Die Höhle der Löwen #dhdl Bademeisterei, PaperShape und Co. wollen Raubtierkohle

An diesem Dienstag flimmert bei Vox wieder „Die Höhle der Löwen“ über den Bildschirm. In der achten Show der zweiten Staffel sind Bademeisterei, AngelCab, Rocking Dancing Colors, Stay2Day, PaperShape und GreenLab an Bord. Wir freuen uns wieder auf einen spannenden Abend und viele Deals.
Bademeisterei, PaperShape und Co. wollen Raubtierkohle

Es geht schon wieder weiter in der zweiten Staffel von “Die Höhle der Löwen“. Für die zweite Staffel, die 11 Folgen lang ist, versprechen die geachteten und gefürchteten ‘Löwen’ Judith Williams, Frank Thelen, Jochen Schweizer, Lencke Steiner und Vural Öger wieder “spannende Pitches und kuriose Ideen“. Nun aber wieder rein in die Löwenhöhle. Vorher noch eine gute Nachricht: “Vox schickt noch mehr Gründer in ‘Die Höhle der Löwen’“.

Bademeisterei
Gründer und Geschäftsführer Alexander stellt sich den Investoren stilecht als Seifenkaiser Österreichs vor. Der Vergleich scheint nicht so weit hergeholt, denn der Linzer hat schon ein kleines Imperium aufgebaut und produziert unter anderem Badezusätze, Seifen und Duschgels, die in Parfümerien und Drogerien zu finden sind. 2008 hatte er das Unternehmen zusammen mit seiner Frau im heimischen Keller gestartet. Seit sieben Jahren sorgen Alexander und seine bis zu 71 Mitarbeiter für einen Jahresumsatz in Millionenhöhe. Aber der Gründer ist immer auf der Suche nach neuen Projekten. Für sein neuestes Vorhaben, eine vegane Do-it-yourself-Kosmetiklinie namens “Cosmetic Kitchen” braucht er aber frisches Kapital. So stehen Alexander und sein Freund und Geschäftspartner Mario vor den “Löwen” und bieten für eine Investitionssumme in Höhe von 350.000 Euro 10 Prozent der Firmenanteile an der Bademeisterei. Schaffen es die beiden Österreicher die “Löwen” und insbesondere Beauty-Queen Judith Williams zu überzeugen?

AngelCab
Die Brüder Vincent (24 Jahre) und Louis (21 Jahre) produzieren Kinderwagen. Wie kommt man als Anfang/Mitte-Zwanziger ohne eigene Kinder auf diese Idee? „Unsere Mutter führt seit über 35 Jahren ein Kinderfachgeschäft, da bekommt man natürlich mit, was gut läuft oder woran es eben mangelt. 2009 hatten wir zufällig ein Testergebnis in der Hand und da sind alle Kinderwagen-Hersteller die Schadstoffe betreffend schlecht abgeschnitten”, so die beiden Brüder aus Mittelfranken. Danach haben sie sich zur Aufgabe gemacht Kinderwägen zu bauen, die natürliche, schadstofffreie Materialien enthalten und trotzdem gut aussehen. Via Online-Konfigurator hat der Kunde die Möglichkeit sich alle einzelnen Komponenten an dem Wagen wie Gestell, Radvariante, Körbchen oder Wanne, Verdeck, etc. individuell zusammenzustellen und farblich zu gestalten. Alles wird in Deutschland produziert und das wollen sie auch nicht ändern. Noch ist eis ein Zwei-Mann-Unternehmen, da sie sich noch keinen zusätzlichen Mitarbeiter leisten können. Auch ihre Kapazitäten sind bisher noch begrenzt: mehr als fünf Kinderwagen können sie nicht produzieren. Mit AngelCab habe sie nicht nur ein cooles Produkt sondern auch die Strukturen stimmen bereits. Jetzt brauchen sie aber von den Löwen weitere Investitionen, um das Unternehmen voranzutreiben und ihr Produkt noch erfolgreicher zu machen. Für 75.000 Euro würden sie 10 Prozent an ihrem Unternehmen anbieten. Vincent und Louis beeindrucken die Löwen, Judith Williams betitelt ihr Produkt sogar als Rolls Royce unter den Kinderwägen. Doch reicht das auch für ein Investment?

Rocking Dancing Colors
Isabel Heubl aus Bad Aibling ist die Produkdesignerin von Rocking Dancing Colours, der ersten interaktiven Leuchte. Entweder wird sie per App oder manueller Steuerung bedient. Neben den An- und Aus-Funktionen jede Farbe der Farbskala auswählen und die Beleuchtung so seinen individuellen Bedürfnissen anpassen. Zusätzlich bietet die App ein breites Spektrum von technisch faszinierenden Anwendungsmöglichkeiten, die es erlauben ein personalisiertes Farb- und Licht-Design zu steuern und so den Wohnraum kreativ zu gestalten – vom harmonischen Licht- und Farbspiel in Ruhestellung bis hin zur “rockenden” Leuchte. Durch haptischen Kontakt vollführt die Leuchte Schaukel- und Drehbewegungen und ändert dabei variabel ihr Lichtsigna Zwei Designer Awards haben sie bereits gewonnen und das Patent für steht kurz vor der Erteilung. Marc Becker aus Frankfurt am Main, zuständig für die Finanzen und das Business Development, schlägt den Löwen folgenden Deal vor: 60.000 Euro und im Gegenzug bietet er 33 Prozent einer neu zu gründenden Firma. Wird einer der Löwen einsteigen?

