5 neue Start-ups: bonusbox, Knusperreich, Lovoo, Heroshopping.org, Yimbel

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht ihre brandneuen Ideen vor. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Start-ups deswegen aber nicht. Gerne stellen wir auch Ihr Start-up vor, schicken Sie uns einfach eine Mail. Diesmal stellen wir Knusperreich, bonusbox, Lovoo, Heroshopping.org und Yimbel vor.

bonusbox baut Shops ein Bonusprogramm

* Bonusprogramm: bonusbox (www.bonusbox.me) buhlt seit wenigen Wochen mit einer Mischung aus Rabattkarten und Payback um Kunden. Zielgruppe sind Online-Shops, die ihr eigenes Bonusprogramm bei Facebook betreiben möchten. Dabei können die Kunden selbst entscheiden, wie sie ihre Kunden belohnen möchten. Belohnungen für Einkäufe, Weiterempfehlungen und Bewertungen sind denkbar. Das Facebook-Bonussystem, dass als Software-as-a-Service (SaaS) darher kommt, wurde von Robert Heesen und Paul Gebhardt auf die Bahn gebracht. Shopbetreiber können bonusbox kostenlos testen. Mit der Free-Version kann man 1.000 Nutzer bedienen. Wer mehr Nutzer sammeln lassen möchte, muss zum kostenpflichtigen Premium-Paket greifen. Die gestaffelten Bezahlpakete kosten zwischen 200 und 5.000 Euro im Monat. Mit ihrem Bonusprogramm für Facebook setzen die Berliner auf ein spannendes Pferd. Allgemein haben es solche Programme aber oft sehr schwer, sich im Markt durchzusetzen. Vielleicht hilft der Fokus auf das Übernetzwerk.

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* Mitarbeiter gesucht? Mit unserer Stellenbörse Startup-Jobs wollen wir Ihnen helfen, die richtigen Leute auf Ihre Firma aufmerksam zu machen. Die Stellenanzeige einfach in unser Formular eintragen und abschicken. Jede Anzeige läuft 30 Tage und kostet momentan 150 Euro. Da wir mit kalaydo.de kooperieren erscheinen Ihre Stellenanzeigen – ohne weitere Kosten – auch in einem der größten regionalen Anzeigenportale. So erreicht jede Anzeige noch mehr Menschen, die einen Job suchen. Hier entlang zu unserer Startup-Jobbörse

Knusperreich backt Kekse

* Ich will Kekse: Bei Knusperreich (www.knusperreich.de) finden Leckermäuler Cookies. Die Keksmacher Manuel Grossmann, Max Finne und Simon Tüchelmann wollen nicht weniger als die “besten Cookies Deutschlands” anbieten. Damit dies gelingt arbeiten die Friedrichshafener mit dem Konditormeister Heinz Höpker. Das Gründertrio setzt auf regionale Zutaten, Handarbeit und verzichtet zudem auf künstliche Zusatzstoffe. Das Krümelmoster hätte sicherlich seine Freude an den Keksen vom Bodensee, die im Netz und in ausgewählten Cafés verkauft werden. Momentan befinden sich sieben verschiedene Cookies im Knusperreich-Sortiment. Sieben Kekse einer Sorte (unter anderem Schokotraum, Himbeer Klassik und Kraftpaket ) kosten knapp 11 Euro. Ein stolzer Preis, zu dem auch noch Versandkosten kommen. Neben diesen Standardkeksen wollen die Knusperreich-Macher bald auch individualisie Cookies anbieten. Wer jetzt an mymuesli (www.mymuesli.de), die Mutter aller Individualisierer, denkt, liegt nicht so falsch. Das Passauer Start-up ist mit 20 % an Knusperreich beteiligt. Weitere Anteile halten Maks Giordano und Benjamin Rohé (je 5 %). Da wird doch sicher bald die halbe Internetszene die Cookies von Knusperreich knabbern, oder?

Lovoo verkuppelt Flirter im Park

* Mobile Liebe: Mit der Flirt-App von Lovoo (www.lovoo.net) wird der nächste Spaziergang äußerst interessant: Nutzer können mithilfe des Flirt-Radars flirtwillige Personen in ihrer Umgebung ausfindig machen. Wer eine Person interessant findet, zeigt seine Kennlern-Bereitschaft im Flirtmatch an und bekommt kurz darauf angezeigt, ob das Gegenüber ebenfalls interessiert ist. Auch virtuelle Geschenke und Küsschen lassen sich verschicken. Eine Besonderheit von Lovoo ist der Beschützermodus: Wenn er eingeschaltet ist, können die eigenen Freunde immer sehen wo man sich aktuell aufhält, Direktnachrichten schicken und bei Bedarf in das unschöne Date platzen – oder im Ernstfall den Notfall-Button drücken, so dass die Polizei verständigt wird. Diese Funktion sei im Austausch mit den Nutzern entstanden: “Das User-Feedback in der Betaphase war richtig konstruktiv. So haben wir insbesondere mit unseren Nutzerinnen intensive Gespräche geführt, da diese sich beim Mobile Dating manchmal nicht sicher genug gefühlt haben”, erklärt Mitgründer Alexander Friede. Die App gibt es für iPhone und Android.

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Bei Heroshopping.org shoppen und spenden

* Heldenhaftes Shoppen: Wer beim Online-Einkauf etwas Gutes tun will, kann seine Käufe ab sofort über die Plattform Heroshopping.org (www.heroshopping.org) tätigen. Das Non-Profit-Portal arbeitet mit sämtlichen Shops wie Amazon, Expedia oder Zalando zusammen. Für jeden Kauf, der über Heroshopping.org abgewickelt wird, geht ein Teil des Einkaufswerts als Spende an die Welthungerhilfe und die Initiative skate-aid. „Uns geht es gut. Wir wollen etwas bewegen und zurückgeben“, erklären die Würzburger Gründer Rainer Maiores und Christian Kalb ihre Initiative. Für Nutzer ist weder eine Registrierung erforderlich noch fallen Zusatzkosten an. Sie kaufen ganz normal beim gewünschten Shop ein.

Yimbel macht müde Websites mobil

* Appsite statt App: Das Hamburger Start-up Yimbel (www.yimbel.com) wandelt Webseiten in sogenannte „Appsites“ um – Seiten, die für die Darstellung auf Smartphones optimiert sind. “Der Vorteil einer Appsite gegenüber einer App liegt darin, dass die Appsite nur einmal programmiert werden muss und dann sofort auf allen Smartphones und iPhones funktioniert”, erklärt Mario Neurath, Geschäftsführer und Entwickler von Yimbel. “Außerdem wird sie von den Suchmaschinen – ohne Umweg über einen Appstore – leicht gefunden. Wir glauben deshalb, dass sich diese Form der Darstellung langfristig durchsetzen wird.” Die Kosten bewegen sich je nach Komplexität zwischen 25 und 2400 Euro (Festpreis). Kunden können auch Zusatzfeatures für den mobilen Gebrauch einbauen, zum Beispiel Straßenkarten oder die Verlinkung zu Social Media-Seiten.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

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