Gastbeitrag 10 simple und zeitlose Tipps für das perfekte Startup-Logo

Logos finden sich auf jeder Marketingmaßnahme wieder: Von der Visitenkarte, über die Messewand, die Online-Anzeige bis hin zum Werbeschild auf der Autotür. Deswegen ist es für Unternehmen wichtig, verschiedene Varianten und Dateiformate parat zu haben.
10 simple und zeitlose Tipps für das perfekte Startup-Logo

Das Logo ist meist das Erste, was Kunden beim Betrachten eines Unternehmens ins Auge fällt. Es ist sehr wichtig, zeigt es doch im Kleinen, wofür ein Unternehmen steht und liefert zusätzlich eine visuelle Gedankenstütze für den Betrachter. Doch worauf kommt es bei einem guten Logo an und was müssen Startups und Firmen bei der Gestaltung beachten? Hier 10 Tipps

Grundlagen klären
Grundsätzlich gibt es mehrere Arten von Logos: Schriftzüge, Bilder oder Wort-Bild-Kombinationen. Bevor sie mit der Gestaltung beginnen, sollten Unternehmen sich entscheiden, welche Art Logo sie wollen und was dieses ausdrücken soll.

Zielgruppe und Kernbotschaften definieren
Noch vor dem Designprozess gilt es, eine konkrete Zielgruppe zu definieren und die Kernbotschaft des Logos festzulegen. Soll die Logoaussage eher ernsthaft oder fröhlich sein, soll sie eher junge oder ältere Betrachter ansprechen? Diese Entscheidungen haben einen großen Einfluss auf die Gestaltung.

Zeitlos schick
Trends kommen vor allem in der Design-Branche schnell auf und verschwinden meist genauso rasch wieder. Deswegen lohnt es sich bei der Logo-Gestaltung auf zeitlose Designs zu setzen. Dann ist das Logo auch in 20 Jahren noch modern und muss nicht regelmäßig an den neuesten Trend angepasst werden.

Schwarz und Weiß
Wichtig bei der Gestaltung eines Logos ist auch die Farbwahl. Eines gilt es hierbei zu beachten: Auch wenn das Logo in knallbunten Farben angelegt ist, muss es in schwarz-weiß ebenso gut wirken. Denn irgendwann wird es auf einem Fax oder einer einfarbigen Kopie landen. Deswegen sollten Unternehmen ihr neues Logo von Anfang an auch in monochromatischer Fassung betrachten.

Auf Internationalität achten
Je nachdem wo Unternehmen agieren, gilt es nationale Besonderheiten zu beachten. Etwa bei der Farbwahl: Während in westlichen Kulturkreisen Schwarz als Trauerfarbe gilt, wird dies in Indien durch die Farbe Weiß symbolisiert. Auch bei der Verwendung von Tieren in Logos müssen Firmen aufpassen: Diesen werden je nach Kulturkreis verschiedene Eigenschaften zugeschrieben, die nicht unbedingt zum Unternehmen passen müssen. So gelten Affen in manchen Kulturen als schlau, in anderen hingegen als eitel und hinterlistig.

Mit Schriftarten Stimmungen transportieren
Bei Logos, die Textteile oder einzelne Wörter beinhalten, spielt die Schriftart eine große Rolle. Sie kann eine bestimmte Stimmung oder Assoziation hervorrufen. Dünne Schriftarten wirken meist edel, dicke hingegen fallen eher auf. Wichtig ist, dass eine Schriftart nicht nur auf einem, sondern auf allen Werbemedien wirkt. Sie muss auf einer Visitenkarte ebenso passend sein, wie auf einem Plakat. Mehr als zwei Schriftarten sollten Unternehmen in ihrem Logo jedoch nicht verwenden, da sonst der Betrachter verwirrt werden könnten.

Für alles gerüstet sein
Logos finden sich auf jeder Marketingmaßnahme wieder: Von der Visitenkarte, über die Messewand, die Online-Anzeige bis hin zum Werbeschild auf der Autotür. Deswegen ist es für Unternehmen wichtig, verschiedene Varianten und Dateiformate parat zu haben. Logos sollten in Vektorprogrammen angelegt werden, um sie bei Bedarf schnell und ohne störende Verzerrungen auf die passende Größe anzupassen.

Einfachheit siegt
Wie schon der Typograph Kurt Weidemann sagte: „Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem großen Zeh in den Sand kratzen kann“. Logos sollten immer nur eine Idee oder Aussage beinhalten. Mehr überfordert Betrachter und führt dazu, dass ein Logo an Wiedererkennungswert verliert. Auch überflüssige Informationen wie Firmierungen (GMBH, Gbr, AG) schrecken Betrachter ab. Firmen müssen sie nur dann integrieren, wenn es der Gesetzgeber vorschreibt. Prinzipiell sollten Unternehmen immer überlegen, ob ein Bestandteil für die Aussage des Logos wichtig ist, oder weggelassen werden kann. Im Zweifel gilt: Einfachheit siegt.

Vor dem Gebrauch testen
Egal wie überzeugt Unternehmen von ihrem neuen Logo sind, vor der Einführung sollten sie es immer testen. Am besten mithilfe von Kunden. Eventuell sehen diese einen Aspekt im Logo, der dem Unternehmen nicht aufgefallen ist oder stolpern über ein Detail, das Unternehmensvertretern ganz klar erschien.

Logos richtig schützen
Nach getaner Arbeit gilt es für Unternehmen noch eines zu tun: Sich das fertige Werk rechtlich schützen lassen. Immerhin möchte niemand, dass Fälscher das neue Logo gleich kopieren. Unternehmen können ihre Marke dabei als Wort- beziehungsweise Bildmarke oder als Kombination dieser beiden schützen lassen. Zwei Möglichkeiten stehen dafür zur Verfügung: Der Eintrag beim deutschen Patent- und Markenamt oder der Markenschutz ohne Eintrag. Welche Variante sich anbietet und wie genau ein rechtlicher Schutz für Logos aussieht, erfahren Unternehmen auf der Webseite des deutschen Patent- und Markenamts.

Zur Autorin
Britta Zurborn ist Marketing Managerin bei Cewe-Print.de.

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Foto (oben): Shutterstock