"Ideale Lösung für alle Eltern" kindoo – Kinderklamotten einfach mieten statt kaufen

"Bohrmaschinen kann man schon lange mieten, Autos und Wohnungen mit Fremden seit wenigen Jahren teilen. Modische Kinderkleidung kostet in der Neuanschaffung sehr viel Geld. Der Kosten-Nutzen-Faktor steht aber gerade bei Babys in keinem Verhältnis", sagt kindoo-Mitgründerin Bea Graf.
kindoo – Kinderklamotten einfach mieten statt kaufen

Kinder wachsen meist schneller als gedacht. Und dann hat der Nachwuchs das teuere Kleidchen oder die kostspielige Jacke wieder nur einmal getragen. Diese Problem will kindoo lösen. “kindoo ist die ideale Lösung für Eltern, die ihre Kinder in den ersten beiden Lebensjahren modisch einkleiden möchten, ohne dabei alle paar Wochen hohe Ausgaben für neue Kleidung zu haben”, sagt Bea Graf, die die Plattform mit ihrem Partner Daniel Peter ins Leben gerufen hat.

“Mit nur einem Bruchteil des Kaufpreis können Eltern ihre Kinder immer neu, anders oder der Situation passend einkleiden”, verspricht Graf, die mit ihrem Konzept mit Anbietern wie Kilenda, kleihderkiste und Räubersachen konkurriert. Die vierwöchige Miete für eine Levi’s Jeans ist bei kindoo ab 8,49 Euro möglich. “Ist das Kind aus der Größe rausgewachsen, mieten manche Eltern den gleichen Artikel eine Nummer größer oder neue Kleidungsstücke bei uns”, berichtet die Gründerin, die rund 60.000 Euro in ihre Idee investiert hat.

“Ideale Lösung für alle Eltern”

Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de spricht kindoo-Mitgründerin Bea Graf über Ressourcen, Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Alternativen.

Welches Problem wollen Sie mit kindoo lösen?
Das große Problem ungenutzter Kleiderberge. kindoo ist die ideale Lösung für alle Eltern, die ihre Kinder in den ersten beiden Lebensjahren modisch aktuell und hochwertig einkleiden möchten, ohne dabei alle paar Wochen hohe Ausgaben für neue Kleidung zu haben und sich anschließend um den zeit-und energieraubenden Wiederverkauf der kaum gebrauchten Teile kümmern zu müssen. Keine Kleiderberge in den Schränken oder im Keller, keine übersprungenen Größen, immer die neuesten Kollektionen, viel Zeit und Geld sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun. Kinderkleidung bei mieten schont die Ressourcen durch Mehrfachnutzung und ist eine wirklich nachhaltige, kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zum Kauf. Eine kleine Gasse mehr, raus aus der Wegwerfgesellschaft.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet kindoo ein Erfolg?
Weil unser Konzept nachhaltig ist und der Konsument immer stärker umdenkt. Das Thema Nachhaltigkeit und Share-Modelle sind und werden immer relevanter, immer interessanter und bekannter. Bohrmaschinen kann man schon lange mieten, Autos und Wohnungen mit Fremden seit wenigen Jahren teilen. Modische und ausgefallene Kinderkleidung mit aufwendigen Details kostet in der Neuanschaffung sehr viel Geld. Der Kosten-Nutzen-Faktor steht aber gerade bei Babys in keinem Verhältnis, weil die Sachen nur wenige Wochen passen und dann in der Regel nicht mehr weiter genutzt werden. Kinderkleidung bei kindoo mieten schont den Geldbeutel und die Ressourcen durch Mehrfachnutzung. Das ist somit eine nachhaltige, kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zum Kauf.

Wo steht ihr Start-up in einem Jahr?
Kindoo wird in einem Jahr das Lager verdreifachen. Durch die größere Auswahl, sollen mehr Kunden gleichzeitig bedient werden und durch die Erweiterung der Größen bis 110/116 werden auch Eltern größerer Kinder angesprochen. Unser Shop-System soll im nächsten Jahr weiterentwickelt werden. Es sind einige eigens programmierte Erweiterungen in Planung, damit Kunden noch einfacher Kindermode bei kindoo mieten können. Unser individueller Kundenservice soll weiter ausgebaut werden und damit eine stärke Kundenbindung erzielen.

Kennen Sie schon unseren #StartupTicker? Der #StartupTicker berichtet tagtäglich blitzschnell über die deutsche Start-up-Szene. Schneller geht nicht!

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.