Lieferheld sticht Lieferando bei Qype aus

Der Lieferdienstvermittler Lieferheld (www.lieferheld.de), gehört zu Delivery Hero, sticht seinen Konkurrenten Lieferando (www.lieferando.de) bei Qype (www.qype.de) aus. Ab sofort kooperiert die beliebte Bewertungsplattform nicht mehr mit Lieferando, sondern mit Lieferheld. Qype-Mitglieder in Deutschland, Großbritannien und der Schweiz können nun direkt über den Bewertungsdienst online Pizza, Pasta oder Sushi bestellen. “Das Team von Lieferheld ist der ideale Partner für Qype. Für unsere Nutzer war Essen online zu bestellen noch nie so einfach”, sagt Richard Dennys von Qype. Bisher war allerdings Lieferando der “ideale Partner für Qype” – im Januar des vergangenen Jahres dockte Lieferando bei Qype an.

“Schluss damit! Dank Qype gibt’s keine bösen Überraschungen mehr. Denn erstens haben wir tausende Beiträge zu Plätzen in der Kategorie ‘Lieferservices’ und zweitens machen wir jetzt zusammen mit Lieferando gemeinsame Sache. Ab sofort könnt Ihr bei den Partnern von Lieferando – und damit sind nicht nur Pizzaservices gemeint – direkt online über Qype Euer Lieblingsessen bestellen. Das ist gerade deshalb so spannend, weil Ihr gleich seht wie das Restaurant oder der Lieferservice bewertet wurde und ganz nebenbei über tolle Empfehlungen von anderen Usern stolpert. Alles in einem Wisch sozusagen: Gucken, Bestellen, Essen und hinterher auch noch selber eine Empfehlung schreiben”, hieß es damals im Qype-Unternehmensblog.

In eine ähnliche Richtung äußerst sich nun auch Delivery Hero-Macher Fabian Siegel: Mit der Kooperation “profitieren Lieferheld-Kunden von Empfehlungen der Qype-Nutzer”. Vor allem aber dürfte Lieferheld von der enormen Kraft der Qype-Nutzer profitieren: Weltweit verfügt die Bewertungsplattform nach eigenen Angaben über “bis zu 25 Millionen Besucher”. Auch wenn sich selbstverständlich nicht alle davon für Restaurants etc. interessieren, dürfte doch ein stattlicher Anteil an potenziellen Lieferheld-Kunden übrig bleiben. Und: Lieferando hat somit einen interessanten Trafficbringer verloren. Wobei Lieferando-Macher Christoph Gerberanmerkt, dass man die Zusammenarbeit bewusst beendet habe, da sie sich in total unprofitablen Grössenordnungen bewegt habe: “Die Entscheidung die Zusammenarbeit zu beenden war eine ganz bewusste”. Somit muss Lieferheld nun beweisen, dass man eine solche Kooperation auch profitabel gestalten kann. Und sei es nur PR-technisch, weil man den Mitbewerber “verdrängt” hat.

Artikel zum Thema
* Wettstreit der Lieferdienste: Lieferando dockt bei Qype an