Tivola Ventures startet – und investiert in Avocado Store

Mit Tivola Ventures geht ein brandneuer Kapitalgeber an den Start, hinter dem die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (ddvg) und Christopher Koeppler stecken. Der blutjunge Geldgeber interessiert sich für Geschäftsmodelle aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Familie, Kinder, Umweltschutz und neue Energien. Tivola Ventures versteht sich dabei als nachhaltiger und langfristig orientierter Investor.

“Wir konzentrieren uns dabei auf Expansionsfinanzierung digitaler Angebote mit sozialem und nachhaltigem Bezug. Für Start-ups, die sich mit derartigen Themen im Digitalbereich beschäftigen, sind wir ein guter Ansprechpartner“, verspricht Geschäftsführer Koeppler, seit 2004 Geschäftsführer von Tivola Publishing. Das 1995 gegründete Unternehmen machte sich in der Vergangenheit als Produzent von Multimedia-Produkten für PC, Nintendo DS und Co. einen Namen. Inzwischen setzt die Kinderspieleschmiede verstärkt aufs Internet und Mobile Games. Lernerfolg.de (www.lernerfolg.de) heißt die Lernspiele-Plattform für Grundschüler, die das Unternehmen zuletzt aufgebaut hat. Mit Tivola Mobile (www.tivola-mobile.com) drängt die Hamburger Firma zudem ins Handyspielesegment. 4 Millionen Downloads in 8 Monaten kann Tivola hier stolz verkünden.

Nun will das Unternehmen also auch als Kapitalgeber mitmischen. Das erste Investment von Tivola Ventures ist der Ökoprodukte-Marktplatz Avocado Store (www.avocadostore.de), unser Start-up des Jahres 2010. Das Start-up, welches von Stephan Uhrenbacher und Philipp Gloeckler gegründet wurde, startete im Februar 2010 als “Marktplatz für eco fashion & green lifestyle”. Nutzer finden auf der Plattform so ziemlich alles, was das öko-bewusste Herz begehrt: Nachhaltig produzierte Mode, Möbel, Lebensmittel, Bürobedarf, Pflegeprodukte. Die Plattform passt somit perfekt zum nachhaltigen Ansatz von Tivola Ventures. Der brandneue Kapitalgeber, an dem die SPD-Medienholding ddvg 95 % der Anteile hält, ist nun mit satten 49,9 % am Avocado Store beteiligt. Die restlichen Anteile hält das Unternehmen Upspring Holding, also Uhrenbacher.

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