onewaygo vermietet Autos

Im September des vergangenen Jahres präsentierten Thomas Körner und Martin Buske ihre sogenannte Einweg-Autovermietung onewaygo (www.onewaygo.de) auf der Venture Lounge in Karlsruhe einem größerem Publikum. Mit Erfolg: Das Start-up begeisterte die anwesenden Investoren und belegte den dritten Platz. Inzwischen unterstützen Rheinland Venture Capital und die KfW das junge Unternehmen. Vor wenigen Tagen fuhr der neue Online-Marktplatz nun im Netz vor. Zum Konzept: Bei onewaygo sind Abhol- und Abgabeort sowie das Anmietdatum der Mietfahrzeuge vorgegeben. Ein pozentieller Kunden kann aus diesen Angeboten ein passendes auswählen. Wer ein Fahrzeug findet, dass zu seiner Reiseroute passt, zahlt zwischen 9,99 und 19,99 Euro. onewaygo kassiert bei jeder Vermittlung eine Provision.

“Unsere Vision ist ein virtueller Marktplatz für die absolut preiswerteste Anmietung von PKW. Der Kunde zahlt nur noch den Kraftstoff, alles andere ist im Mietpreis enthalten. Nur zu Fuß gehen ist günstiger“, sagt Gründer Körner. Sowohl für Autovermieter als auch für Endkunden stelle der Marktplatz einen eindeutigen Vorteil dar: “Die Autovermieter sparen Transferkosten, die onewaygo-Kunden können zu günstigen Anmietpreisen einen Mietwagen von A nach B fahren”. Körner war zuletzt als Berater tätig.

Zielgruppe: Privatkunden

Mitgründer Buske führt seit 1999 die Moveco GmbH. Das Unternehmen betreibt unter anderem Mitfahrzentrale.de (www.mitfahrzentrale.de). Im Fahrgastgeschäft kennt sich Buske somit bestens aus. Zum Start sind nach eigenen Angaben rund zwei tausend Einweg-Mietwagen-Angebote für vorgegebene Strecken in der Datenbank von onewaygo. Als Zielgruppe haben die die Gründer hauptsächlich Privatnutzer im Auge. “Von 13,2 Millionen gemieteten Autos in Deutschland im Jahr 2008, buchten nur 15 Prozent private Kunden bei den Autovermietern”, teilen sie mit. Momentan deckt onewaygo nur Deutschland ab, schon bald soll aber auch Fahrzeuge für Fahrten in Nachbarländer im Angebot sein.