Hilfestellung bei Werbeplatzierung orbyd = Nach 9 Monaten bereits profitabel

Für den Programmatic Advertising Markt prognostiziert der Bundesverband Digitale Wirtschaft für 2016 ein Umsatzvolumen von 556 Millionen Euro. Das Hamburger Unternehmen orbyd mischt in diesem Segment mit und berät Medienhäuser in der Monetarisierung von Werbeflächen.
orbyd = Nach 9 Monaten bereits profitabel

Werbung, wohin man schaut. Konsumenten erreichen je nach Quelle bis zu 13.000 Werbebotschaften pro Tag. Das sind ganz schön viele. Und hinter der Platzierung steht eine komplexe Technologie. Das Hamburger Start-up orbyd will Anbietern von digitaler Werbung die Möglichkeit geben, in den programmatischen Mediahandel einzusteigen und das Geschäft auszuweiten.

Mit der orbyd Meta SSP können mehrere Supply Side Plattformenen gleichzeitig und in Konkurrenz untereinander bedient werden. Die technologische Flexibilität wird dadurch deutlich erhöht, und der operative Aufwand gleichzeitig reduziert. Bereits Große Verlags- und Medienhäuser wie der Burda-Vermarkter BCN, aber auch Condé Nast und Scout24 zählen bereits zu den Kunden des zunächst eigenfinanzierten Unternehmen. “Neun Monate nach der Gründung von orbyd im März 2015 war unser Unternehmen bereits profitabel. Unser Geschäftsmodell baut auf einer Erfolgsbeteiligung auf, die vom Umsatz unserer Kunden abhängig ist. Das bedeutet, dass wir nur Erfolg haben wenn auch unsere Publisher und Vermarkter mit Hilfe unserer Technologie erfolgreich und gewinnbringend im Bereich Programmatic Advertising arbeiten”, sagt orbyd-Gründerin Frederike Voss.

“In der Praxis ist dieser Markt allerdings weitaus komplexer”

Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de spricht orbyd-Gründerin Frederike Voss über Werbeflächen, den Programmatic Advertising Markt und Erfolgsbeteiligung.

Welches Problem wollen Sie mit orbyd lösen?
Orbyd bietet Medienhäusern, Vermarktern und Webseitenbetreibern technologische Lösungen für den automatisierten Mediahandel, auch Programmatic Advertising genannt. Mit der „Meta SSP“ erhalten Anbieter von digitalen Werbeflächen nicht nur einen deutlich vereinfachten Zugang zu global führenden SSP Technologien – Supply Side Plattformen – über eine zentrale Benutzeroberfläche, sondern auch strategische und operative Unterstützung zur besseren Monetarisierung von Werbeflächen in Echtzeit. Programmatic Advertising basiert auf einem einfachen Markt-Prinzip, aber in der Praxis ist dieser Markt allerdings weitaus komplexer und es gibt eine Vielzahl von Technologien und Anbietern, die den programmatischen Handel von Werbung ermöglichen. Kein Wunder, denn der Programmatic Advertising Markt wächst stetig und hat großes Potential. Alleine für 2016 prognostiziert der Bundesverband Digitale Wirtschaftein Umsatzvolumen von 556 Millionen Euro. Das schnelle Wachstum führt allerdings auch dazu, dass es vielen Anbietern von digitaler Werbung zunehmend schwer fällt, einen Überblick zu bekommen, in das Thema einzusteigen, sowie die passenden Technologien auszuwählen und erfolgreich zu bedienen.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet orbyd ein Erfolg?
Wir sind davon überzeugt, dass unsere Technologie insbesondere in Kombination mit den von uns angebotenen Service-Modellen den aktuellen Marktbedarf für Programmatic Advertising optimal deckt. Zudem sind wir ein Team aus Experten der ersten Stunde in diesem neuen Markt der Online-Branche, und haben somit einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Wo steht orbyd in einem Jahr?
Für das kommende Jahr haben wir uns als Ziel gesetzt, mindestens 50 Prozent der Medienhäuser im DACH Markt mit unserer Technologie zu bedienen und somit die Entwicklung von Programmatic Advertising weiter voranzutreiben. Der Kurs im Markt steht eindeutig auf Wachstum und dazu wollen wir unseren Beitrag leisten. Zudem wollen wir unser Team auf etwa 30 Mitarbeiter verdoppeln, insbesondere im Bereich Partner Management und Technical Partner Management suchen wir permanent neue Mitarbeiter.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.