5 neue Deals: paketwerbung.de, markt.gruppe, Cliffhanger Games, Klash, Linio

Jeden Tag prasseln in das Postfach von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein – darunter auch viele große, mittlere und kleine Investitionsmeldungen – siehe Deal-Monitor. Leider können wir nicht alle spannenden Investitions- und Übernahmemeldungen in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In dieser “Neue Deals”-Rubrik gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Geldströme in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Investitionsmeldungen deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir uns auch mit ihrer Investitionsmeldung, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um paketwerbung.de, markt.gruppe, Cliffhanger Games, Klash und Linio.

HTGF investiert in paketwerbung.de

Finanzierung: Der High-Tech-Gründerfonds (HTGF) investiert in das Start-up paketwerbung.de (www.paketwerbung.de). Das Berliner Start-up erblickte im Frühjahr des letzten Jahres das Licht der (Online)-Welt. „Die Finanzierung attestiert uns eine chancenreiche Marktsituation, naheliegend, dass wir die zusätzlichen Mittel in weiteres Wachstum investieren,“ sagt Damian Leich, Gründer und Geschäftsführer von paketwerbung.de zum Kapital einer bislang noch nicht bekannten Summe. Das Unternehmen nutzt Paketbeilagen zur zielgruppengenauen Werbeplatzvermarktung.

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Rheinische Post steigt bei markt.gruppe ein

Einstieg: Die Medi­en­gruppe Rhei­ni­sche Post übernimmt von der Ver­lags­gruppe Georg von Holtz­brinck 50 % der Anteile an der Pro­Serv-Medien Ser­vice. Die übri­gen Pro­Serv-Anteile wer­den von der Saar­brü­cker Zei­tungs­gruppe gehal­ten, an der die Rhei­ni­sche Post Medi­en­gruppe seit Ende 2012 mehr­heit­lich beteiligt ist. Pro­Serv ist vor allem am Online-Anzei­gen­netz­werk markt.gruppe (www.marktgruppe.de) betei­ligt; Mit­ge­sell­schaf­ter sind zu glei­chen Tei­len die WAZ Medi­en­gruppe und die Ver­lags­gruppe Ippen. Zur markt.gruppe gehören unter anderem markt.de, immowelt.de, stellenanzeigen.de und motoso.de. Unklar ist, warum Holtzbrinck sich aus dem Rubrikengeschäft zurückzieht. WAZ, Ippen und Holtz­brinck hatten die markt.gruppe 2003 aus dem Boden gestampft.

Cliffhanger Games bekommt Geld

Weiterentwicklung: In einem sich rasch veränderndem Spielemarkt hat jetzt auch der österreichische Anbieter für Computerspiele Cliffhanger Games (www.cliffhanger-productions.com) seine erste Investitionsrunde erfolgreich abschließen können. Mit dieser Investition durch erfahrene private early-stage Investoren will das Unternehmen zwei für 2013 geplante Veröffentlichung von zwei weiteren cross-platform Titel forcieren. Die jetzt abgeschlossene Kapitalerhöhung von – unter Einbeziehung öffentlicher Förderprogramme – bis zu einer Million Euro, ist Teil einer zweistufigen Finanzierungsrunde, die in 2013 unter Beitritt weiterer Investoren vollständig geschlossen werden soll, heißt es aus dem Unternehmen mit Sitz in Wien. „Wir haben uns weiter professionellen Strukturen geöffnet, um unsere Vision zu verwirklichen, Spiele für anspruchsvolle Spieler mit gleichzeitiger großer Zugänglichkeit über alle Plattformen umzusetzen und darüber ein neues Game-Portal für anspruchsvolles individuelles Entertainment aufzubauen,“ so Jan Wagner, Gründer von Cliffhanger Games.

Klash sammelt Kapital ein

Kapitalspritze: Venista Ventures und der Frühphaseninvestor Eierfabrik investieren einen sechsstelligen Betrag in das Berliner Startup Klash (www.klashapp.com). Das Start-up betreibt eine Plattform für Wettbewerbe unter Freunden, die 2011 von Alessandro Petrucciani, Baris Tamer und Alex Napetschnig gegründet wurde. Das Klash-Gründerteam lernte sich während des Master-Studiums in Spanien an der ESADE Business School of Barcelona kennen. Inzwischen residiert das Team in Berlin.

Tengelmann pumpt Millionenbetrag in Linio

Jetzt offiziell: Wie bereits Anfang Januar berichtet, investierte Tengelmann Ventures kürzlich in Start-ups wie Jumia, Lazada, The Iconic, Zalora und Zando. Zum Investment in das südamerikanische Online-Kaufhaus Linio (www.linio.com) gibt es nun Details: Demnach pumpt einen achtstelligen Eurobetrag, von bis zu 20 Millionen ist die Rede, in das Start-up aus dem Hause Rocket Internet. Zuvor investierten bereits Kinnevik, J.P Morgan und Summit Partners in Linio. “Their growth trajectory, management team and investor base speak for themselves and we are confident that the company will succeed in the long-run”, sagt Christian Winter von Tengelmann Ventures.

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