
#StartupTicker
+++ Charly +++ Bryter +++ Delivery Hero +++ Janna Ensthaler +++ Avientus +++ Ginmon +++
Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 28. September).
#STARTUPLAND
STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern.
#STARTUPTICKER
Charly
+++ Die Jungfirma Charly ist unser Startup der Woche! Hinter der jungen Berliner GovTech verbirgt sich ein KI-Telefonassistent für Kommunalverwaltungen. Das Team rund um die Gründer Niklas Sievers und Son Pham beschreibt seine Idee als „ersten voll funktionsfähigen KI-Bürgerservice“. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar
Bryter
+++ Zahlencheck! Lange war es ruhig um das einstige Berliner Hype-Startup Bryter, das eine Softwareplattform entwickelt, mit der Unternehmen unter anderem Arbeitsabläufe automatisieren und KI-Anwendungen bauen können. Nun gibt es neue Zahlen: 2025 sank der Jahresfehlbetrag von 2,3 auf 1,3 Millionen Euro. Zwei Jahre zuvor waren es noch 7,2 Millionen. Ende 2025 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von 9,5 Millionen Euro – nach 11,2 Millionen im Vorjahr. Die Zahl der Mitarbeitenden ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken: von durchschnittlich 85 im Jahr 2022 auf 49 im Jahr 2023, 40 im Jahr 2024 und zuletzt 34. Damit folgt Bryter einem allgemeinen Trend in der Startup-Szene. Die Zahlen beziehen sich aber nur auf „die direkt bei der deutschen Niederlassung Beschäftigten“. Das 2018 gegründete Startup sammelte in den vergangenen Jahren knapp 70 Millionen Euro ein – insbesondere von Accel, Tiger Global und Dawn Capital. Der Aufbau von Bryter kostete bis Ende 2025 rechnerisch aber auch schon rund 60,3 Millionen Euro. Bryter hat seine Kosten zuletzt deutlich gedrückt – wie gut das eigentliche Geschäft läuft, lässt sich ohne Umsatzzahlen allerdings kaum beurteilen. Mehr über Bryter
Delivery Hero – Niklas Östberg
+++ Rücktritt vom Rücktritt! Eigentlich wollte Delivery-Hero-Gründer Niklas Östberg seinen CEO-Posten bis März 2027 räumen. Nun bleibt der Manager doch an der Spitze des Berliner Lieferdienstkonzerns. Im Mai hatte Östberg nach 15 Jahren seinen Rückzug angekündigt – wohl auch auf Druck eines Großaktionärs. Im Zuge der geplanten Uber-Übernahme verkaufen aktivistische Investoren ihre Anteile. Damit ist der Druck auf Östberg gewichen. Er soll nun die Übernahme und den Verkauf von Geschäften in 14 Märkten begleiten. So gesehen rettet Uber Östberg den Job. Mehr über Delivery Hero
Janna Ensthaler
+++ Lesenswert! Vom grünen Impact-Investing zu Anti-woke-Thesen: Das Manager Magazin porträtiert „Höhle der Löwen“-Investorin Janna Ensthaler, die einst den Impact-VC Green Generation Fund gründete, und fragt, was hinter ihrem Kurswechsel steckt. (Manager Magazin) Mehr über Janna Ensthaler
Avientus
+++ DefenseTech-Newcomer! Hinter Helsing, Quantum Systems und Co. wächst gerade die nächste Generation deutscher und europäischer DefenseTechs heran. Eines davon ist Avientus aus Zürich. Das junge Unternehmen setzt auf automatisierte Drohnenlogistik für industrielle und militärische Anwendungen. Dabei verbindet Avientus intelligente Routenplanung, autonome Be- und Entladung sowie Bodenprozesse zu einem automatisierten Logistiksystem. Spannend ist vor allem der Fokus: Während viele junge DefenseTechs derzeit an Drohnen oder deren Abwehr arbeiten, kümmert sich Avientus um die Logistik dahinter. Mehr über Avientus
Ideen
+++ Eine gute Idee ist schnell gefunden. Ob daraus auch ein tragfähiges Unternehmen werden kann, ist eine andere Frage. Unternehmer Maximilian Krä nennt drei Punkte, die Gründer klären sollten, bevor sie viel Zeit und Geld in die Umsetzung stecken. Mehr im Gastbeitrag von Maximilian Krä
#DEALMONITOR
+++ Ex-Bundesfinanzminister Christian Lindner investiert in Frankfurter FinTech Ginmon +++ Hansmann Family Office investiert in 3Folio +++ Sprouts.ai übernimmt Datentechnologie von StartUs Insights +++
Ginmon
+++ Der ehemalige Bundesfinanzminister Christian Lindner investiert in Ginmon. Das FinTech aus Frankfurt am Main, 2014 von Lars Reiner und Ulrich Bauer gegründet, positioniert sich als digitaler Vermögensverwalter. Das profitable Unternehmen ist derzeit in elf Ländern aktiv und betreut nach eigenen Angaben „mehr als 100.000 Endkunden“. In den vergangenen Jahren entwickelte sich Ginmon von einem simplen Robo-Advisor zu einem der Anbieter im digitalen Vermögensmanagement samt B2B White-Label-Lösung für Brokerage und Vermögensverwaltung. In den vergangenen Jahren flossen rund 10 Millionen Euro in Ginmon – unter anderem von Passion Capital. Mehr über Ginmon
3Folio
+++ Das Hansmann Family Office investiert in 3Folio – siehe Brutkasten. Mit dem FinTech aus Wien, 2022 von Michael Schöngruber und Peter Lehner gegründet, können Unternehmen und Finanzinstitute ihre Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten einfacher verwalten. Die Plattform bereitet komplexe Blockchain-Daten für Buchhaltung, Steuererklärungen und regulatorische Berichte auf und erleichtert damit die Einhaltung von Compliance-Anforderungen. Mehr über 3Folio
Sprouts.ai – StartUs Insights
+++ Das amerikanische KI-Unternehmen Sprouts.ai, das eine AI-basierte GTM-Plattform für Enterprise-Kunden entwickelt, übernimmt die Such- und Datentechnologie sowie das AI-IP des 2016 gegründeten Wiener Unternehmens StartUs Insights. „Sprouts.ai will mit der übernommenen Technologie und den Daten seine AI-ready Datensätze und seine semantische Suche erweitern“, teilen die Unternehmen mit. Im Zuge der Übernahme wechseln „Teile des StartUs-Insights-Teams zu Sprouts.ai“. StartUs-Insights entwickelt „Technologie und Data Intelligence-Lösungen zur Identifikation und Analyse von Startups, neuen Technologien, Marktveränderungen und Innovationstrends“.
#JOBS
RepairConcepts
+++ Unser Job des Tages! RepairConcepts sucht einen Marketing & Social Media Manager (m/w/d). Wir lieben Nachhaltigkeit. Wir machen SmartRepair seit 2005. Wir beseitigen Schäden an Fenstern, Türen, Inneneinrichtungen und Gebäudeglas. Als bundesweit tätige Sachverständigen-Organisation erstellen wir Gutachten bei Haftpflicht- und Hausratschäden für alle namhaften deutschen Schadenversicherer.
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker