Von Elke Fleing
Freitag, 14. Dezember 2012

Blog-Artikel: Geschichten, Making Ofs, Saisonales, Videos, Tweets

Tja, so langsam kommen Sie ins Staunen, wie viele verschiedene Textformen für Blog-Artikel es gibt, nicht wahr? Und wir sind noch längst nicht am Ende. Heute stellen wir Ihnen verschiedene Arten von Geschichten vor, die Sie Ihren Blog-Lesern erzählen können. Außerdem lernen Sie Möglichkeiten kennen, unterhaltsam aus dem Nähkästchen zu plaudern und solche, Ihre Leser in ihren saisonal bestimmten Stimmungen abzuholen. Und dann wird noch beschreiben, wie Sie Videos und Posts aus dem Social Web für Ihre Blog-Beiträge nutzen können. Eine Übersicht aller in dieser Serie bisher erschienener Artikel finden Sie wieder am Ende dieses Beitrags und bei der Veranschaulichung des gemeinten unterstützt wieder das fiktive Blogger-Team von PetSplendor, dem fiktiven Online-Shop für Heimtierbedarf der Luxusklasse.

Emotionale, Erfolgs- und Vorher-Nachher-Geschichten

Geschichten und Anekdoten überhaupt, Fallbeispiele, Vorher-nachher-Geschichten und Erfolgsgeschichten werden immer gern gelesen. Durch sie werden die Leser nicht nur positiv emotional berührt, sie können auch für sich selbst daraus lernen oder Inspirationen ziehen.

Emotional berührende Geschichten über Haustiere gibt es ja wie Sand am Meer. Wer kennt keine über den Hund, der hunderte von Kilometern zurück zu seinem Herrchen oder Frauchen läuft? Oder über die Katze, die ihrer Familie bei einem Brand das Leben rettet? Klar, solche Geschichten sind schon etwas abgegriffen, aber täglich finden sich in den Online-News auch originelle Varianten solcher Geschehnisse. Und die können die PetSplendor’s doch prima im Blog aufgreifen.

Vorher-nachher-Geschichten bieten sich ja vor allem im Beauty-Bereich an. Wie wär’s zum Beispiel mit einer Anleitung inklusive tollen vorher-nachher-Fotos über eine Katze, die von Frauchen für eine Ausstellung zurechtgemacht wird?

Backstage-Berichte, Making Ofs

Wer wünscht sich nicht, bei Konzerten mal hinter die Bühne zu dürfen oder bei Unternehmen hinter die Kulissen blicken zu dürfen.

Diesen Wunsch können Start-Ups in ihren Blogs prima aufgreifen. Da können von besonderen Herausforderungen berichtet oder Anekdoten aus dem Unternehmensalltag erzählt werden. Das kann mittels Fotos oder selbst gedrehten Videoclips unterstützt werden, um die Geschichten noch anschaulicher zu machen.

Durch solche Backstage-Berichte identifizieren sich die Blogleser mit dem Unternehmen und entwickeln Sympathie für das Start-Up.

Bei PetSplendor hat man Produktvideos für einige besonders exklusive Produkte erstellt. Ein paar der Produkt-Vidoeszenen Szenen mit Tieren haben bei PetSplendor nicht beim ersten Take geklappt. Einige davon wiederum zu einem kleinen Clip zusammengeschnitten ergeben ein richtig schönes Video für die Blogleser. Und dann noch ein paar Zeilen zu dem Drehtag an sich – fertig ist der perfekte Kundenbindungs-Blogpost.

Saisonale Themen

Es weihnachtet, halloweent, östert, karnevalt oder herbstelt ringsherum? Dann sollte es das auch ab und an im Blog tun. Spezielle saisonale Anlässe öffnen die Leser auch für die Themen dieser Saison, während antizyklisch geschriebene Blogposts eher abschrecken können. Wer mag sich schon mit Daunenjacken befassen, wenn endlich die Maisonne wieder scheint?

