Von Team
Mittwoch, 15. Januar 2020

25 Kölner Startups, die wir 2020 im Blick behalten

Köln ist immer eine Startup-Reise wert! In Köln entstehen auch immer mehr Startups. Immer mehr Startups und Grownups aus der Domstadt gelingt es auch, größere Summen von Geldgebern einzusammeln. Hier einige spannende Kölner Jungfirmen, die wir ganz genau im Blick behalten.

In Köln lässt es sich gut leben, feiern und gründen. In Köln entstehen deswegen auch immer mehr Startups. Immer mehr Startups und Grownups aus der wunderschönen Domstadt gelingt es auch, größere Summen von nationalen und internationalen Geldgebern einzusammeln. Hier einige spannende Kölner Jungfirmen, die wir ganz genau im Blick behalten.

4stop
Der französische Kapitalgeber Ventech investierte kürzlich 2,5 Millionen Euro in das junge Kölner Startup 4stop. Das Unternehmen, das eine Anti-Fraud-Software entwickelt und vertreibt, wurde 2016 von Ingo Ernst, Alvaro Kurth, Nolan Bolusan und Daniel Alvarado gegründet. Mit dem frischen Kapital plant das Unternehmen sein Wachstum voranzutreiben.

ArangoDB
Bow Capital und Target Partners investierten kürzlich beachtliche 10 Millionen US-Dollar in das junge Kölner Startup ArangoDB. ArangoDB sammelte nun insgesamt schon 17 Millionen Dollar ein. Das 2014 von Claudius Weinberger und Frank Celler gegründete Unternehmen bietet eine als Open Source verfügbare NoSQL-Datenbank an.

buynomics
DvH Ventures investierte kürzlich einen sechsstelligen Betrag in das Kölner Startup buynomics, Entwickler einer DeepTech Pricing-Plattform. Das Unternehmen, das mithilfe von Künstlicher Intelligenz aus empirischen Daten virtuelle Kunden erzeugt, wurde 2018 von Ingo Reinhardt und Sebastian Baier gegründet. Ziel sei es, mit der Seed Finanzierung erste Großkunden an das Software-as-a Service (SaaS) Produkt zu binden.

Creative Shopping
SevenVentures, der Beteiligungsableger von ProSiebenSat.1, investierte kürzlich in das Kölner Cashback-Startup Getmore bzw. in Creative Shopping. Die sogenannte “Social Selling Community”, die 2014 an den Start ging, wurde von Harald Meurer ins Leben gerufen. Über einen eigenen Online-Shop können Getmore-Nutzer ihrer “Community Produkte oder Dienstleistungen” empfehlen und erhalten bei Verkäufen eine Provision. SevenVentures hält nun 20 % an Getmore. Creative Shopping entwickelt und betreibt Plattformen im Segment Vorteilsprogramme – darunter Getmore.

Durst.de
Die Rewe Handelsgruppe Für Sie beteiligte sich kürzlich über ihre Tochter LHV an dem Kölner Startup Durststrecke, Betreiber des Online-Bestelldienstes Durst.de. Die bestehenden Investoren bleiben weiterhin an Bord. Nun plane das Unternehmen, das 2017 von Simon Biela und Matthias Steinforth gegründet wurde, den bundesweiten Ausbau seiner Plattform.

Double Spring Box
Double Spring Box will neuen Schwung in Deutschlands Schlafzimmer bringen. “Boxspring-Betten ähneln sich, sind wuchtig und raumfüllend. Lattenrostsysteme bieten wenig Komfort. Aus Mangel an Alternativen startete ich 2013 mit der Entwicklung eines Schlafsystems”, sagt Gründer Jörg Hubrig zur Idee hinter Double Spring Box.

Einhundert Energie
WiVenture, dieMinol Zenner Gruppe und Highrise Ventures investierten kürzlich 1 Million Euro in Einhundert Energie. Das Kölner Proptech, das 2017 von Ernesto Garnier und Markus Reinhold gegründet wurde, kümmert sich um die “lokale Versorgung von Mietern mit sauberem Strom sowie digitaler Energietransparenz”. Neben dem siebenstelligen Investment sicherte sich der Ökostromanbieter eine ähnlich hohe Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

ella
Bei ella dreht sich alles um Künstliche Intelligenz (KI). Und zwar um eine KI, die irgendwann “Geschichten erzählen kann”. “Unsere KI erstellt Texte für die digitale Unterhaltungsbranche”, sagt Michael Keusgen, der das Startup gemeinsam mit Daniel T. Hoffmann gegründet hat.

envelio
eCapital sowie die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Demeter investierten kürzlich 6 Millionen Euro in das Kölner Startup envelio. Das Spin-Off der RWTH Aachen bietet Energienetzbetreibern “eine Softwareplattform für die nächste Phase der Energiewende”. Damit können Energienetze digital und automatisiert betrieben werden. Grundlage dafür sind die Dissertationen der envelio-Gründer.

Gedankentanken
Der bekannte Münchner Geldgeber Holtzbrinck Ventures in investierte kürzlich in das Kölner Startup Gedankentanken. Das 2012 von Alexander Müller und Stefan Frädrich gegründete Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren insbesondere als Veranstalter von Events einen Namen gemacht. Inzwischen gehören aber auch Weiterbildungsangebote wie die Leaders Academy zu Gedankentanken. Dabei geht es um Themen wie Führung, Digitalisierung und Unternehmenswachstum.

gridscale
Endeit Capital, EnBW New Ventures, EnjoyVenture und der High-Tech Gründerfonds investierten kürzlich beachtliche 7 Millionen Euro in das Kölner Startup gridscale, einem Anbieter für Infrastructure-as-a-Service- und Platform-as-a-Service-Lösungen.

how.fm
Das Kölner Startup how.fm, ein digitaler Trainer für manuelle und handwerkliche Arbeitsabläufe, sammelte zuletzt erstmals Geld ein – unter anderem von den trivago-Gründern, den Blinkist-Machern und Andy Chung. Das junge Unternehmen, das Training und Selbsthilfe für Arbeiter und Angestellte anbietet, wurde 2018 von Andreas Kwiatkowski gegründet. Zum Start hörte das Startup noch auf den Namen SoundReply.

Legaly
AnwaltNow, das Jura-Startup von Lennart Letzel und Sascha Greier bringt Anwälte mit Kunden zusammen. Dabei wird die Rechtsberatung zum Festpreis angeboten. Mit Legaly haben die Kölner ihr Portfolio zudem gerade um ein B2B-Angebot erweitert.

m.Doc
Die Stuttgarter Verlagsgruppe Thieme stieg kürzlich bei m.Doc ein. Das Kölner Unternehmen betreibt eine digitale Gesundheitsplattform, die unter anderem die Kommunikation mit Patienten und die Versorgungsabläufe während der Behandlung verbessern soll. m.Doc führt dabei etwa Daten aus unterschiedlichen Systemen zusammen. Mittels offener Schnittstellen wird unter anderem die Anbindung an Krankenhausinformationssysteme, elektronische Patientenakten und qualifizierte Anwendungen ermöglicht.

Pinkbus
Pinkbus will sich als Alternative zu Flixbus und BlaBlaBus etablieren. Die Rheinländer setzen dabei auf Direktverbindungen. “Zur Zeit nutzen Direktreisende die Bahn und das Flugzeug, der Bus stellt für viele keine attraktive Alternative dar”, sagt Tino Engelmann, der das Startup gemeinsam mit Christian Höber gegründet hat.

Roamlike
Das Kölner Startup Roamlike sammelte kürzlich 200.000 Euro Wachstumskapital ein. Die Jungfirma, die Ende 2018 von Jens Büschgens, Hendrik Schubert, Martin Jan Korus und Tim Kohlen gegründet wurde, ermöglicht Unternehmen Produktplatzierungen in Ferienunterkünften. Firmen wie Vodafone, Tchibo oder Beiersdorf setzen bereits auf Roamlike, das zunächst als Plaze unterwegs war. ie Idee zu Roamlike entstand aus einem eigenen FeWo-Inserat.

snapBus
STS Ventures, also OnVista-Gründer Stephan Schubert, und TS Ventures, sedo-Gründer Tim Schumacher, investierten kürzlich gemeinsam mehr als 1 Million Euro in das Kölner Reisebus-Startup snapBus. Benedikt Kolbinger gegründete das junge Unternehmen 2018 gemeinsam mit Yannic Müller und Florian Obeloer.

