Die Fans spielen auf

Fußball ist nicht nur Bayern München, Schalke 04 und 1. FC Kaiserslautern. Sprich auch abseits der ersten und der zweiten Bundesliga rollt der Ball mit viel Leidenschaft. Mehrere zehntausende Vereine tummeln sich unterhalb der großen Spielklassen. Den Anhängern dieser Mannschaften wollen die Geschwister Stephan und Viktoria Trosien mit der regionalen Fußball-Community “Die Fans” eine Plattform bieten. Für den Ausbau der ehemaligen Hobby-Community, die sich seit mehreren Jahren um den Regionalfußball im Nordosten des Landes verdient gemacht hat, haben die Berliner nun “einen kleinen sechsstelligen Betrag” eingesammelt. Das Investoren-Team besteht aus Timm Beyer, Ehssan Dariani, Lukasz Gadowski, Ron Hillman, Arend Lars Iven, Holger Johnson, Oliver Jung, Laurent Kaestli, Christophe Maire und Christian Weiss. Fehlt nur ein weiterer Mitspieler und die Investoren-Fußballmannschaft ist perfekt.

Fußballbegeisterte Onliner finden bei “Die Fans” Diskussionsforen, Spielberichte, Statistiken, Fotos, Videos und einen Fußball-Manager. Ab Ende August können sich die Nutzer zudem über eine Community untereinander austauschen und verknüpfen. Das Social Network soll nicht nur dazu dienen, ein Netz zu anderen Fans zu spinnen, sondern auch die Möglichkeit geben sich als Fan von bestimmten Vereinen oder Stadien zu outen. Keinesfalls soll der Netzwerk-Aspekt “Die Fans” dominieren. Das Cyberangebot definiert sich weiter als Informations- und Community-Plattform. Besonders die langjährigen Nutzer und die vielen Vereinsakteure darunter werden dies zu schätzen wissen.

6 Millionen Page Impressions

Besonders gut gefüllt ist die viergeteilte “Die-Fans”-Welt im Nordosten und Süden der Republik. Im Norden und Westen sieht\’s dagegen noch mager aus. Diese Lücken werden hoffentlich schon bald gefüllt. Die Zahlen der Fußball-Plattform können sich bereits vor dem großen Deutschland-Start sehen lassen: Mit 750.000 Visitors, 6 Millionen Page Impressions im Juli und 8.000 angemeldete Forumsusern gehen die Trosiens hausieren. Die Finanzierung des Unternehmens soll über Werbung und einen Shop (Fahnen, T-Shirts und Magazin) funktionieren.

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