5 neue Start-ups: Navinos, noknok, Axxamo, Leser-helfen-Lesern, Fancy Puzzles

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht ihre brandneuen Ideen vor. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Start-ups deswegen aber nicht. Gerne stellen wir auch Ihr Start-up vor, schicken Sie uns einfach eine Mail. Diesmal stellen wir Navinos, noknok, Axxamo, Leser-helfen-Lesern und Fancy Puzzles vor.

Navinos empfiehlt Weine

Edle Tropfen: Navinos (www.navinos.de) tritt an, um den Weinkauf im Internet zu ändern. “Statt dröger Listen mit tausenden Weinen geben wir nachvollziehbare Empfehlungen zu jeder Gelegenheit. Statt Abverkauf von Restposten bieten wir schon bald personalisierte Empfehlungen für jeden Geschmack”, heißt es auf der Website. Über eine Weinsuche oder Kategorien wie “Der perfekte Wein zum Grillen”, “Die besten Weine zur Pasta mit Tomatensauce” oder “Die besten Weine Australiens” können die Navinos-Nutzer auf der Plattform nach leckeren Weinen stöbern und diese anschließend bei einem der Partnershops (unter anderem ebrosia) bestellen. Ansehnliche und vor allem große Bilder sorgen dabei für die passende Atmosphäre. Ins Leben gerufen wurde die Weinempfehlungsplattform Navinos von Jan Bechler (früher Axel Springer Ventures), Tim Nedden (früher Gruner+Jahr) und Björn Sjut (früher be2 und C-Date).

Anzeige
* Mitarbeiter gesucht? Mit unserer Stellenbörse Startup-Jobs wollen wir Ihnen helfen, die richtigen Leute auf Ihre Firma aufmerksam zu machen. Die Stellenanzeige einfach in unser Formular eintragen und abschicken. Jede Anzeige läuft 30 Tage und kostet momentan 150 Euro. Da wir mit kalaydo.de kooperieren erscheinen Ihre Stellenanzeigen – ohne weitere Kosten – auch in einem der größten regionalen Anzeigenportale. So erreicht jede Anzeige noch mehr Menschen, die einen Job suchen. Hier entlang zu unserer Startup-Jobbörse

noknok vermittelt Mitbewohner

Wohngemeinschaften: Mit noknok (www.noknok-home.com) lässt You is now, der Inkubator von ImmobilienScout24, eine brandneue WG-Plattform vom Stapel. Mit der neue WG-Suche soll “das Finden passender Mitbewohner für beide Seiten einfacher und effizienter” werden. Grundlage ist die Verknüpfung mit Facebook. So können Nutzer sehen, welche Gemeinsamkeiten man mit dem potenziellen Mitbewohner hat. “Das Thema WG-Suche passt sehr gut zum Produktportfolio von ImmobilienScout24. Deshalb freue ich mich, dass wir in unserem You is now-Inkubator ein Gründerteam fördern können, das durch die Verknüpfung mit dem Social-Web eine wegweisende Lösung zur Vereinfachung der WG-Suche entwickelt hat. Dies ist ein wichtiger Schritt in unserer Innovationsstrategie”, sagt ImmobilienScout24-Chef Marc Stilke. “Durch die Unterstützung der Experten von ImmobilienScout24 z. B. in den Bereichen Online-Marketing und Business Development können wir das bisher in unserer Freizeit entwickelte WG-Portal auf professionellere Beine stellen”, sagt Carsten Wagner, Mitgründer von noknok. Bevor das Team um Wagner bei You is now unterschlupf fand, trat die Mannschaft unter dem Namen wg-mates.de an. Diese Plattform wird bald abgeschaltet.

Axxamo verkauft Smartphones

Starke Allianz: Mit Axxamo (www.axxamo.de) steigen Ecommerce Alliance, SevenVentures, eine Tochter der ProSiebenSat.1 Group, und getmobile, früher eine Marke der Ecommerce Alliance, ins Smartphone- und Tablet-Geschäft ein. “Dieses Joint Venture bietet der Ecommerce Alliance AG einen erfolgversprechenden Wiedereinstieg. Mit Seven Ventures und der einhergehenden Werbe-Power auf der einen, sowie getmobile und der jahrelangen Erfahrung im Online-Mobilfunk-Business auf der anderen Seite, haben sich die besten Partner für dieses Geschäftsmodell gefunden“, sagt von der Ecommerce Alliance. Über die Werbepower auf den Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe will das Unternehmen “die Werbewirksamkeit und Reichweite des Mediums TV für die Interessentengewinnung nutzen und Smartphone-Einsteiger als potentielle Neukunde akquirieren”.

Leser-helfen-Lesern will ältere Menschen vernetzen

Zielgruppe Best Ager: Leser-helfen-Lesern (www.leser-helfen-lesern.de) positioniert sich als Ratgeber-Portal für die Zielgruppe 50+. “Mit Leser-helfen-Lesern möchten wir im ersten Schritt vor allem die Bedürfnisse und Themen unserer User besser verstehen und kennenlernen“, sagt Doris Wiedemann, Geschäftsführerin vom Betreiber NizeNetworks. Über eine Frage-Antwort-Systematik und Community-Features können Leser sich auf Leser-helfen-Lesern untereinander austauschen und kennenlernen. Langfristig sollen sich die Nutzer der Plattform als Experten zu bestimmten etablieren können. “So soll die lebenserfahrene Zielgruppe auch ihr eigenes Wissen weitergeben können”, teilt das Münchner Medienunternehmen mit.

Fancy Puzzles bietet bietet ungewöhnliche Puzzle

Viele kleine Teile: Bei Fancy Puzzles (www.fancy-puzzles.com) finden Puzzler abgefahrene Puzzle. “Wir haben uns in den Kopf gesetzt, dass verstaubte Image vom Puzzeln ein wenig gesellschaftsfähiger und hipper zu machen. Bei uns gibt es keine Einhörner, Teddybären oder Sandstrände, sondern verrückte, hippe Motive. fancy-puzzles.com eben”, sagt Stefan Jansen, der das studentische Start-up gemeinsam mit mehreren Mitstreitern ins Leben gerufen hat. Wie angefahren die Motive sind zeigt das Klo-Puzzle mit dem schönen Namen “Unser Beileid wenn Du groß musst”. Momentan gibt es bei Fancy Puzzles 25 verschiedene Motive. “Versendet werden unsere Puzzle nicht im schnöden Karton, sondern im coolen Turnbeutel, den man auch wiederverwenden kann. So jedenfalls der Plan”, sagt Jansen, der ins Münster wohnt.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar

In eigener Sache: deutsche-startups.de gibt es auch bei Facebook, Google+ und Twitter