Chocri kredenzt Wunschschokolade

Schokolade – allein das Wort reicht aus, um manche Menschen in Verzückung zu bringen. Und im Gegensatz zu einigem anderen Süßkram hat die Speise der Götter in allen Alterklassen ihre Anhänger. Michael Bruck und Franz Duge aus Berlin lieben Schokolade ebenfalls über alles. Mit Chocri (www.chocri.de) wollen sie der Republik nun die Wunschschokolade kredenzen. Auf der ansprechenden Website finden Leckermäuler zunächst einmal Schokolade in drei unterschiedlichen Geschmacksrichtungen: weiße Schokolade, Vollmilch und Zartbitter. Diese lassen sich mit allerlei Zutaten wie Erdbeeren, Mangostreifen, Rosinen, Pinienkerne, Zimt oder Goldstaub belegen. Bei rund 70 Zutaten sind der Vielfalt fast keine Grenzen gesetzt – erlaubt ist, was dem Käufer gefällt und hoffentlich auch schmeckt.

Letztendlich limitiert höchstens die Größe der Schokoladentafel den Vielfaltsdrang der Schokomischer. Der Preis vermutlich aber auch. Eine Tafel Schokolade mit Papaja- und Mangostreifen kostet bereits 3,80 Euro. Hinzu kommen noch die Versandkosten in Höhe von 1,90 Euro. Die schokoladige Eigenkreation ist somit ein recht teures Vergnügen. Echte Genießer greifen für das leckere Vergnügen aber vermutlich gerne tief in die Tasche – zumal die Hauptstädter auf Bioschokolade und (zumindest teilweise) auf fair gehandelte Waren setzen. Darüber hinaus spenden die Teilzeitstudenten Bruck und Duge ein Prozent ihres monatlichen Umsatzes an eine Hilfsorganisation.

Bisher verkaufen die Berliner Schokobrunnen

Wie andere junge Unternehmen im Lebensmittelsegment mussten sich auch die Schokoladenmacher mit dem umfangreichen Lebensmittelrecht auseinandersetzen. Der ordnungsgemäße Umbau der kleinen Produktionsstätte im Osten Berlins und das Errechnen von Mindesthaltbarkeitsdaten waren dabei nur einige der vielen Aufgaben, die die beiden Jungunternehmen zu bewältigen hatten. Beim Thema Schokolade kannten sich die beiden aber bereits bestens aus: Bereits seit über zwei Jahren verkaufen sie Schokobrunnen. Einige tausend Schokobrunnen und mehrere Tonnen Schokolade hat das Chocri-Duo bereits per Post auf die Reise geschickt. Unterstützt werden sie von zwei freundlichen Mitarbeitern. Die Ergänzung um handgemachte Schoki hat nur einen Nachteil für die Leckermäuler: Wie ihr Schokobrunnengeschäft ist auch Chocri keine Sache für den Sommer. Je höher die Temperaturen, desto weniger Leute haben Lust auf Schokolade. Kurz vor Weihnachten dürfte es bei Chocri dagegen ordentlich rappeln im Karton. Besonders Firmenkunden will das Schokoladen-Start-up sein Angebot demnächst schmackhaft machen.

Hausbesuch bei Chocri

Die Einladung in die Schokoladenfabrik Chocri konnten wir einfach nicht ausschlagen. Die schönsten Eindrücke haben wir mit der Kamera festgehalten – alle Bilder in unserer schmackhaften Fotogalerie.