten, denn Online-Kontakte lassen sich nur zu Kindern herstellen, die sich persönlich am Computer des Schulfreundes mit ihrer eigenen MySuperPets-Karte angemeldet haben. Andere Websites können die jugendlichen Nutzer über das MySuperPets-System nicht ansteuern.

Neben dem MySuperPets-System gehört zu jedem Paket ein Stofftier. Das jeweilige Tierchen dient in der virtuellen Welt als Avatar. Die Spiele und Aufgaben in der noch jungen Kinder-Onlinewelt wurden nach Unternehmensangaben speziell von Pädagogen auf die Bedürfnisse der jungen Nutzerinnen und Nutzer abgestimmt. Als Belohnung dienen bei MySuperPets so genannte Webtaler, die die Kids in das Freischalten weiterer Funktionen oder die Dekorierung des eigenen Cyberhauses investieren können. Damit der Spielspaß kein Ende nimmt und auch der Handel weiter von MySuperPets profitiert, gibt es Zubehör für die Plüschtiere. Der Clou dabei: Wer seinem Plüschtier beispielsweise ein neues Jäckchen kauft, erhält dazu eine Karte. Nach dem Einlesen dieser Karte trägt auch das virtuelle Plüschtier das neue Jäckchen. Weitere Bonus-Inhalte und neue Regionen in der Online-Welt werden ebenfalls durch separat erhältliche Bonus-Karten aktiviert. Ganz nebenbei sichert sich MySuperPets mit den vielen Erweiterungen eine interessante Einnahmequelle.

Immer mehr Angebote für Kinder entstehen

Auf den Verkauf von Stofftieren setzt die Kinder-Community Smoodoos (www.smoodoos.de). Kids können sich bei Smoodoos eigene Profilseiten anlegen, Clubs und Interessengruppen beitreten oder gründen sowie mit Freunden chatten und andere Kinder kennenlernen. Die Nutzung der werbefreien Kinder-Community ist in der Basisversion kostenlos. Unbegrenzten Zugang zu Smoodoos und die Möglichkeit seine Cyber-Heimat umfassend selbst zu gestalten gibt’s nur gegen Bezahlung. Und hier kommt der Kuschelfaktor ins Spiel: Die Premiumversion lässt sich über ein Stofftier zum Preis von 24,95 Euro freischalten. Jedes dieser Kuschel-Smoodoos, die Eltern im Einzelhandel oder über den Smoodoos-Shop kaufen können, kommt mit einem Geheimcode daher.

Die Spiel- und Lernplattform Panfu.de (www.panfu.de) ging im Dezember des vergangenen Jahres an den Start. Zielgruppe des werbefreien Angebots sind Kinder ab sechs Jahren. Diese können sich bei Panfu.de einen Panda-Avatar zulegen und sich damit durch die kleine 3D-Welt bewegen. Im Angebot sind Chats, zahlreiche Spiele und Lerninhalte. Ein Teil davon ist kostenlos, der Rest – etwa englische Lernspiele – steht nur zahlenden Kunden zur Verfügung. Noch in der Betaphase befindet sich die E-Learning-Plattform scoyo (www.scoyo.de) aus dem Hause Bertelsmann. Bei scoyo geht es um die spielerische Vermittlung von Lerninhalten: “Im Lernspiel erleben Kinder, dass Lernen im Internet Spaß machen kann. Der Schulstoff wird durch Lernprogramme auf unterhaltsame Weise erklärt, wiederholt und vertieft”. Die Lerninhalte zu Fächern wie Mathe, Biologie oder Deutsch sind dabei individuell an den Schultyp und die Jahrgangsstufe der jugendlichen Nutzer angepasst. Während der Testphase ist scoyo komplett kostenlos. Danach soll sich die grafisch gelungene E-Learning-Plattform über Abogebühren finanzieren.

Artikel zum Thema
* scoyo läutet die Testphase ein
* Earlybird investiert in Smoodoos
* Bei Smoodoos geht’s kuschelig zu
* Finanzspritze für Panfu.de
* Panfu.de wächst und expandiert
* Panfu.de nennt erste Zahlen
* Panfu.de schickt die Pandas los