eraffe.de erobert die Republik

Die Macher des sozialen Netzwerkes eraffe.de (www.eraffe.de) zeichneten sich in den vergangenen Jahren besonders durch ihr konstantes Schweigen aus. Maximilian Kuss und Stefan Arends, die Gründer der Plattform, redeten nicht über ihr Start-up, sondern arbeiten lieber heimlich, still und leise vor sich hin. Nun kommen die eraffe.de-Macher endlich aus ihrem Schneckenhaus heraus. Fast unbemerkt von der breiten Webgemeinde haben die Rosenheimer seit dem Start vor vier Jahren eine lokale und regionale Online-Perle geschaffen. Die imposante Zahl von 27 Mitarbeitern kümmern sich um die rund 200.000 aktiven Community-Mitglieder. Der regionale Schwerpunkt von eraffe.de liegt in der Region Südost-Bayern. Dort gibt es in einigen Landstrichen scheinbar eine Mitgliederqoute, die fast 100 % erreicht.

Den Erfolg erklärt Kuss mit der starken Verankerung von eraffe.de in der Wirklichkeit. “Die Mitglieder verpassen dank eraffe.de nie wieder das Neueste aus ihren Treffpunkten, ihrem Freundeskreis und ihren Interessensgruppen”, sagt der Gründer gegenüber deutsche-startups.de. Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) zählt monatlich bis zu eine Million Visits und bis zu 70 Millionen Page Impressions. Die entscheidende Nachricht, aber ist, dass eraffe.de auch finanziell eine Erfolgsgeschichte ist. Bereits seit Anfang des vergangenen Jahres wirtschaftet eraffe.de profitabel. “Jahresumsatz liegt im siebenstelligen Bereich”, sagt Kuss. “Das ausgefeilte Treffpunktkonzept ermöglicht die Verknüpfung der regionalen Wirtschaft mit der Community”, erklärt der Gründer den Vermarktungserfolg des Netzwerkes.

Medienhäuser vertrauen auf eraffe.de

Ihr Erfolgskonzept exportieren die eraffe.de-Macher inzwischen in andere Regionen. Zuletzt gewann die bayerische Community die Mediengruppe Oberfranken und das Vorarlberger Medienhaus als neue Partner. “Wir wollen das Feld der Sozialen Netzwerke nicht ausschließlich globalen Mitbewerbern überlassen”, sagt Markus Raith, Geschäftsführer des Vorarlberger Medienhauses aus Österreich. “Wir sind sehr froh, mit eraffe.de einen erfahrenen Partner gewonnen zu haben, welcher in Deutschland bereits die Tragfähigkeit seines Modells bewiesen hat.” Zuvor konnte die Freizeit-Community bereits die Ippen Gruppe mit dem Münchner Merkur/TZ sowie das OVB Medienhaus von einer Kooperation überzeugen. “Unsere Partner profitieren von den attraktiven Werbeformen, die es ihnen ermöglichen, mit der jugendlichen Zielgruppe in Kontakt zu treten”, sagt Kuss. Gespräche mit weiteren Medienhäusern über die Nutzung des eraffe.de-Konzeptes laufen bereits.

Für Regionalverlage ist dieses Franchisemodell eine hervoragende Möglichkeit, in ihrem Verbreitungsgebiet eine erprobte Community zu etablieren. “Durch dieses Konzept wird das regionale Mediengeschäft der Verlagshäuser nachhaltig vor der globalen Konkurrenz geschützt”, sagt Kuss. Während die meisten Onliner auf globaler bzw. nationaler Ebene offensichtlich nur ein einziges Netzwerk wirklich intensiv nutzen, dürfte eine regionale Community eher eine Ergänzung als Konkurrenz für dieses sein. Denn noch immer spielt sich das Leben der allermeisten Menschen rund um die eigene Haustür ab. Alles steht und fällt damit, wie stark eine solche Community in der Wirklichkeit verankert ist.