+++ Headline +++ eCAPITAL +++ Exein +++ cargo.one +++ Project Q +++ DefenseTech +++ Restate +++
Von Team
Freitag, 2. Oktober 2026

#StartupTicker

+++ Headline +++ eCAPITAL +++ Exein +++ cargo.one +++ Project Q +++ DefenseTech +++ Restate +++

+++ #StartupTicker +++ KI-Pionier Fabian Westerheide kommt ins STARTUPLAND +++ Headline legt neuen Fonds (400 Mio) auf +++ eCAPITAL: Mit Exein zur Unicorn-Herde +++ cargo.one reduziert Verluste leicht +++ DefenseTech-Newcomer: Project Q +++ Restate erhält 20 Millionen +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 2. Oktober).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. 

Live im STARTUPLAND: Fabian Westerheide, KI-Unternehmer, Investor und Gründer von Rise of AI

Fabian Westerheide beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Künstlicher Intelligenz – als Unternehmer, Investor und Autor. Er ist Gründungspartner des auf KI spezialisierten Venture-Capital-Investors AI.FUND und veranstaltet gemeinsam mit seiner Frau Veronika Westerheide seit 2016 die Berliner KI-Konferenz Rise of AI. Zudem ist Westerheide Autor des Buches „Die KI-Nation“. Seit 2026 analysiert er in seiner Kolumne „Technologiemacht“ für deutsche-startups.de, wie KI und andere Schlüsseltechnologien Märkte, Geschäftsmodelle und wirtschaftliche Machtverhältnisse verändern.

#STARTUPTICKER

+++ #StartupTicker +++ Headline legt neuen Fonds (400 Millionen) auf +++ eCAPITAL: Mit Exein auf dem Weg zur Unicorn-Herde +++ Logistik-Startup cargo.one reduziert Verluste leicht +++ DefenseTech-Newcomer: Project Q +++ Sales: Vertrauen schlägt Verkaufstaktik +++ 5 Tipps für eure Startup-Finanzierung +++

Headline
+++ Nächster großer Topf! Der Berliner Geldgeber Headline legt mit Headline EU VIII einen neuen, 400 Millionen US-Dollar schweren Frühphasenfonds für europäische Startups auf. Zu den Geldgebern des Fonds gehören unter anderem KfW, EIF und Otto Group. Erst 2024 hatte Headline einen 865 Millionen Dollar schweren Growth-Fonds aufgelegt. Inzwischen verwaltet Headline, seit 1999 unterwegs, rund 5 Milliarden und kann Startups damit von der Frühphase bis zu großen Wachstumsrunden finanzieren. Zu den bekannten Investments zählen Mistral, Staffbase, Black Forest Labs, PlanRadar und Robco. Mehr über Headline

eCAPITAL
+++ InvestorsToWatch! Der Münsteraner Geldgeber eCAPITAL hat derzeit gleich zwei Unicorns im Portfolio: das Hamburger CleanTech-Unternehmen 1komma5° und das italienische Cybersecurity-Startup Exein. Trotzdem ist der Investor (AUM: 400 Millionen) außerhalb der VC-Szene vergleichsweise wenig bekannt. Bei Exein stieg eCAPITAL bereits 2021 ein, als dessen Technologie rund 600.000 vernetzte Geräte schützte. Inzwischen sind es nach Unternehmensangaben zwei Milliarden. Die jüngste Finanzierungsrunde über 270 Millionen US-Dollar bewertet Exein mit 1,7 Milliarden Dollar. Cybersecurity gehört seit Jahren zu den Schwerpunkten von eCAPITAL. Der Investor zählt in diesem Bereich 18 Beteiligungen und sieben Exits, darunter UltraSoC, Rhebo und RIPS Technologies. Zum aktiven Portfolio gehören außerdem VMRay, ONEKEY und Tenzir. Auch bei Mythic und FMC ist eCAPITAL bereits an Bord – zwei weitere Portfoliounternehmen mit Potenzial für eine Milliardenbewertung. Mit zwei Unicorns und weiteren aussichtsreichen Beteiligungen dürfte eCAPITAL, das zuletzt seinen seinen fünften Fonds auflegte, künftig auch außerhalb der VC-Szene stärker ins Blickfeld rücken. Mehr über eCapital

cargo.one
+++ Zahlencheck! Das Berliner Logistik-Startup cargo.one konnte seine Verluste zuletzt leicht reduzieren. 2025 sank der Jahresfehlbetrag der Lufthansa-Beteiligung von 7,1 auf 6 Millionen Euro. Gleichzeitig stiegen die liquiden Mittel von 7,4 auf 12,5 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeitenden legte im Schnitt von 43 auf 48 zu. Der Aufbau des Unternehmens kostete bis Ende 2025 rechnerisch rund 44,9 Millionen Euro. Das 2017 gegründete Unternehmen entwickelt eine Plattform, über die Speditionen Luft- und Seefrachtangebote erstellen, Preise verwalten und Transporte buchen können. Zunehmend automatisiert cargo.one diese Abläufe mithilfe von KI. In den vergangenen Jahren sammelte cargo.one rund 55 Millionen Euro ein – unter anderem von Bessemer Venture Partners, Index Ventures und Point Nine Capital. Im März 2026 kamen weitere 20 Millionen US-Dollar hinzu. Gleichzeitig übernahm cargo.one das portugiesische Startup Cargofive und weitete sein Geschäft damit auf die Seefracht aus. Die Zahlen des Unternehmens zeigen: Trotz hoher Investitionen und anhaltender Verluste verfügt cargo.one weiterhin über finanziellen Spielraum für seine Expansion. Umsatzzahlen veröffentlicht das Unternehmen allerdings nicht. Mehr über cargo.one

