Von Yvonne Ortmann
Montag, 3. November 2014

BienenBox, Pareton, MaxStat Software, Kukimi, Très Click

In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Diesmal stellen wir BienenBox, Pareton, MaxStat Software, Kukimi und Très Click näher vor.

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special Brandneue Start-ups. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform.

BienenBox ermöglicht Bienenhaltung auf dem Balkon

Mit der BienenBox können Nutzer aktiv gegen das Bienensterben vorgehen und den fleißigen Tierchen ein Zuhause geben – im Garten, auf dem Dach oder auf dem Balkon. Gründer Johannes Weber hat eine Box entwickelt, die sich leicht an jeder Balkonbrüstung anbringen lässt und Platz für ein Bienenvolk bietet. Die Tiere benötigen nur 20 Stunden Betreuungsaufwand pro Jahr, der Lohn beträgt jährlich 15 kg Honig. Das Team des Berliner Vereins Stadtbienen informiert auf der Webseite über die Haltung und Betreuung von Bienen und bietet auch Seminare und Work-Shops dazu an.

Pareton vereinfacht die Steuererklärung

Als Anbieter für die „bequemste und günstigste Steuererklärung Deutschlands“ präsentiert sich das schwäbische Start-up Pareton. Nutzer schicken einfach ihre Unterlagen wie Lohnsteuerkarte, Versicherungen und Rechnungsbelege in einem Umschlag ein. Die Dokumente werden von Pareton digitalisiert und online bereit gestellt – so können Nutzer die Steuererklärung anschließend aus der Anwendung heraus erstellen und direkt an das Finanzamt übermitteln. Kunden erhalten ihre Belege im Anschluss thematisch sortiert per Post zurück. Der von Matthias Raisch entwickelte Service funktioniert ohne Software-Installation und wird in Form von Festpreispaketen angeboten.

MaxStat Software hilft bei statistischen Datenanalysen

Speziell an Studenten und junge Wissenschaftler richtet sich das Start-up MaxStat Software, ein Werkzeug zur Auswertung wissenschaftlicher Daten. Verschiedene IT-Tools helfen dabei, in wenigen Minuten Datensätze zu analysieren, Grafiken zu erstellen und Notizen oder Berichte zu den Analysen zu schreiben – und zwar ohne tiefgehende Vorkenntnisse. Studenten, die MaxStat Software vier Wochen lang nutzen wollen, bezahlen 14 Euro. Gründer Oliver Wurl betreibt sein Start-up von Jever aus.

Kukimi liefert fertige Gourmet-Gerichte

Süßkartoffel-Zucchini-Curry mit Erdnüssen: Der Berliner Online-Dienst Kukimi beliefert anspruchsvolle Esser mit Gourmet-Gerichten, die nur noch im Wasserbad erwärmt werden müssen. Alle Gerichte wurden mit der schonenden Sous Vide-Methode zubereitet und sind vakuumverpackt. Zum täglichen Service-Angebot gehören Frühstück, Snack, Smoothie und zwei warme Gerichte. Nutzer wählen zwischen verschiedenen Paketen: mit oder ohne Abendessen, sechs oder zwölf Tage, vegetarisch oder nicht vegetarisch. Auch ein Kennlern-Paket für zwei Tage (49,80 €) ist möglich. Ein Abo gehen Kunden bei dem Start-up von Laurent Kaestli, Laura Kroth und Daniel Verst nicht ein.

Très Click bringt virale Lifestyle-News

Ein neues Online-Modemagazin namens Très Click versorgt Frauen mit täglichen Lifestyle-News. Die beiden Hamburger Gründerinnen Ninon Götz und Alexandra Springer sind ehemalige Redakteurinnen des Lifestyle-Magazins Grazia und setzen bei ihrem Start-up inhaltlich „auf virale Stories und Headlines á la Buzzfeed“ wie zum Beispiel „Taugt das iPhone als Vibrator?“ und „Brauchen wir einen Brazilian Butt-Lift?“. Im Gegensatz zu anderen Online-Magazinen soll Très Click keine Resterampe für nicht-veröffentlichte Printartikel sein, sondern virale Geschichten multimedial aufbereiten.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups