Aus The Oryx Project wird Project A Ventures – Otto unterstützt den neuen Inkubator der Ex-Rocket-Crew

The Oryx Project (www.oryx-project.de), der neue Inkubator des Ex-Rocket Internet-Teams um Christian Weiß, ist derzeit das Gesprächsthema in der deutschen Gründerszene – siehe “The Oryx Project – Ex-Rocket-Team stellt erstmals seine Pläne vor“. Inzwischen liegen weitere Informationen über den neuen Inkubator der Rocket-Abtrünnigen, die den Brutkasten der Samwer-Brüder Alexander, Marc und Oliver Ende des vergangenen Jahres verlassen haben, vor: Aus The Oryx Project wird nach Informationen von deutsche-startups.de schon bald Project A Ventures. Und auch der “renommierte und starke Investor”, von dem Weiß und Co. auf ihrer Website sprechen ist nun klar – es ist (wie berichtet) der Versandriese Otto.

Otto bestätigte das Investment inzwischen, machte aber keine Angaben zur Höhe der Kapitalspritze. Wie “Spiegel Online” berichtet pumpt Otto “einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in das Projekt”. Einige Millionen wird das selbsternannte A-Team, das schon in diversen Stellenanzeigen nach neuen Mitarbeitern sucht, aber sicherlich auch brauchen, wenn es “führende Unternehmen in den Bereichen Internet und Mobile aufbauen und nachhaltig zum Erfolg führen” will. Interessant ist beim Engagement von Otto, dass der bekannte Risikokapitalgeber eVenture Capital Partners, der in den vergangenen Jahren in diverse Start-ups investierte, ebenfalls mit Otto-Mitteln finanziert ist. Somit leistet sich Otto künftig neben einem klassischen Risikokapitalgeber auch einen Inkubator.

Online-Weinhandel steht auf der Startliste

Zu guter Letzt gibt es auch noch einen Hinweis auf eines der ersten Konzepte von Project A Ventures. Die Berliner wagen sich nach Informationen von deutsche-startups.de zuerst – unter anderem – an das Thema Online-Weinhandel. Was eine echte Überraschung ist, das Segment ist schon mehr als überfüllt. Offenbar soll es sogar ein Shopping-Club für Wein werden. Was eine weitere echte Überraschung in Kombination mit Otto als Kapitalgeber ist. Mit Wine in Black (www.wine-in-black.de), einem Shoppingclub rund um das Thema Wein, unterstützt eVenture Capital bereits seit einigen Monaten ein solches Konzept – siehe “Wine in Black verkauft Weine“.

Inspiration für Wine in Black – vor allem in Sachen Design – war ohne Zweifel Lot18 (www.lot18.com) aus New York. Womit wir dann wieder beim Thema Copycats wären – leider! Die Project A-Jungs haben aber schon mitgeteilt, dass sie “gerne auch Themen unterstützen, die bereits in ähnlicher Form in anderen Märkten erfolgreich etabliert wurden”. Ebenfalls bei Wine in Black an Bord ist der erfolgreiche Seriengründer Stefan Glänzer, der dem A-Team via Twitter an diesem Dienstag gratulierte und dann noch schrieb: “can not wait to figure out a first project together since the good old @mundwerk days”. Deutet sich da etwas an?

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