Glossybox vertickt 4 Millionen Boxen in zweieinhalb Jahren

Ungewöhnlich – aber nicht nur deswegen – hochspannend: Das Berliner Start-up Glossybox (www.glossybox.de), ein Beauty-Abokisten-Projekt aus dem Hause Rocket Internet, nennt einmal mehr harte Zahlen: Seit dem Start 2011 verkaufte die Jungfirma demnach stattliche 4 Millionen Boxen. Zudem verfügt Glossybox, das weltweit 300 Mitarbeiter beschäftigt, auf drei Kontinenten in 15 Märkten über mehr als 200.000 Abonnenten.

Mit 4 Millionen vertickten Boxen dürfte Glossybox ohne Frage der Boxenstar im deutschen Abo-Commerce sein. Bereits im Dezember verkündete das Unternehmen einige imposante Zahlen: Über 55 Millionen Euro Risikokapital sammelte Glossybox seit dem Start vor nicht einmal drei Jahren bisher ein. Zu den Investoren von Glossybox gehören neben Rocket Internet noch Access Industries, Holtzbrinck Ventures, auch an ds beteiligt, und Kinnevik. Auch vor wenigen Monaten nannte das Unternehmen die Zahl der verschickten Boxen – damals waren es 2 Millionen. Kurze Zeit später sind es somit schon doppelt so viel. Bei Glossybox rappelt es somit richtig im Karton bzw. der Box. Momentan bietet Glossybox in Deutschland fünf Boxen an – darunter einmalige Boxen wie die Babybox. Die normale Glossybox kostet 15 Euro im Monat. Ein Jahresabo 145 Euro. Hochrechnungen zum Umsatz sind leider schwierig: Weil es mehrere verschiedene Laufzeiten mit unterschiedlichen Preisen gibt. Zudem kostete die Glossybox anfangs nur 10 Euro. Ganz zu schweigen von den vielen Ländern, in denen Glossybox unterwegs ist. Klar ist aber auf jeden Fall, dass Glossybox mittlerweile große Summen bewegt.

“In weniger als zweieinhalb Jahren haben wir nun 4 Millionen Boxen verkauft. Mit mehr als 200.000 Abonnenten auf drei Kontinenten konnten wir in vielen unserer 15 Märkte einen klaren Wettbewerbsvorteil erzielen. Die tolle Resonanz unserer Kunden bestätigt uns in dem, was wir Tag für Tag tun und motiviert uns Glossybox zukünftig auf ein noch höheres Level zu bringen”, sagt Gründer Charles von Abercron. Was wohl heißt, dass er künftig noch mehr Boxen verkaufen will – oder gar den Exit von Glossybox anstrebt? Wen ein Rocket Internet-Start-up harte Zahlen verkündet, liegt der Verdacht nahe.

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