#5um5 5 richtig ausgefallene, coole Start-up-Events

Ein gutes Netzwerk ist für junge Gründer und Unternehmer oft schon die halbe Miete. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl guter Event an unterschiedlichen Orten. Dennoch ähneln sie sich sehr. Daher haben sich einiges Veranstaltungen etabliert, die einen anderen Weg gehen und Spaß, Freizeit und Risiko mit Business verbinden.
5 richtig ausgefallene, coole Start-up-Events

Unsere Rubrik “5 um 5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 ausgefallene Startup-Events.

Pirate Summit

Har har har …Ein bunter Haufen aus jungen Gründern, erfahrenen CEOs, Business Angles, Führungskräften sowie internationale Speaker heuern im September in Köln auf dem Pirate Summit an. Im Kölner Odonien, als Verbindung aus Freiluftatelier, Werkstatt, Veranstaltungsort und Kulturzentrum in Köln eine der ersten Adressen für die etwas anderen Partys, treffen sich rund 1.200 Teilnehmer, die alle zuvor von der ‚Pirate Summit‘-Crew sorgfältig ausgewählt werden. Obwohl das Konzept der Veranstaltung bereits im letzten Jahr überarbeitet wurde, wird es 2016 noch eine weitere Stufe interaktiver, so wird es beispielsweise ein Fokus auf „breakout sessions“ geben, die von erfahrenem Personal geführt werden.

Skinnovation in Insbruck

Ein Wintererlebnis der besonderen Art erleben Startup-Gründer (und jene, die es werden wollen) immer Anfang März in Innsbruck. Bei Skinnovation auf den Brettern oder Snowboard oben auf dem Berg von Hütte zu Hütte. Und nach dem Spaß, das Vergnügen, denn dort angekommen, versorgen Speaker, Mentoren und Workshops die Teilnehmer mit Tipps und Tricks für den Startup-Alltag. Im März dieses Jahres war etwa Markus Lang von Pioneers Ventures und Professor Johann Füller, der den Studiengang Entrepreneurship an der Universität in Innsbruck lehrt, auch dabei und auf den Brettern.

Founders Kite Club

Früher gingen Unternehmer golfen oder spielten Tennis. Diese Zeiten sind längst vorbei: Der junge Start-upps geht Kiten. als Anbieter solcher Netzwerkevents hat sich der Founders Kite Club einen Namen gemacht und bietet bis zu vier Business-Networking-Events an typischen Kitespots pro Jahr an (z.B. an der Andalusischen Küste, Sylt etc.). Seit diesem Jahr ist zusätzlich ein Snowboard-Event im Programm. Die Events sind die Eintrittkarte zum exklusiven Mitgliederkreis des Founders Kite Clubs: Bekommt man die Empfehlung von zwei Mitgliedern, kann in den Club aufgenommen werden. Vorteil: Bereits während des Kitens lernen die Gründer Co-Founder oder Investoren kennen, danach unterstütz der Club aktiv bei der Suche.

Polar Bear Pitching Event

Die spinnen, die Finnen: Beim Polar Bear Pitching im nordfinnischen Oulu (Lappland) gelten eiskalte Bedingungen: Die Gründer steigen für ihren Pitch in ein Eisloch, die Wassertemperatur beträgt dabei kaum mehr als Gefrierpunkt, auch die Außentemperatur klirrend kalt. Jeder darf so lang pitchen, wie er kann. Klingt nach einer frostigen Angelegenheit, erfreut sich aber seit einigen Jahren einer Fangemeinde. Endlich einmal Pitches kurz und knackig!

Startup Extreme

Die Norweger legen mit Startup Extreme noch eine Schippe drauf. Im norwegischen Voss kommen 300 ausgewählte Investoren, Presse-Vertreter und Unternehmer der europäischen und amerikanischen Startup-Szene zusammen, um über die Zukunft der Tech-Szene zu diskutieren, die skandinavische Startup-Community näher kennenzulernen und sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen. Aber: Neben dem Netzwerken in überwältigender Natur bekommen die Teilnehmer die Gelegenheit, Extremsportarten wie Fallschirmspringen, Paragliding und Rafting auszuprobieren. Eine Teilnahme bei Startup Extreme ist nur auf Einladung möglich. Im kommenden Jahr findet das Event erneut im Juni statt.

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Foto: Rope jumping from Shutterstock

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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