Von Team
Dienstag, 10. November 2020

“Man ist nicht so abgelenkt. Da bleibt der Fokus auf das eigene Unternehmen”

In Köln gibt es schon lange eine umtriebige Startup-Szene. Doch was genau spricht überhaupt für Köln als Startup-Standort? "Als viertgrößte Stadt Deutschlands und Wirtschaftsstandort Nummer 1 in NRW hat Köln für mich genau den Charme, der Berlin fehlt", sagt David Henn von Cannamedical.

In Köln gibt es schon lange eine sehr umtriebige und aktive Startup-Szene.  Über 400 kleine und große Startups, über 30 Coworking Spaces, verschiedene Hubs, Inkubatoren und mehrere Events machen die Stadt am Rhein zu einem der Startup-Hotspots im Lande. Doch was genau spricht überhaupt für Köln als Startup-Standort? Hier einige Antworten von waschechten Colognepreneuren.

Köln liegt in der Rhein-Ruhr Region, welche über eine der höchsten Dichten an Universitäten, Unternehmen und Menschen in Deutschland verfügt. Gerade die zahlreichen Mittelständler können für Startups sehr interessante Partner bzw. Kunden sein. Sie bringen durch ihre finanzielle Stärke meist eine langfristige Planbarkeit mit und sind enorm interessiert an innovativen technologischen Lösungen. Zudem wird von der derzeitigen Landesregierung einiges getan, um die Startup-Szene in NRW weiter zu unterstützen. Exemplarisch dafür ist das Gründerstipendium, welches über maximal ein Jahr monatlich 1000€ an neue Gründer auszahlt.
Niklas Hagenbeck, Somigo

Ich war nie ein Fan des Berliner Startup-Hypes und bin überzeugt dort keine Party verpasst zu haben. Als viertgrößte Stadt Deutschlands und Wirtschaftsstandort Nummer 1 in NRW hat Köln für mich genau den Charme, der Berlin fehlt. Köln erfüllt alle Infrastrukturanforderungen, die wir brauchen und wir haben ein hervorragendes Team gefunden. Köln ist der Austragungsort vieler wichtiger Messen, Netzwerktreffen und hat hervorragende Inkubatoren ansässig, die immer auf der Suche nach jungen Gründern mit tollen Ideen sind. Ich habe selbst im Kölner Startplatz angefangen und lege die Adresse jedem Gründer ans Herz. Der Austausch erlaubt verschiedene Blickwinkel und vermeidet viele Fehler, die man am Anfang macht. Darüber hinaus hatten wir großes Glück in unseren lokalen Aufsichtsbehörden faire und sehr lösungsorientierte Aufsichtsbehörden gefunden zu haben.
David Henn, Cannamedical

Köln ist zwar nicht so bekannt für ihre Startup-Szene wie Berlin oder München, aber auch in Köln floriert die Gründerszene. Hier gibt es zunehmend mehr erfolgreiche Startups. Und wichtige Startup-Veranstaltungen wie die Dmexco, die Advance und der Pirate Summit werden in Köln ausgetragen.
Joanna Krupa, Querido Mundo

Der Nachteil ist, dass die Startup-Szene in Köln nicht so groß ist wie in anderen Städten. Der Vorteil ist: Man ist nicht so abgelenkt. Da bleibt also der Fokus auf das eigene Unternehmen.
Alexander Müller, Greator

Erst einmal das einmalige Kölsche Lebensgefühl. Köln ist außerdem im Vergleich zu Berlin für Tech-Companies weniger kompetitiv und auch als Standort für Pendler aus Bonn, Düsseldorf oder dem Ruhrgebiet attraktiv – das macht es für uns leichter, Top-Kandidaten für epilot zu gewinnen.
Michel Nicolai, epilot

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

Foto (oben): Shutterstock