5 neue Start-ups: kisseria, MeineWunschpraline, palupas, mydrinx.de, Chakkr

Fünf neue Start-ups und Internetprojekte in Kurzform.

* Kuscheln nach Maß: Dank kisseria (www.kisseria.de) lässt sich Gemütlichkeit seit kurzem auch online kaufen. Das Kölner Start-up ist nach eigenen Angaben “das erste virtuelle Einrichtungsstudio für individualisierbare, maßgefertigte Kissen und Kissenhüllen aus Marken-Heimtextilien, von Hand genäht in Deutschland”. Jeder der in seinen vier Wänden keine Standardkissen sehen will, kommt mithilfe des kisseria-Konfigurators in vier übersichtlichen Schritten zu seinem ganz individuellen Kuschelobjekt. Nachdem der Kunde sich auf Form, Maße, Stoff, Füllung und Extras wie bestimmte Nähte oder Reisverschlüsse festgelegt hat, wird das Objekt innerhalb von zehn Tagen in einer renommierten Näherei im Rheinland von Hand angefertigt. Die Kosten für die selbstgestalteten Kuschelstücke halten sich in Grenzen, so ist eine Kissenhülle ab 22 Euro, ein komplettes Kissen ab 29 Euro erhältlich. Die kisseria-Gründer Susann Berthold und Jörn Reinhold träumen aber schon von mehr als nur Kissen: “Wir werden zuerst das Kissen zu einem saisonalen Must-Have etablieren und anschließend neue Produktwelten aus Marken-Heimtextilien schaffen. Stilvoll, modisch, voller Spaß und unter Beteiligung des Kunden, so wie er es wünscht.”

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* Steuerberatung für Start-ups: steuerberaten.de ist Deutschlands erstes Online-Steuerbüro. Die Kombination aus 25 Jahre Erfahrung als Steuerberater mit den Möglichkeiten des Internets führt zu einer sehr effizienten Organisation. Leistungen wie Buchführung, Lohnabrechnung oder Jahresabschluss werden oft deutlich günstiger. Auf eine persönliche Betreuung durch einen festen Steuerberater muss dabei nicht verzichtet werden. Zum Steuerberater

* Lecker: MeineWunschpraline (www.meinewunschpraline.de) heißt ein neues Start-up für individuelle Pralinen. In mehreren Schritten können Leckermäuler bei MeineWunschpraline ihre eigenen Pralinen zaubern: Zuerst muss man die Pralinenhülse wählen, danach eine Füllung. Anschließend kann man sein Schokowerk „deckeln“, „igeln“ oder „glatt überziehen“. Dekoelemente vollenden das Nachwerk. Bei der Jungfirma aus Halle, die von Dirk Bolmerg geführt wird, ist bereits die bekannte Halloren Schokoladenfabrik als Mitgesellschafter an Bord. “Das Konzept passt absolut zu unserer Firmenphilosophie, Innovation und Tradition zu vereinigen. Wir freuen uns, dass unsere Confiserie die Produktionsplattform für individuelle Pralinen ist und damit genau die Trends der heutigen Zeit bedient: Individualismus, Genuss auf höchstem Niveau, zeitsparend einkaufen per Internet”, sagt Klaus Lellé, Vorstandsvorsitzender der Halloren Schokoladenfabrik. Vor MeineWunschpraline versuchte sich unter andrem bereits Pralimio an individuellen Pralinen – ohne Erfolg.

* Individuelle Fußkleider: Nach Scurdy (www.scurdy.com), einem Start-up für individuelle Sneaker, folgt mit palupas (www.palupas.de) nun ein Mass Customization-Start-up für indivuelle Sandalen bzw. Flip Flops. Treibende Kraft hinter palupas ist mFrage-Mitgründer Mathias Eylers. Der palupas-Shop zeichnet sich durch ein farbenfrohes Design, eine übersichtliche Anordnung der Navigationselemente und einen einfach zu bedienenden Schuh-Konfigurator aus. Bleibt die Frage, wie groß der Markt für ein solches Produkt ist.

* Wohl bekomm’s: Unter dem naheliegenden Namen mydrinx.de (www.mydrinx.de) betreiben Marius Eschen, Till Meyer und Rocky Wüst eine “Shopping-Community speziell für Getränke, Lifestyle- und Szeneprodukte”. Das Motto des jungen Shoppingclubs lautet “Bis zu 50 % günstiger und 365 Tage im Jahr Deine Lieblingsgetränke genießen”. In die virtuelle Verkaufstheke kommen sowohl alkoholische als auch nicht-alkoholische Getränke. Es geht bei mydrinx.de somit um Vodka, Whiskey und Szenedrinks. Eine interessante, aber sicherlich schwierige Nische in der Welt der Shoppingclubs. Gerade der Versand von Alkohol ist problematisch: Nur Volljährige dürfen in Deutschland hochprozentigen Alkohol kaufen.

* Transporthilfe: Auf den ungewöhnlichen Namen Chakkr (www.chakkr.com) hört der Kurier-Marktplatz von Ajith Kumar Padmanabhan, Claudius Rugge, Patrick Schmidt und Van Thieu Tran. Mit ihrem Marktplatz wollen die Oberhausener Anfrager und Nachfrager in Sachen Transportdienste jeder Art zusammenbringen. “Chakkr agiert als ein Vermittler zwischen dem Bedarf an und dem Anbieter lokalen, nationalen und internationalen Logistiklösungen”, teilt das Start-up mit. Zielgruppe sind dabei sowohl professionelle als auch private Kuriere. Auf ein vergleichbares Konzept setzt auch das Start-up Tiramizoo (www.tiramizoo.com), welches bereits vom Hightech-Gründerfonds unterstützt wird. “Es gibt mehr Stadtkuriere als man denkt, die meisten haben aber keine Internetpräsenz oder keine Online-Bezahlmöglichkeiten und sind damit für Endkunden nicht auffindbar”, erklärt Michael Löhr, der Tiramizoo als “eine Art Hotel.de für Kuriere” bezeichnet. Im weitesten Sinne ist zudem Gigalocal (www.gigalocal.de) als Konkurrent von Chakkr zu nennen. Der Vorteil für Chakkr: Das Start-up ist bereits international aktiv. Problem: Auch Transportkonzepte wie Raumobil (www.raumobil.de) zündeten bisher nicht.

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