Larry’s List – von Magnus Resch – liefert Infos über Kunstsammler

Mit ganzen großem Rummel, dazu gehören Artikel bei Bloomberg und Forbes, startete Ex-Springstar-Macher und Gymondo-Gründer Magnus Resch vor wenigen Tagen sein neuestes Start-up, das Kunst-Projekt Larry’s List (www.larryslist.com). Mit Larry’s List will Resch, der zum Thema Galeriemanagment promoviert und selbst eine Galerie betrieben hat, ein Online-Verzeichnis von Kunstsammlern etablieren.

Bei diesem Markt ist es kein Wunder, dass Resch und Co. direkt global in Stellung gehen – immerhin kennt der etablierte Kunstmarkt ebenfalls keine Grenzen. Larry’s List selbst ist in Hongkong beheimatet. Aktuell sind nach Unternehmensangaben mehr als 3.000 Sammler aus über 70 Ländern eingetragen. Zentraler Punkt dabei sind detaillierte Informationen über die Kunstwerke, die die Sammler besitzen. Die Informationen trägt das 25-köpfige Team von Larry’s List selbst zusammen. Reschs Ziel ist es, mit seinem Online-Verzeichnis zum Standard-Tool für Kunstsammler bzw. Galerieinhaber, Auktionshäuser und Kunsthändler aufzusteigen. Ab 9,50 US-Dollar kostet der Zugang zu den vielen Informationen. Der Start ist mit diversen Artikeln – rund um den Globus – schon einmal gelungen. Weitere Meilensteine für das sind der “Larry’s List Art Collector Report”, der jährlich in gedruckter Form erscheinen soll.

Kunstsammler im Überblick

Larry’s List sorgt auf jeden Fall schon für Aufsehen, Bloomberg schreibt über die Rankings von Larry’s List: “According to these criteria, Eli and Edythe Broad are the world’s No. 1 art collectors, followed by Cyprus-born Dakis Joannou and the London-based couple, Anita and Poju Zabludowicz. These rankings contrast with the 2013 ARTnews 200 assessment which has Helene and Bernard Arnault, Debra and Leon Black and the Broads occupying the top three spots”. Spannend ist das Konzept von Larry’s List auf jeden Fall: Denn die vielen Kunst-Start-ups konzentrieren sich alle auf Künstler und Kunstwerke. Kunstsammler finden dagegen nicht statt. Sieht nach einer Marktlücke aus.