Project Q
+++ DefenseTech-Newcomer! DefenseTech muss nicht immer Drohne oder Rakete bedeuten. Das Münchner Project Q arbeitet an intelligenten Systemen, die unterschiedliche Informationen zusammenführen und daraus in Echtzeit ein Lagebild erstellen. So sollen militärische Einheiten schneller Entscheidungen treffen und unterschiedliche Systeme besser zusammenspielen können. Project Q setzt damit auf eine der großen Software-Herausforderungen moderner Streitkräfte: aus immer mehr Daten tatsächlich nutzbare Informationen zu machen. Mehr über Project Q

Sales
+++ Vertrieb setzt keinesfalls zurückhaltende Kommunikation voraus. Erfolg haben diejenigen, die Empfehlungen aussprechen, Preise benennen und Entscheidungsangebote unterbreiten, die unmissverständlich sind. Mehr im Gastbeitrag von Saman Shiripour (GS Genius-Sales)

Startup-Finanzierung
+++ Die Suche nach Investor:innen gehört zu den größten Herausforderungen vieler Startups. Doch wie viel Kapital braucht ihr wirklich, welche Finanzierungsform passt und wie überzeugt ihr Geldgeber:innen? Diese fünf Tipps helfen euch, eure nächste Finanzierungsrunde vorzubereiten. Mehr über Startup-Finanzierung

Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, stellen wir einmal in der Woche spannende neue Startups vor. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

#DEALMONITOR

+++ #DealMonitor +++ Berliner Infrastruktur-Startup Restate erhält 20 Millionen – unter anderem von Singular +++ Device-as-a-Service-Anbieter Everphone bekommt 15 Millionen (Corporate Loan) +++ Berliner KI-Startup Flocta sammelt 1,1 Millionen ein +++

Restate
+++ Der französische Investor Singular, Redpoint Ventures und Capital One Ventures investieren 20 Millionen US-Dollar (Series A) in Restate. Das Berliner Startup, das 2022 vom Data Artisans-Gründer Stephan Ewen, Till Rohrmann, Igal Shilmann und Ahmed Farghal gegründet wurde, möchte KI-Agenten, Workflows und Backend-Dienste zuverlässiger machen. Die Software des Unternehmens sorgt dafür, dass Prozesse nach Fehlern oder Ausfällen automatisch weiterlaufen können, ohne dass Entwickler:innen dafür aufwendige Fehlerbehandlung programmieren müssen. „With this funding, we’re investing in making Restate faster, more efficient and easier to operate at scale, while expanding the team and supporting a rapidly growing community of developers and companies building on Restate“, teilt das Team mit. Zuletzt flossen 7 Millionen in das Unternehmen – unter anderem von Redpoint Ventures, Essence VC, firstminute.capital und mehreren Business Angels. Mehr über Restate

Everphone 
+++ Commerzbank und KfW gewähren dem Device-as-a-Service-Anbieter Everphone einen Kredit (Corporate Loan) in Höhe von 15 Millionen Euro. „Mit den Mitteln beschafft Everphone fabrikneue Laptops, Smartphones, Tablets und andere Workplace-Geräte, die im Rahmen von Device-as-a-Service-Langzeitmieten an die Mitarbeiter:innen von Kundenunternehmen ausgegeben werden“, heißt es in einer Presseaussendung. Das Berliner Startup, 2016 vom ehemaligen Check24-Vorstand Jan Dzulko gegründet, wollte sich zunächst als „Rundum-Sorglos-Club“ für Smartphone-Besitzer etablieren. Inzwischen ist everphone ein Anbieter für Firmen-Smartphones. Citigroup, Phoenix Insurance, KfW und Co. investierten zuletzt 270 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in Everphone. Mehr über Everphone

Flocta
+++ Der Berliner Geldgeber Atlantic investiert 1,1 Millionen US-Dollar in Flocta. Mit dem Berliner Startup, 2026 von Maximilian Lippert Velarde gegründet, können Unternehmen die Kosten für den Einsatz von KI-Modellen reduzieren. Die Software der Jungfirma verteilt Anfragen auf unterschiedliche Open-Source-Modelle und wählt je nach Aufgabe ein passendes Modell aus, ohne dass Unternehmen ihre bestehenden Arbeitsabläufe ändern müssen. Atlantic Labs hält nun 22 % am Unternehmen. Mehr über Flocta

#JOBS

YOUMMDAY
+++ Unser Job des Tages! YOUMMDAY sucht einen AI Enablement Manager in Sales Operations (m/w/d). Als innovative SaaS Plattform verbinden wir Unternehmen mit hochqualifizierten Freelance-Callcenter-Agent:innen („Talents“) weltweit. Unsere digitale Lösung ermöglicht flexible, skalierbare und effiziente Kundenbetreuung – ganz ohne klassische Callcenter-Strukturen. 

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