Kiveda holt Ex-Escada-Chef Börnicke ins Team – Küchen-Shop eröffnet die Pforten

Ohne großes Säbelrassel, dafür mit Michael Börnicke (Foto: links), ehemals Premiere und Escada, an der Spitze, ging Kiveda (www.kiveda.de), ein Online-Shop rund um die Themen Küchen und Kochaccessoires, kürzlich an den Start. Wie bereits im Dezember des vergangenen Jahres berichtet, steckt hinter Kiveda die European Media Holding (EMH), das Unternehmen von Maximilian und Sebastian Kuss sowie Cedric und Chris Duvinage. Finanzielle Unterstützung erhält Kiveda zudem von Holtzbrinck Ventures (auch an ds beteiligt) – siehe “Kiveda verkauft Küchen – European Media Holding startet neues E-Commerce-Projekt“. Mit Küchen zum Preis von unter 1.000 Euro ist Kiveda ein Angriff auf Ikea und Co.

“Gemeinsam mit meinem Team werden wir in den nächsten Jahren dieses Start-up zu einem namhaften und profitablen Unternehmen entwickeln. Kiveda wird den Küchenmarkt über einfache und bequeme Bestellung von zuhause, günstige Preise, schnelle Lieferung und guten Rundum-Service revolutionieren. Die Kunden dürfen gespannt sein”, sagt Börnicke. „Wir wollen den Küchenmarkt revolutionieren“, sagte Mitstreiter Sebastian Sielmann vor wenigen gegenüber dem Tagesspiegel. Wobei ständig irgendein Start-up irgendeine Revolution anzetteln will – siehe “In der deutschen Gründerszene toben dutzende Revolutionen“. Zum Kiveda-Führungsteam gehört neben Börnicke und Sielmann noch Julian Strosek. Als Zielgruppe von Kiveda nannte er bereits im Dezember “Studenten und junge Pärchen, die sich die erste gemeinsame Wohnung einrichten”.

Zum Marktsegment: Küchen gehören zu den umsatzstärksten Segmenten in der Möbelbranche: Die deutsche Küchenindustrie, bestehend aus den Herstellern von Küchenmöbeln, Elektro-/Einbaugeräten, Spülen und Zubehör, setzte 2010 laut AMK rund 9,1 Milliarden Euro um. Wobei in diesen Zahlen auch Exporte enthalten sind. In Deutschland waren zuletzt aber immer weniger teure Luxusküchen gefragt. Aber Kiveda setzt ohnehin auf das Einsteigersegment und nicht auf teure Planküchen. Damit sich die potenziellen Kiveda-Kunden ein besseres Bild von den Küchen des Unternehmens machen kann, eröffnet das Start-up in Berlin einen Showroom. Weitere Standorte sollen folgen. Ein Konzept, auf das immer mehr E-Commercler setzen.

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