SK Gaming
Die Deutsche Telekom beteiligte sich kürzlich mit 25 % am Kölner E-Sports-Unternehmen SK Gaming. Anfang des vergangenen Jahres investierten bereits der FC Köln und Daimler in das Unternehmen, das 1997 von Alexander T. Müller gegründet wurde. Gründer Müller, Daimler und der 1. FC Köln halten nun ebenfalls je 25 % der Firmenanteile. SK Gaming nimmt unter anderem an Games wie League of Legends, Clash Royale, FIFA20 und Hearthstone teil.

SoSafe
Der bekannte Geldgeber Global Founders Capital, gehört zu Rocket Internet, investierte kürzlich in in das Kölner Startup SoSafe. Das junge Startup “testet, sensibilisiert und schult Mitarbeiter im richtigen Umgang mit Cyber-Attacken”. In der Selbstbeschreibung des junge Unternehmens heißt es: “Unser Ziel: Sie und Ihre Mitarbeiter durch simulierte Phishing Tests und begleitende Materialien zur Cybersicherheit bestmöglich auf etwaige Cyber-Angriffe vorzubereiten und den richtigen Umgang damit zu trainieren”.

Street Pro
Nationalspieler Mats Hummels investierte kürzlich in Street Pro, ein Kölner Startup, das fußballaffinen Nutzern das individuelle Training unabhängig einer App möglich macht. “In meiner Jugend waren die Bolzplätze ständig voll mit Kindern. Mit Street Pro wollen wir diese Euphorie wieder neu entfachen –in einer Art und Weise, die zur heutigen Generation passt: Das Handy ist immer dabei”, so Hummels. Gegründet wurde das Startup 2017 von Marcus Willnath und Mutlu Yönel.

Tanzguru.de
Das junge Unternehmen Tanzguru.de tritt an, die Tanzschulen im Lande zu digitalisieren. Über 200 Tanzschulen aus ganz Deutschland sind bereits beim Kölner Startup Tanzguru an Bord. Im Raum Köln und Düsseldorf zählt die Plattform bereits 60 Tanzschulen.

Ubirch
Die SchneiderGolling-Gruppe, das Kölner Immobilienunternehmen Bauwens und ProInvest investierten kürzlich einen siebenstelligen Betrag in das Kölner Startup Ubirch, das von Stephan Noller gegründet wurde. Das frische Kapital soll vor allen in den Ausbau der Kundenbasis fließen. Nach eigenen Angaben bietet das Startup, das 2014 an den Start ging, “Datensicherung auf Militärstandard”. Konkret setzt Ubirch Verschlüsselungs- und Blockchain-Technologie ein, um sensible Daten zu schützen.

vera
Bei vera dreht sich alles um Versicherungen. Die Nutzung der App ist kostenlos. Die User von vera können mit der Anwendung, die auch als Desktop-Version geplant ist, sogar noch Geld verdienen. Das Startup finanziert sich dabei über sogenannte Bestandsprovisionen von Versicherungsgesellschaften.

WaschMal
Miele Venture Capital investierte kürzlich erneut eine unbekannte Summe in das junge Kölner Startup WaschMal, einen Abhol- und Lieferdienst für Textilien und Wäsche. Gründer Stefan Büssemaker bezeichnet sein Projekt als “Lieferando für die Reinigungsbranche”. Anders als die großen Konkurrenten setzt das WaschMal-Team nicht auf eigene Fahrzeuge und eigne Fahrer, die die Dreckwäsche bei den Kunden abholen. WaschMal vermittelt die Aufträge nur an Wäschereien.

viamonda
Das Schweizer Familienunternehmen Twerenbold investierte kürzlich in den digitalen Reiseveranstalter viamonda, der 2018 von Michael Tenzer und Hans Emde gegründet wurde. Das junge Unternehmen positioniert sich als “Experte für die Online-Planung und Online-Buchung von individuellen Rundreisen”. Investor Twerenbold, der in der Nische der Gruppenreisen unterwegs ist, setzt große Ziele in die Beteiligung. “Wir wollen unsere Angebote weiter flexibilisieren und individualisieren”, sagt Karim Twerenbold.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.

Foto (oben): Shutterstock