Von Team
Dienstag, 20. November 2018

Ein Tierabwehrspray macht die Löwen ganz wild #DHDL

"Wir möchten mit Safaya ausgewählte Produkte zum Thema Sicherheit anbieten, da bisher die meisten bestehenden Angebote eher auf ein männliches Publikum ausgerichtet sind. Das Potenzial ist derzeit schon sehr groß – steht aber noch ganz am Anfang", sagt Gründerin Laternser.

Auch in der fünften Staffel der VOX-Erfolgsshow “Die Höhle der Löwen” wittert die Jury wieder fette Beute. Vor die Löwenrunde treten in der zwölften und letzten Folge der fünften Staffel unter anderem Tahnee Laternser und Julian Straube. Die Düsseldorfer präsentieren den Löwen Safaya, ein “Tierabwehrspray” im neuen stylischen Design. Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Mitgründerin Laternser Safaya einmal ganz genau vor.

Welches Problem wollt ihr mit Safaya lösen?
Wir möchten mit Safaya ausgewählte Produkte zum Thema Sicherheit anbieten, da bisher die meisten bestehenden Angebote eher auf ein männliches Publikum ausgerichtet sind. Das Potenzial ist derzeit schon sehr groß – steht aber im Bereich der Awareness noch ganz am Anfang.

Wie ist die Idee zu Safaya entstanden?
Safaya wurde in 2017 gegründet. Die Idee zu Safaya entstand bei einem gemeinsamen Abendessen. Nach einer ausgiebigen Marktrecherche stellten wir fest, dass es keine optisch ansprechenden, funktionalen Produkte im Bereich Sicherheit für Frauen und Männer gab. In unserer lag jedoch eine starke Nachfrage für genau solche Produkte vor. Somit war die Idee für eine neue Generation an Safety-Gadgets geboren die zugleich funktional, als auch auf eine ansprechende Weise, Ihre Kunden abholt. Mit der Marke Safaya und unseren Produkten wollen wir die etwas eingestaubte und männerdominierte Welt der Sicherheitsprodukte revolutionieren. Über unsere informative und innovative Onlineplattform wollen wir Awareness und Begeisterung für das sensible Thema Sicherheit schaffen.

Wer sind eure Konkurrenten?
In Europa gibt es noch keine direkte Konkurrenz in unserem Bereich. Bei den herkömmlichen Anbietern fühlen sich viele der von uns befragten Kunden nicht wohl: Die Webseiten sind hauptsächlich an Männer adressiert und sind nicht ansprechend. Bei unserer Positionierung gibt es kein Vorbild, dem wir nacheifern.

Wo steht Safaya in einem Jahr?
Wir wollen noch viele spannende Produkte auf den Markt bringen. Wir möchten jedoch nicht nur das Produktspektrum im Bereich Sicherheitsaccessoires erweitern, sondern wir gehen auch mit den digitalen Ansprüchen und planen somit unter anderem auch Apps sowie smart-security-systems im Sortiment anzubieten. Durch die voranschreitende Digitalisierung halten Technik und Sicherheit nun auch in der Modebranche Einzug. Das verändert nicht nur den Zweck, sondern auch den Gebrauch von Kleidungsstücken. Wir haben verschiedene Ideen für Kooperationen mit Designern.

Warum habt Ihr euch entschieden, bei “Die Höhle der Löwen” mitzumachen?
Wir haben uns sehr darüber gefreut, in der „Höhle der Löwen“ angenommen worden zu sein, da wir auf der Suche nach einem strategischen Partner waren. Die Löwen sind als Investoren besonders interessant für uns, da sie neben dem finanziellen Investment auch über fantastisches Know-how und ein tolles Netzwerk verfügen. Außerdem ist „Die Höhle der Löwen“ eine tolle Chance Kunden zu erreichen, die sich von den bisherigen Klischees der Industrie nicht angesprochen fühlen. Mit der Marke Safaya und unseren Produkten wollen wir Awareness und Begeisterung für das sensible Thema Sicherheit schaffen und freuen uns sehr darauf, dass wir diese Chance nun vor einem Millionenpublikum erhalten.

Wie nervös wart ihr kurz vor eurem TV-Pitch?
Vor dem Dreh waren wir natürlich super aufgeregt und konnten es kaum erwarten, den Löwen unsere Idee und unser Unternehmen vorzustellen. Wir haben uns zusammengesetzt und gemeinsam unseren Pitch erarbeitet. Natürlich haben wir uns auch vergangene Folgen von DHDL angeschaut und sind mögliche Fragen und Szenarien durchgegangen.

Euer Tipp an andere Gründer, die mit einem Auftritt bei “Die Höhle der Löwen” liebäugeln?
An erster Stelle würden wir anderen Gründern ans Herz legen, dass die wichtigste Komponente das Team ist, denn nirgendwo sonst kann es schneller krachen. Das Gründerteam sollte die gleichen Visionen und Zielen haben und miteinander harmonieren. Gründer sollten sich immer große, jedoch realistische Ziele setzen. Wenn man sich große Ziele setzt, wächst die Motivation. Es reicht nicht aus, nur in der Seed-Phase nach außen zu gehen und die Idee so intensiv wie möglich zu testen. Startups müssen kontinuierlich Feedback vom Kunden einholen und das Produkt weiterentwickeln. Man darf nie die Motivation oder seine Visionen aus den Augen verlieren. Jeder DHDL Bewerber hat schlaflose Nächte aber das ist ganz normal. Wenn man an seine Idee glaubt, dann sollte man nicht aufgeben, sofern das Ziel realistisch ist.

ds-Podcast mit Frank Thelen

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Löwe Frank Thelen über geplatzte Deals bei “Die Höhle der Löwen”, die Kunst, die richtige Bewertung zu finden, Insolvenzen und die Zukunft der Digitalwelt.

Lesetipp: “Die Höhle der Löwen” – Deals (2018), “Die Höhle der Löwen – Deals (2017)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2016)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2015)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2014)“. Für mehr Spaß vor der Glotze am besten unser “‘Die Höhle der Löwen’– Bullshit-Bingo” herunterladen.

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Foto (oben): VOX