Als gewiefter Online-Händler weiß PetSplendor natürlich um die emotionale Wirkung saisonaler Themen. Und stellt in den ungemütlichen ersten Herbsttagen zum Beispiel eine Umfrage ein, in der die Leser gefragt werden, ob sie ihr Haustier mit Winterbekleidung ausstatten oder nicht.

Die Blogger geben Besitzern von Freigänger-Katzen Tipps, wie die edlen Teppiche vor Matschepfoten-Abdrücken geschützt bzw. davon gereinigt werden können und warnen Katzenbesitzer vor der tödlich giftigen Wirkung auf Katzen von ätherischen Ölen in Duftlampen, die ja besonders in der kalten Jahreszeit sehr beliebt sind.

Und Weihnachtsleckerlis für den Hund machen Frauchen ebenso Freude wie dem Vierbeiner selbst.

Kommentierte Videos sind prima Shorties

Nicht immer hat man Zeit, einen langen Blogartikel zu schreiben. Trotzdem soll ja regelmäßig neuer Content ins Blog.
Nichts leichter, als YouTube anzuwerfen, dort ein bisschen zu stöbern und ein lustiges, unterhaltsames oder informatives Video zu einem Thema zu finden, das zum Blogthemenkatalog passt.

Natürlich wird dieses Video nicht nur im eigenen Blog eingebunden, sondern es wird auch – mehr oder weniger ausführlich – kommentiert. Man will das Blog ja nicht nur als Linkschleuder oder Videoplattform nutzen, sondern dazu, eigenen Content zu veröffentlichen.

Das Einbinden von Videos ist übrigens auch prima in Sachen SEO: Ein Video anzusehen, dauert ein Weilchen und so wird die Verweildauer der Leser auf dem Blog verlängert. Google schließt aus der Verweildauer von Lesern auf einer Seite auf deren inhaltliche Relevanz: Wer lange bleibt, muss die Seite wohl interessant finden. Und interessante Inhalte werden – etwas vereinfacht ausgedrückt – von Google mit einer guten Platzierung belohnt.

Die PetSplendor-Blogger finden schier unerschöpfliches Material auf YoutTube für ihre Leser. Wenn sie mutig genug sind, ein über 7-minütiges Video einzubinden – 7 Minuten sind schon arg lang für ein Video in einem Blog- könnten sie ihren Lesern zum Beispiel zeigen, wie man einem Hund beibringt, durch einen Armkreis zu springen.

Natürlich müssten noch ein paar Zeilen eigenen Kommentars dazu. Was man zum Beispiel selbst davon hält, Hunden ‘Zirkus-Tricks’ beizubringen – warum das gut für die Tiere ist oder warum eben nicht.

Twitter, Facebook, Google+ und Co. liefern Inspiration und Blogging-Ansätze ohne Ende. Nach dem Motto: Gut vernetzt ist halb gebloggt, kann man durchaus einen Tweet oder ein Foto aus Facebook – sauberes Zitieren mit Quellenangabe ist natürlich Voraussetzung – aufgreifen, um einen Blogartikel drum herum zu bauen.

Die PetSplendor-Bloggerkönnten aufbauend auf diesem Twitter-Foto zum Beispiel prima einen informativen Artikel darüber schreiben, das Katzen fast nie jemanden direkt anschauen und warum das so ist.

Bisherige Teile dieser Serie:

  1. Wenn Start-ups nicht bloggen, ist das sehr schade – vor allem für sie selbst
  2. Bloggen, ja klar! Aber über welche Themen?
  3. Die 16 besten Recherche-Quellen für Blogartikel – Teil 1
  4. Die 16 besten Recherche-Quellen für Blogartikel – Teil 2
  5. Blog-Artikel: Keine Werbung, Wissen verschenken, Top 10-Listen, Serien
  6. Blogartikel: Studien, Infografiken, Gastbeiträge und Interviews
  7. Blog-Artikel: Themen aus dem eigenen Unternehmens-Fundus