10 Millionen Euro für Start-ups: Kizoo legt Software-as-a-Service-Fonds auf

Start-ups, die sich um Software-as-a-Service (SaaS) tummeln, sollten künftig bei Kizoo anklopfen. Die Beteiligungsgesellschaft aus Karlsruhe legte gerade einen 10 Millionen-Euro-Fonds für SaaS-Start-ups auf. Der neue Geldtopf soll der Finanzierung junger, deutscher Teams dienen, deren Schwerpunkt auf dem Schaffen von neuen Software-as-a-Service-Angeboten liegt. “Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit kleinen schlanken Teams, die die enormen SaaS-Chancen nutzen wollen und helfen ihnen über die finanziellen Mittel hinaus mit unserer Erfahrung als langjährige Internet-Unternehmer, sodass die Fokussierung auf die Erstellung eines eigenen SaaS-Angebotes erfolgen kann”, sagt Michael Greve, Gründer von Kizoo. Als Gründer von Web.de machte sich Greve in der Vergangenheit einen Namen.

Seit 2008 investiert Kizoo in junge Start-up. Der Schwerpunkt liegt dabei auf “Seed- und Frühphasen-Finanzierungen von Internet- und Mobilen Diensten”. Zum Portfolio des jungen Kapitalgebers gehören die Sprachlernplattform babbel (www.babbel.com), der Gaming-Service PlayAll (www.playall.com), der Social-Games-Anbieter MegaZebra (www.megazebra.com) und das Start-up Moconso (www.moconso.de), welches die mobile Games-Community qwazz (www.qwazz.com) betreibt. Künftig werden dann einige Software-as-a-Service-Start-ups das Portfolio von Kizoo bereichern. SaaS, also die Betreitstellung, Betreuung und den Betrieb von Software als Dienstleistung über das Internet, darf man getrost als eines der Trendthemen der vergangenen Monate und Jahre bezeichnen.