Stay2Day
Alexander Kohlhepp und Boris Munsig sind sich darüber bewusst, dass ihr Gang in „Die Höhle der Löwen” schwierig wird. Denn noch können sie keine Geschäftszahlen vorlegen, die für die Investoren von großer Bedeutung sind. Aber um mit ihrem Unternehmen den nächsten Schritt gehen zu können, benötigen sie Kapital und deswegen gehen sie das Risiko ein. Ihr Ziel 400.000 Euro für 30 Prozent der neu zu gründenden Gesellschaft. Vor allem auf Vural Öger setzten die beiden Unternehmer, dann thematisch würde er mit Stay2Day am besten zusammenpassen. Ihre Sleepbox besteht aus zwei komplett voneinander getrennten und eigenständigen, raumoptimierten Hotelzimmern. Vor allem an Flughäfen, Busbahnhöfen oder Messestandorten wäre das Kabinensystem einsetzbar. Ob die Löwen sich von diesem Konzept überzeugen lassen?

PaperShape
Anastasisa Baron ist besonders nervös vor ihrem Gang in „Die Höhle der Löwen”: „Meine Knie schlottern! Ich hoffe, dass wir die Löwen tatsächlich überzeugen können. Das ist wohl der wichtigste Tag von PaperShape. Unsere erste Chance, dass wir vor Investoren pitchen. Mit dem Geld könnten wir einen so großen Sprung machen.” Tag und Nacht haben die Nürnberger Anastasia und Harald Mühl alles vorbereitet, um die einzigartigen 3D Origami Tiertrophäen aus hochwertigem Papier vor den Löwen zu präsentieren. Die Bastelsets ermöglichen es mit einfachen Mitteln und in kurzer Zeit ein beeindruckendes 3D Origami zusammenzusetzen. Alles was man tun muss ist schneiden, falten und kleben. Ein PaperShape eignet sich wunderbar als Wanddeko im Wohnzimmer oder im Büround sind durch das 300 g/m² starke Papier sehr stabil und langlebig. Für dauerhaften Halt und einfaches Verkleben sorgen doppelseitige Klebepads. Um das Unternehmen weiter auszubauen benötigen die Gründer 30.000 Euro und würden dafür 20 Prozent ihrer Firmenanteile abgeben. Wird ein Löwe investieren?

GreenLab
Aus einem Hochschulprojekt entstand GreenLab. Heute wird das Berliner Unternehmen gemeinsam von den Agrar- und Gartenbauswissenschaftlerinnen Ines und Sabine sowie Wirtschaftsingenieur Daniel geführt. Urban Gardening ist ein stetig wachsender Markt und es sind nicht nur die Geranien oder Petunien in den Balkonkästen zu finden. Immer mehr Menschen bauen Nutzpflanzen wie Erdbeeren, Tomaten oder Zwiebeln an und wollen auch beim Düngen auf rein pflanzliche Produkte zurückgreifen. GreenLab ist organischer Dünger, der ohne tierische Fäkalien auskommt. Dabei werden Abfallstoffe aus der Lebensmittelindustrie verwertet, primär sind das die nährstoffreichen Kakaosamenschalen aus kontrolliert biologischem Anbau. Daniel Kania: „Wir nehmen Abfälle und kreieren ein Produkt daraus, um die Nährstoffe wieder zurück in den Kreislauf zu bringen.” Frank Thelen findet die Idee brillant. Mit „Blümchenfutter” haben sie bereits einen Flüssigdünger und „Pimp my Gärtchen” einen Feststoffdünger auf dem Markt. Judith Williams ist begeistert: „Was sehr angenehm an dem Produkt ist, dass es nicht stinkt. Es hat wirklich einen angenehmen Geruch, wie ein Schokoladenprodukt.” Doch nicht nur Dünger bieten die Berliner im Shop an sondern auch noch pflanzbares Geschenkpapier sowie eigene Shirts. Für die Anschaffung von Produktionsmaschinen benötigt GreenLab Kapital. Daher hätten sie für gerne 110.000 Euro von den Löwen und würden im Gegenzug 10 Prozent ihrer Unternehmensanteile abgeben. Wird Daniel Karnia die Löwen überzeugen können?

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Fotogalerie: “Die Höhle der Löwen” (2. Staffel)

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Wir werfen ein Blick hinter die Kulissen von “Die Höhle der Löwen” und stellen die Jury vor. Einige Eindrücke der etwas anderen Gründer-Show gibt es in unserer kleinen, aber feinen Fotogalerie.

Foto (oben): © VOX/Sony/h5>